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Pressemitteilung 98/2018 vom 03.09.2018

Leben retten, das gerade begonnen hat: 40 Jahre Weiterbildung für Pädiatrische Intensivpflege in Heidelberg

Die zukünftigen Intensivpflegenden üben beispielsweise an einer Puppe, wie mit schwerkranken Babys umzugehen ist.
Die zukünftigen Intensivpflegenden üben beispielsweise an einer Puppe, wie mit schwerkranken Babys umzugehen ist.

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Weiterbildung für "Pädiatrische Intensivpflege" feiert 40jähriges Bestehen / Fachsymposium des Universitätsklinikums Heidelberg und der Akademie für Gesundheitsberufe am 8. September 2018 / Vorträge über aktuelle Entwicklungen in der Pflege schwerstkranker Neugeborener und Kinder / Besuchern wird eine Führung durch die Pädiatrischen Intensivstationen angeboten / Pressevertreter sind herzlich eingeladen


Therapie und Pflege schwerkranker Neugeborener und Kinder stellen eine besondere Herausforderung für das Behandlungsteam dar. Um Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger auf diese fachlichen und mentalen Aufgaben vorzubereiten, bieten die Akademie für Gesundheitsberufe (AfG) Heidelberg und das Universitätsklinikum Heidelberg seit 1978 die Weiterbildung "Pädiatrische Intensivpflege" an. Mehr als 350 Pflegende haben seit dem ersten Jahrgang die zweijährige berufsbegleitende, staatlich anerkannte Weiterbildung absolviert und unterstützen heute die medizinische Versorgung schwerkranker junger Patienten. Das 40jährige Bestehen dieser erfolgreichen Weiterbildung begehen das Universitätsklinikum und die AfG am 8. September mit einem Symposium, bei dem in Fachvorträgen verschiedene aktuelle pflegerische und medizinische Themen vorgestellt werden. Im Anschluss an die Vorträge im Hörsaal der Kinder-/Frauen-/Hautklinik des Universitätsklinikums besteht die Möglichkeit, Intensivstationen des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin zu besichtigen.

 

Ein kleiner Patient bedeutet besonders große Herausforderungen für die Pflegenden

 

Es gibt viele Gründe, die eine intensivmedizinische Betreuung von Neugeborenen oder Kindern notwendig machen können. Dementsprechend vielseitig sind die fachlichen Anforderungen an die Pflegenden. Inhaltlich gliedert sich die Fortbildung in die Bereiche der interdisziplinären, der neonatologischen sowie der kinderkardiologischen Intensivpflege und in den Bereich der Anästhesie. Die Weiterbildung orientiert sich an der Weiterbildungsverordnung des Landes Baden Württemberg, bietet 720 theoretische Unterrichtsstunden an und wird durch ein schriftliches, praktisches und mündliches Examen abgeschlossen. 15 Plätze stehen jährlich zur Verfügung, die regelmäßig ausgebucht sind.

 

Das Kind in Behandlung, die Familie im Blick

 

Doch nicht nur der junge Patient steht im Fokus der Weiterbildung "Pädiatrische Intensivpflege" - ein wichtiges Ziel ist es, auch die betreuenden Angehörigen in die Pflege einzubinden. Daher gehört zu den Weiterbildungsinhalten auch die Förderung sozialer und kommunikativer Kompetenzen sowie die Vermittlung von pflegerischem Wissen. "Man darf nie vergessen, dass hinter einem intensivpflichtigen pädiatrischen Patienten immer auch eine Familie steht", sagt Heike Meiswinkel, Leitung der Weiterbildung (B.A. Gesundheitspädagogik) und Kinderkrankenschwester für Pädiatrische Intensivpflege, die selbst an dieser Weiterbildung teilgenommen hat und heute ihr Fachwissen weitergibt.

 

Kontakt:


Heike Meiswinkel

Kinderkrankenschwester für Pädiatrische Intensivpflege, Gesundheitspädagogin (B.A.)

Tel.: +49 6221 56 8396

Email: Heike.Meiswinkel@med.uni-heidelberg.de

 

Weitere Informationen:

Das Symposium findet am 8. September 2018 im Hörsaal der Kinder-/Frauen-/Hautklinik, Im Neuenheimer Feld 430, 69120 Heidelberg statt. Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier:

www.afg-heidelberg.de/fileadmin/user_upload/180628AfG_KA_DM_Einladung40Jahre-A5-2.pdf

Hintergründe zur Weiterbildung "Pädiatrische Intensivpflege" der Akademie für Gesundheitsberufe

www.afg-heidelberg.de/weiterbildung/weiterbildung-fuer-paediatrische-intensivpflege/

 

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Kontakt

Doris Rübsam-Brodkorb
Pressesprecherin
Leiterin Ukom

Telefon: 06221 56-5052
Telefax: 06221 56-4544
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Julia Bird
Stellvertretende Pressesprecherin

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