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Zentrale Tel.: 06221-560

Interdisziplinäre Behandlung bei schlafbezogenen Atmungsstörungen

Schlafbezogene Atmungsstörungen, wie z.B. nächtliche Atemaussetzer, Schnarchen etc. betreffen viele Erwachsene, können aber auch bei Kindern auftreten. 

Oft besonders störend ist das Schnarchen, bei dem durch die Atmung während des Schlafes die Weichteile im Hals zu flattern beginnen und ein z.T. sehr lautes Schnarchgeräusch hervorrufen können. Allgemeingesundheitlich gefährdend kann es insbesondere dann werden, wenn es beim Schlafen zum Verschluss der Atemwege mit kurzzeitigen Atemstillständen kommt (sog. Schlafapnoen). Beim Erwachsenen kann beispielsweise ein sog. Obstruktives Schlafapnoe/Hypopnoe-Syndrom durch nächtliche Atemstillstände, Tagesmüdigkeit und lautes Schnarchen gekennzeichnet sein. 

Schlafbezogene Atmungsstörungen erfordern eine exakte Diagnosestellung, die in einem interdisziplinären Team erfolgen sollte. Erst hiernach kann entschieden werden, ob HNO-Ärztliche Eingriffe, oder eine Maskentherapie, die während des Schlafes Luft mit Überdruck zuführt, oder aber eine sog. Unterkieferprotrusionsschiene das therapeutische Mittel der Wahl sind. Unterkieferprotrusionsschienen halten nachts den Unterkiefer in einer Vorschubposition, öffnen hierdurch die kollabierenden Luftwege, und sind inzwischen für manche Schlafbezogenen Atmungsstörungen ein geeignetes Therapiemittel.

Sollten Sie sich diesbezüglich beraten lassen, möchten wir Sie bitten, sich zunächst in der Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Dr.h.c. Plinkert) vorzustellen. 
Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin bei den Oberärzten Dr. Decker / Dr. Sertel 
(Anmeldung Tel.: 06221-56 6752).
 

Dort wird eine erste eingehende Untersuchung der Nasen-Luft-Passage durchgeführt, ebenso wie weitere Maßnahmen mit Ihnen abgestimmt und ggf. eine Polygraphie (ambulantes Schlafscreening) oder eine Polysomnographie (nächtliche Untersuchung im Schlaflabor der HNO-Klinik) eingeleitet. Wenn durch die HNO-Klinik nach dem Diagnoseprozess eine Therapie mit einer Unterkieferprotrusionsschiene empfohlen wird, erfolgt dann eine Überweisung in die Poliklinik für Kieferorthopädie. Hier wird abgeklärt, ob eine solche Schiene angefertigt werden kann, und Sie werden zusätzlich nochmals eingehend beraten 

(Terminvereinbarung in der Kieferorthopädie bitte bei Frau Dr. Wirsching, Tel.: 06221-56 6565) vor.

Sollten Sie weitere Informationen zu Therapiemöglichkeiten bei schlafbezogenen Atmungsstörungen sowie zu Unterkieferprotrusionsschienen haben wollen, seien u.a. die Homepage der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Schlafmedizin (www.dgzs.de) bzw. die Homepage Opens external link in new window www.schlafapnoezahnmedizin.de empfohlen. 


Bei Fragen zögern Sie bitte nicht, sich mit uns in der Kieferorthopädie oder Opens internal link in current windowHNO-Klinik in Verbindung zu setzen. 

 

 

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