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Pressemitteilung 99/2018 vom 04.09.2018

Patienteninformation: Borderline-Persönlichkeitsstörung - Wege in die Therapie

Experten des Universitätsklinikums Heidelberg informieren über Hintergrund und Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung sowie über klinische Studien zum Thema / Informationsveranstaltung am 11. September 2018 um 17.30 Uhr in Heidelberg / Betroffene und Interessierte sind herzlich eingeladen / Eintritt ist frei, Anmeldung nicht erforderlich.


Von der Borderline-Persönlichkeitsstörung Betroffene haben große Schwierigkeiten, ihre Gefühle unter Kontrolle zu bringen, was zu starker innerer Anspannung und vielen Problemen mit ihren Mitmenschen führen kann. Prof. Dr. Sabine Herpertz, Ärztliche Direktorin des Zentrums für Psychosoziale Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg, informiert in ihrem Vortrag "Was gibt es Neues aus der Borderline-Forschung?" über aktuelle Forschungsergebnisse, die zur Aufklärung der Hintergründe und zur Verbesserung der Therapie dieser häufigen psychischen Erkrankung beitragen können. Bei der Informationsveranstaltung im Hörsaal der Heidelberger Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Voßstraße 4, werden außerdem zwei aktuelle Studien vorgestellt, für die noch Teilnehmer gesucht werden.

 

Neue Studie: Stimmenhören bei Borderline-Persönlichkeitsstörung

 

Das vermeintliche Hören von Stimmen kann ein Symptom der Borderline-Persönlichkeitsstörung sein. Auch im Rahmen anderer psychischer Erkrankungen - wie z. B. Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis - treten derartige Symptome jedoch regelmäßig auf. Durch eine neue Studie möchten Wissenschaftler um Prof. Dr. Robert Christian Wolf, Leitender Oberarzt an der Heidelberger Klinik für Allgemeine Psychiatrie, die diesen Symptomen zugrunde liegenden Gehirnprozesse besser verstehen. Die Studie richtet sich an Frauen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung zwischen 18 und 64 Jahren, die in der Vergangenheit oder aktuell, selten oder häufig, ohne äußeren Reiz Stimmen gehört haben oder hören.

 

Gruppentherapie: besser mit der Wut umgehen lernen

 

Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung fühlen sich leicht angegriffen, können ihre Gefühle schwer steuern und lassen sich schnell von den Emotionen anderer Menschen anstecken. Die Folge sind manchmal heftige Wut, quälende innere Anspannung und aggressives Verhalten. Eine laufende Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Herpertz und Dr. Katja Bertsch vom Zentrum für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg testet, wie zwei unterschiedliche psychotherapeutische Programme zur Verminderung von Wut und Aggressivität wirken. Gesucht werden für diese Studie Frauen und Männer ab 18 Jahren mit einer aktuellen Borderline-Problematik, die unter Reizbarkeit und Wut leiden.

 

Termin und Veranstaltungsort der Patienteninformation:

Dienstag, 11. September 2018 um 17:30 Uhr in Heidelberg, Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Voßstraße 4, Hörsaal.

Die Veranstaltung dauert circa 45 Minuten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

Kontakt:

Dipl.-Psych. Corinne Neukel

E-Mail: corinne.neukel@med.uni-heidelberg.de

Dr. med. Viviane Hildebrandt

E-Mail: viviane.hildebrandt@med.uni-heidelberg.de

 

 

Weiterführende Links:

 

Informationen zum Forschungsprojekt "Stimmenhören":

www.klinikum.uni-heidelberg.de/Aktuelle-Studien.143350.0.html

 

Informationen zum Forschungsprojekt Gruppentherapie bei Borderline-Persönlichkeitstörung: Schwerpunkt Ärger und aggressives Verhalten:

www.kfo256.de/de/teilnahme/studien-uebersicht/anti-aggressions-psychotherapie.html

 

Klinik für Allgemeine Psychiatrie am Universitätsklinikum Heidelberg:

www.klinikum.uni-heidelberg.de/Klinik-fuer-Allgemeine-Psychiatrie.8791.0.html

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