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Praktisches Jahr

Die Organisation für das Praktische Jahr Radiologie erfolgt zentral über Prof. Dr. K. Herfarth, Abt. Radioonkologie und Strahlentherapie. Das 16 Wochen umfassende PJ-Tertial umfasst hierbei eine Mindestrotation von 5 Wochen Diagnostische und Interventionelle Radiologie und 5 Wochen Radioonkologie und Strahlentherapie. Die verbleibenden 6 Wochen können durch die Studierenden gewählt werden aus:  Diagnostische und Interventionelle Radiologie, auch Bereich Orthopädie und Sektion Pädiatrische Radiologie; Abt. Neuroradiologie, Abt. Nuklearmedizin; Radioonkologie und Strahlentherapie.

PJ in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie umfasst die Standorte Chirurgische Klinik, Medizinische Klinik, Brustzentrum, Bereich Orthopädie (Schlierbach) und die Sektion Pädiatrische Radiologie. 

Grundsätzlich ist die PJ-Rotation in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie die Rotation nur zusammenhängend möglich. Zu Beginn des PJ-Tertials entscheiden sich die Studierenden für das Basispaket (5 Wochen) oder das Premiumpaket (11 Wochen): Basispaket plus Vertiefung nach Wahl. Das „Premiumpaket“ bietet somit den Studierenden im Praktischen Jahr ausreichend Zeit, grundlegende diagnostische und auch therapeutische Verfahren der Radiologie kennenzulernen und zu vertiefen.

Basisrotation

Die Basisrotation umfasst folgende Arbeitsplätze an den Standorten Chirurgische oder Medizinische Klinik:

  • Projektionsradiographie/Durchleuchtung (2 Wochen)
  • Computertomographie (2 Wochen)
  • Magnetresonanztomographie (1 Woche)
  • Sonographie (auf Wunsch alternativ)

Eine Rotation in die eigenständigen Sektionen Pädiatrische Radiologie und Orthopädie unserer Abteilung ist hierbei nicht vorgesehen, kann jedoch nach der 5-wöchigen Basisrotation im Rahmen der frei festlegbaren 6 Wochen nach Rücksprache erfolgen.

Premiumpakekt

Erstellen von Befundbriefen (insbesondere Projektionsradiographie) mit eigenem Kürzel im Radiologieinformationssystem (RIS) und Picture Archiving and Communication System (PACS).

Zunächst erfolgt dies unter Anleitung und im weiteren Verlauf eigenständig. Ziel ist,  Befunde selbstständig zu erkennen und zu beschreiben (statt nur „daneben sitzen und zusehen“) und so das erlernte Wissen zu vertiefen. Die von den Studierenden im Praktischen Jahr erstellten Befundbriefe werden mit den zuständigen Assistenz- und/oder Oberärzten besprochen und abschließend von diesen digital signiert und freigeben.

Während der Arbeit an den Großgeräten Computer- und Magnetresonanztomographie sollen die Studenten lernen, die rechtfertigende Indikation nach Röntgenverordnung zu überprüfen, Untersuchungsprotokolle festzulegen und Aufklärungsgespräche mit Kontraindikationen und möglichen Nebenwirkungen einer Kontrastmittelgabe zu führen. Wichtiges Ziel ist das Verständnis und die Beurteilung der Schnittbildanatomie. Die Studierenden im PJ können auch in die interventionellen Eingriffe, wie Leberpunktionen oder die Anlage von Drainagen, eingebunden werden.

Verdienstmöglichkeit im PJ

Die PJ-Rotation in die Diagnostische und Interventionelle Radiologie kann mit einem einmaligem Entgelt von bis zu 1000 € (am Ende der Rotation) vergütet werden.

Hierfür gelten folgende Kriterien:

  • Premiumpaket (= 11 Wochen)
  • Teilnahme am Spät- und Wochenenddienst während der 2.Hälfte der PJ-Rotation
  • Aktive Mit-Befundung
  • Vorbereitung von radiologischen Befunddemonstrationen
  • Überdurchschnittlicher Einsatz im arbeitstäglichen Ablauf an den Großgeräten
  • Teilnahme an Fortbildungen der Abteilung
  • Ausarbeitung und Durchführung einer abteilungsinternen Fortbildung