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Pressemitteilung 2017/123 vom 10.11.2017

Katastrophenschutzübung an Neckar und Universitätsklinikum Heidelberg erfolgreich abgeschlossen

"Patienten" der Katastrophenschutzübung werden in die Chirurgische Klinik eingeliefert.
"Patienten" der Katastrophenschutzübung werden in die Chirurgische Klinik eingeliefert.

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Übungsszenario am Neckarufer.
Übungsszenario am Neckarufer.

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

"Verletzte" werden an Land gebracht und versorgt.
"Verletzte" werden an Land gebracht und versorgt.

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Rund 400 Einsatzkräfte und 69 Patientendarsteller waren dabei / Übungsverlauf und Koordinierung funktionierten reibungslos / Großer Dank an alle beteiligten Organisationen und Ehrenamtliche


Die groß angelegte Katastrophenschutzübung des Universitätsklinikums Heidelberg mit drei Übungsorten - am Neckar, in der Chirurgischen Klinik und in der Kopfklinik - ist am 10. November 2017 um 20.10 Uhr erfolgreich abgeschlossen worden. Beteiligt waren neben dem federführenden Universitätsklinikum Heidelberg die Feuerwehr Heidelberg, das Polizeipräsidium Mannheim, die Wasserschutzpolizei Baden-Württemberg, die Leitenden Notärzte Rhein Neckar Heidelberg (LNA Rhein Neckar HD), das Technische Hilfswerk (THW), der Malteser Hilfsdienst, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr Heidelberg. Ziel war es, sich gemeinsam auf eine Unfallsituation mit vielen Verletzten -  Massenanfall von Verletzten (MANV) - vorzubereiten. Diese Dimension mit 400 Einsatzkräften und 69 Patientendarstellern an drei Übungsstandorten war für Heidelberg Premiere und für Baden-Württemberg herausragend. Vorausgegangen waren monatelange Planungen.

 

Geübt wurden taktisches Verhalten, Kommunikation, Zusammenarbeit und Koordinierung der verschiedenen Einsatzkräfte. Für die Chirurgische Klinik war die Beurteilung des Verletzungsgrades der Patienten ein wichtiger Übungsschwerpunkt, in der Kopfklinik die effiziente Evakuierung zweier Stationen. "Wir sind mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. Das Zusammenspiel der beteiligten Einsatzkräfte hat reibungslos funktioniert. Diese Großübung trägt dazu bei, dass das Universitätsklinikum Heidelberg gemeinsam mit den Partnern für einen Ernstfall gut vorbereitet ist. Wir danken allen, die diese Übung mit so großem Engagement unterstützt und ermöglicht haben, besonders den Ehrenamtlichen", sagt Einsatzleiter Jürgen König, Leiter der Abteilung Sicherheit und Ordnung der Klinik Service GmbH des Universitätsklinikums Heidelberg. "Wir werden den Übungsablauf gemeinsam detailliert auswerten und daraus wichtige Erkenntnisse für den Katastrophenschutz gewinnen."

 

Um 16.30 Uhr stieg Rauch auf von der "Neckarsonne"

 

Folgendes Übungsszenario lief ab: Gegen 16.30 Uhr kam es auf dem Neckar auf dem Solarschiff "Neckarsonne" 500 Meter flussabwärts der Wasserschachtel (Höhe Insel) zu einer Rauchentwicklung. Der Notruf wurde um 16.35 Uhr abgesetzt. Rund 69 Patientendarsteller mussten aufwendig gerettet, an Land gebracht und an einem eingerichteten Behandlungsplatz erstversorgt werden. Anschließend wurden die verletzten Schauspieler in die Chirurgische Klinik transportiert, die ersten Rettungswagen trafen um 18.05 Uhr dort ein. Im Foyer wurde ein Triage-System aufgebaut. Dabei handelt es sich um ein standardisiertes Notaufnahme-Verfahren zur Ersteinschätzung der Patienten und ihrer Verletzungen.

 

Ab 18.55 Uhr fand in der Kopfklinik ein weiteres, internes Übungsszenario statt: Im Erdgeschoss kam es aufgrund eines Austritts einer unbekannten Flüssigkeit zu einer Gefährdungssituation, in deren Verlauf Schauspielerpatienten von der Augenklinik Richtung Medizinische Klinik evakuiert werden mussten. Echte Patienten und Besucher waren von der Aktion nicht betroffen.

 

Impressionen der Katastrophenschutzübung am 10. November 2017:

twitter.com/uniklinik_hd

 

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