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Pressemitteilung 2017/117 vom 06.11.2017

Üben für den Ernstfall

Übersicht der Katastrophenschutzübung in Heidelberg am 10. November 2017.
Übersicht der Katastrophenschutzübung in Heidelberg am 10. November 2017.

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Katastrophenschutzübung an Neckar und Universitätsklinikum Heidelberg am Freitag, 10. November, ab 17 Uhr


Mit einer groß angelegten Katastrophenschutzübung am Freitag, 10. November 2017 von 17 bis 21 Uhr bereiten sich das Universitätsklinikum Heidelberg und die im Katastrophenschutz mitwirkenden Organisationen auf den Ernstfall vor. Die Übung findet am Neckar im Bereich der "Wasserschachtel" (unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke), in der Chirurgischen Universitätsklinik, Im Neuenheimer Feld 110, und in der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, statt. Dadurch kann es zu Verkehrsbehinderungen in der Uferstraße, der Berliner Straße und rund um die Kliniken im Neuenheimer Feld kommen. Beeinträchtigungen im Öffentlichen Nahverkehr sind nicht zu erwarten.

 

Beteiligt sind neben dem federführenden Universitätsklinikum Heidelberg die Feuerwehr Heidelberg, das Polizeipräsidium Mannheim, die Wasserschutzpolizei Baden-Württemberg, die Leitenden Notärzte Rhein Neckar Heidelberg (LNA Rhein Neckar HD), das Technische Hilfswerk (THW), der Malteser Hilfsdienst, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr Heidelberg.

 

Geplant ist folgendes Übungsszenario: Gegen 17 Uhr kommt es auf dem Neckar auf dem Solarschiff "Neckarsonne" 500 Meter flussabwärts der Wasserschachtel (Höhe Insel) zu einer Rauchentwicklung. Die 100 Patientendarsteller müssen aufwendig geborgen, an Land gebracht und dort erstversorgt werden. Anschließend werden die verletzten Schauspieler in die Chirurgische Klinik transportiert, wo im Foyer ein Triage-System aufgebaut wird. Dabei handelt es sich um ein standardisiertes Notaufnahme-Verfahren zur Ersteinschätzung der Patienten und ihrer Verletzungen. Während es für Patienten und Besucher im Bereich des Erdgeschosses, vor allem im Foyer, zu Beeinträchtigungen kommen kann, ist das Bettenhaus der Chirurgie nicht betroffen.

 

Ziel der Übung, an der etwa 500 Helfer und Übungsdarsteller teilnehmen, ist es, die teilnehmenden Organisationen auf einen Massenanfall von Verletzten (MANV) vorzubereiten. Geübt werden taktisches Verhalten, Kommunikation, Zusammenarbeit und Koordinierung der verschiedenen Einsatzkräfte. In der Chirurgischen Klinik geht es darum, die eintreffenden Patienten nach der Schwere ihrer Verletzungen zu beurteilen, um die weiteren Behandlungsschritte einleiten zu können.

 

Zeitgleich zu der Katastrophenschutzübung am Neckar und in der Chirurgie findet  in der Kopfklinik ein weiteres, internes Übungsszenario statt: Im Erdgeschoss kommt es aufgrund eines Austritts von schwach radioaktiver Flüssigkeit zu einer Gefährdungssituation, in deren Verlauf Patienten der Augenklinik Richtung Medizinische Klinik evakuiert werden müssen. Auch hier handelt es sich nicht um echte Patienten, sondern um Übungsdarsteller. Echte Patienten und Besucher sind von der Aktion nicht betroffen.

 

Weitere Informationen im Internet:

Universitätsklinikum Heidelberg, Lageplan der Kliniken im Neuenheimer Feld

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