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Pressemitteilung 25/2018 vom 08.03.2018

Morbus Wilson – Arzt-Patienten-Symposium zur Kupferspeicherkrankheit in Heidelberg

Arzt-Patienten-Symposium zur Kupferspeicherkrankheit Morbus Wilson am Samstag, 17. März 2018 an der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg / Hochkarätige Experten für diese Seltene Erkrankung aus ganz Deutschland erwartet / Schirmherrschaft von Prof. Dr. Peter Frankenberg, Baden-Württembergischer Minister a. D. für Wissenschaft, Forschung und Kunst


Anlässlich eines Arzt-Patienten-Symposiums an der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg geben Ärzte und Wissenschaftler am Samstag, 17. März 2018, einen umfassenden Überblick zu der Seltenen Erkrankung Morbus Wilson. Schirmherr ist Prof. Dr. Peter Frankenberg, Baden-Württembergischer Minister a. D. für Wissenschaft, Forschung und Kunst, den Vorsitz hat Prof. Dr. Wolfgang Stremmel, Ärztlicher Direktor der Inneren Medizin IV des Universitätsklinikums Heidelberg. Organisiert wird das Symposium von dem gemeinnützigen Verein Morbus Wilson e. V., der zu der Veranstaltung renommierte Morbus-Wilson-Experten aus ganz Deutschland eingeladen hat. Die Morbus Wilson Ambulanz des Universitätsklinikums gilt als wegweisend bei der Behandlung der von dieser sogenannten "Kupferspeicherkrankheit" betroffenen Patienten.

 

Unbehandelt tödlich: eine Ansammlung von Kupfer im Körper

 

Morbus Wilson ist eine genetisch bedingte Erkrankung, bei der das mit der Nahrung aufgenommene Spurenelement Kupfer nicht vom Körper ausgeschieden werden kann, sondern in der Leber gespeichert wird. Von dort gelangt es auch in das Gehirn, die Nieren und die Hornhaut des Auges, wo es als grünlich-braun gefärbter Ring am Rand der Iris zu sehen ist. Unbehandelt kann die Ansammlung von Kupfer im Organismus zu Schwierigkeiten beim Sprechen und Schlucken sowie zu motorischen Störungen führen. Langfristig ist diese Vergiftung tödlich. Wird die Erkrankung frühzeitig entdeckt und konsequent durch eine entsprechende medikamentöse Therapie sowie die Vermeidung von kupferhaltigen Nahrungsmitteln behandelt, sind die Aussichten für ein Leben mit Morbus Wilson günstig. Die Kupferspeicherkrankheit gehört mit einer Häufigkeit von 1:30.000 zu den sogenannten Seltenen Erkrankungen.

 

Leben mit Morbus Wilson

 

Beim Heidelberger Arzt-Patienten-Symposium am 17. März 2018 führt das Programm von 11:00 bis 17:30 Uhr in Form von kurzen, allgemeinverständlichen Vorträgen durch verschiedene Aspekte rund um Morbus Wilson. Themen sind unter anderem  Entstehungsgeschichte, Diagnostik und Therapie der Erkrankung, aktuelle Studienergebnisse, die Umsetzung ärztlicher Ratschläge (Compliance) und Langzeitverläufe sowie die Gestaltung des Alltags mit Morbus Wilson. Am Nachmittag sind drei Workshops geplant, bei denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleiner Runde unter Leitung von Morbus Wilson-Experten zu speziellen Schwerpunkten austauschen können. Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos.

 

Über den Verein Morbus Wilson e. V.

 

Der Morbus Wilson e. V. hat bundesweit über 600 Mitglieder und ist ein gemeinnütziger Verein im Bereich der Gesundheitspflege. Er bietet seit fast drei Jahrzehnten Informationen, Beratung und Hilfe für Patienten, Angehörige, Ärzte und Interessierte rund um diese Seltene Erkrankung an. Weitere Informationen zur Krankheit und zu den Vereinsaktivitäten finden Sie unter www.morbus-wilson.de.

 

Veranstaltungsort:

Universitätsklinikum Heidelberg

Medizinische Klinik

Großer Hörsaal

Im Neuenheimer Feld 410

69120 Heidelberg

 

Programm und Anmeldung:

Das Programm des Arzt-Patienten-Symposiums steht im Internet unter:
morbus-wilson.de/de/veranstaltungsleser/arzt-patienten-symposium-16.html

 

Um eine vorherige Anmeldung wird über die folgende E-Mail-Adresse gebeten: symposium2018@morbus-wilson.de

 

Morbus Wilson Ambulanz des Universitätsklinikums Heidelberg:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Morbus-Wilson-Sprechstunde.100153.0.html

 

Ansprechpartnerin:

Dr. iur. Wiebke Papenthin

Vorsitzende

Morbus Wilson e. V.

Schäferstr. 1

14109 Berlin

Tel.: +49 30 80 49 84 86

www.morbus-wilson.de 

 

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