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Pressemitteilung 2017/29 vom 14.03.2017

Darmkrebs – von der Vorsorge bis zur Therapie

Der März ist Darmkrebsmonat / Experten informieren am Mittwoch, den 22. März 2017 in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg über Vorbeugung, Früherkennung und moderne Behandlungskonzepte bei Darmkrebs


Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland: Etwa 63.000 Menschen erkranken jährlich neu an Darmkrebs, rund 26.000 sterben jedes Jahr daran. Doch im Gegensatz zu anderen Tumorarten lässt sich Darmkrebs dank effektiver Vorsorge-Untersuchungen wie der Darmspiegelung verhindern oder, auf diesem Weg früh erkannt, gut heilen. Zudem kann jeder durch eine gesunde Lebensweise aktiv dazu beitragen, sein Darmkrebsrisiko zu senken.

 

Am Mittwoch, 22. März 2017, informieren Experten aus Gastroenterologie, Interdisziplinärem Endoskopiezentrum und Chirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg sowie des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) über Vorbeugung, Früherkennung sowie moderne Behandlungskonzepte bei Darmkrebs. Der Abend wird moderiert von Professor Dr. Wolfgang Stremmel (Ärztlicher Direktor der Inneren Medizin IV, Abteilung für Gastroenterologie, Infektionskrankheiten und Vergiftungen) und Prof. Dr. Ronald Koschny (Oberarzt der Inneren Medizin IV / Interdisziplinäres Endoskopiezentrum).

 

Medizinische Universitätsklinik, Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg:

 

Infostände mit Kaffee und Imbiss ab 17: Foyer des Hörsaals

Vortragsabend von 18 bis 19.30 Uhr: großer Hörsaal

Fragen an die Experten ab 19.30 Uhr: großer Hörsaal

 

Die interessierte Bevölkerung ist herzlich eingeladen!

 

Was kann man tun, um seinen Darm bestmöglich vor einer Krebserkrankung zu schützen? Welche Rolle spielt dabei die Ernährung? Schädigt Tabakrauch den Darm? Professor Dr. Ronald Koschny spricht in seinem Vortrag über Risikofaktoren und Vorsorge-Untersuchungen. Wie die Darmspiegelung funktioniert erklärt Dr. Christian Rupp. Sie ist ab dem 55. Lebensjahr alle zehn Jahre Kassenleistung, Versicherte mit familiärer Vorbelastung können sich auch schon früher untersuchen lassen. "Die Darmspiegelung ist die zuverlässigste Vorsorgeuntersuchung, mit der wir Vorstufen und Frühstadien erkennen und zum Teil auch direkt entfernen können - bevor sie zu einem bösartigen Tumor heranwachsen. Diese Möglichkeit sollte jeder nutzen!"

 

Privatdozent Dr. Yakup Kulu stellt roboterunterstütze und Schlüsselloch-Chirurgie als neue operative Methoden in der Darmchirurgie vor. Im Vortrag von Privatdozent Dr. Carsten Grüllich geht es um moderne Chemo- und Immuntherapien bei Darmkrebs. So erleichtern oral verfügbare Medikamente die Durchführung einer Chemotherapie. Zudem ist die Immuntherapie im Rahmen von klinischen Studien bei Patienten mit geeigneten genetischen Tumoreigenschaften eine vielversprechende Option.

 

Nach den 20-minütigen Vorträgen gibt es für die Besucher ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen. 

 

Im Darmkrebsmonat März bieten bundesweit viele Gesundheitsorganisationen, Städte, Kliniken und Stiftungen, wie die Felix Burda-Stiftung oder die Stiftung LebensBlicke, Aktionen und Informationsveranstaltungen rund um das Thema Darmkrebs an.

 

 

Weitere Informationen:

Programm: www.ukhd.de/Darmkrebsmonat

Abt. für Gastroenterologie, Infektionskrankheiten und Vergiftungen: www.klinikum.uni-heidelberg.de/IV-Gastroenterologie-Infektionen-Vergiftungen.9363.0.html

Informationen zum kolorektalen Karzinom: www.klinikum.uni-heidelberg.de/Kolorektales-Karzinom.4403.0.html

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen NCT: www.nct-heidelberg.de

Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums:  www.krebsinformationsdienst.de

 

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