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Pressemitteilung 2017/64 vom 14.06.2017

Interprofessionell Gesundheitsversorgung studieren – Tag der offenen Tür am 22. Juni 2017

Der Studiengang vermittelt grundlegende Kenntnisse wissenschaftlichen Arbeitens und Strategien für eine effektive, kollegiale und interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen.
Der Studiengang vermittelt grundlegende Kenntnisse wissenschaftlichen Arbeitens und Strategien für eine effektive, kollegiale und interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen.

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Der Tag der offenen Tür findet in den Marsilius-Arkaden im Neuenheimer Feld statt.
Der Tag der offenen Tür findet in den Marsilius-Arkaden im Neuenheimer Feld statt.

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

"Eine Brücke zwischen Beruf und Studium" / Studierende des Heidelberger Bachelor-Studiengangs Interprofessionelle Gesundheitsversorgung an der Medizinischen Fakultät Heidelberg stellen Inhalte und Perspektiven ihres Studiengangs vor / Interessierte sind von 13 bis 17 Uhr zu Vorträgen, Präsentationen und persönlichem Austausch eingeladen


Der Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung der Medizinischen Fakultät Heidelberg lädt am Donnerstag, 22. Juni 2017 von 13 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Unter dem Motto "Eine Brücke zwischen Beruf und Studium" zeigen Studierende des Bachelorstudiengangs, warum sie sich für ein Studium neben der Ausbildung in einem Gesundheitsberuf entschieden haben, welche Themen sie erarbeiten und welche Chancen sie für die Weiterentwicklung einer effizienten und effektiven Gesundheitsversorgung sehen. Das kurzweilige Programm soll Besucher zur Diskussion einladen.

 

Veranstaltungsort sind die Marsilius-Arkaden, Turm Süd, 1. OG, Im Neuenheimer Feld 130.2, 69120 Heidelberg. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Den Studiengang "Interprofessionelle Gesundheitsversorgung" bieten Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg seit 2011 in Kooperation mit der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg gGmbH an. Der achtsemestrige Studiengang richtet sich an Abiturienten, die neben ihrer Ausbildung in einem Gesundheitsberuf zusätzlich wissenschaftliche Grundlagen erwerben wollen. Er ist in seiner inhaltlichen Ausrichtung deutschlandweit einmalig und vermittelt den Studierenden Kompetenzen für die sich derzeit entwickelnden neuen Berufsbilder in der stationären und ambulanten Versorgungssituation, die den höheren Ansprüchen an die Zusammenarbeit aller Berufsgruppen Rechnung tragen.

 

Die Studierenden absolvieren fünf Semester begleitend zu einer dreijährigen Ausbildung - in Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Hebammenwesen, Logopädie, Medizinisch-technische Laborassistenz, Medizinisch-technische Röntgenassistenz, Orthoptik, oder Physiotherapie -  die restlichen drei im Anschluss an ihren Ausbildungsabschluss. Das Studium wird mit der Bachelorarbeit im 8. Semester abgeschlossen und verschafft den Studierenden so zusätzlich zu ihrem Examen einen akademischen Abschluss. Auch ein Quereinstieg nach einer bereits abgeschlossenen Ausbildung und mit Berufserfahrung ist möglich.

 

Verbesserte Zusammenarbeit zwischen Berufsgruppen und wissenschaftliche Grundlagen



Neben der Vermittlung grundlegender Kenntnisse wissenschaftlichen Arbeitens ist das Ziel des Studiengangs, Strategien für eine effektive, kollegiale und interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen zu vermitteln sowie das Verständnis untereinander zu verbessern. Das interprofessionelle Lernen, z.B. von Auszubildenden der Pflegeberufe und angehenden Ärzten, wirkt sich auch positiv auf die Patientenversorgung aus. "Denn eine Vernetzung der Einrichtungen und der darin arbeitenden Personen ist notwendig, um die Gesundheits­versorgung der Bevölkerung effektiv und effizient zu gestalten", sagt Professor Dr. Joachim Szecsenyi, Ärztlicher Direktor Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung. Der Studiengang eröffnet den Absolventen durch die akademische Zusatzqualifikation Tätigkeitsfelder in der Entwicklung, Implementierung und Evaluation von innovativen Versorgungskonzepten. Diese liegen sowohl in der Patientenversorgung (z.B. evidenzbasierte Praxis), in der Forschung (z.B. Mitarbeit an Studien) als auch in der Qualitätsförderung (z.B. Leitlinienentwicklung) und dem Projektmanagement. Der Studiengang beginnt jeweils zum Wintersemester und bietet Platz für 40 Studierende.

 

Weitere Informationen im Internet:

Flyer zum Tag der offenen Tür

Bachelor-Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung

Facebook-Profil des Studiengangs

Instagramm-Profil der Studierenden

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Kontakt

Doris Rübsam-Brodkorb
Pressesprecherin
Leiterin Ukom

Telefon: 06221 56-5052
Telefax: 06221 56-4544
Opens window for sending emailE-Mail


Julia Bird
Stellvertretende Pressesprecherin

Telefon: 06221 56-7071
Telefax: 06221 56-4544
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weitere Informationen

Anika Mitzkat, M.Sc., Elisabeth Schmidt, M.Sc, Dr. Cornelia Mahler, M.A., RbP
Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung
Universitätsklinikum Heidelberg
Telefon: 06221 56-38210
E-Mail

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