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Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung

Stipendienprogramm zur Gewinnung Medizinstudierender für den unterversorgten Ländlichen Raum

Das Land Baden-Württemberg hat großes Interesse daran, Medizinstudierende schon während des Studiums dafür zu gewinnen, sich nach Abschluss des Studiums und der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin in unterversorgten Gebieten niederzulassen.

Gerade im ländlichen Raum zeichnet sich die Entwicklung ab, dass sich immer weniger Humanmedizinerinnen und Humanmediziner dort niederlassen wollen. Das nachstehende Förderprogramm „Stipendien für Medizinstudierende“ ist eine weitere Maßnahme, dem Arztmangel in unterversorgten Regionen entgegen zu treten. Hierzu hat die Landesregierung Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt.

Bewerbungen sind ab sofort und auch schon während des 6. Fachsemesters möglich (solange noch Stellen frei sind). Das Stipendienprogramm ist bundesweit geöffnet, priorisiert werden jedoch Bewerbungen von Studierenden aus Baden-Württemberg.

 

Das Förderprogramm steht allen Studierenden des Studiengangs Humanmedizin offen, die an einer Hochschule im Bundesgebiet mindestens im 7. Fachsemester eingeschrieben sind und sich verpflichten, im Anschluss an das Studium die fachärztliche Weiterbildung in den ausgewiesenen baden-württembergischen Fördergebieten zu absolvieren und nach deren Abschluss eine hausärztliche Tätigkeit in diesen Fördergebieten aufzunehmen. Medizinstudierende entscheiden sich in der Regel erst im späteren Verlauf des klinischen Abschnitts für eine ärztliche Spezialisierung und nicht bereits zu Beginn des Studiums. Mit dem Stipendienprogramm soll diesem Umstand Rechnung getragen werden. Die monatliche Förderung beträgt 300 Euro für die Dauer von maximal 24 Monaten. Um auch das Blockpraktikum im ländlichen Raum für Medizinstudierende attraktiver zu machen, umfasst die Förderung zusätzlich Fahrt- und Übernachtungskosten in Höhe von 150 Euro.



Koordination:

  • Koordinierend leitet das Stipendienprogramm das Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung.
  • Eine Fachkommission soll eingerichtet werden bestehend aus je einem Vertreter der Universitäten Tübingen, Ulm, Freiburg, Mannheim und Heidelberg. Jede Universität hat die Möglichkeit, ein Kontingent an Stipendien an geeignete Studierende zu vergeben.
  • Ein regelmässiger Austausch des Stipendienprogrammes mit der KWBW-Verbundweiterbildungplus, der KV Baden-Württemberg und dem Hausärzteverband ist ausdrücklich erwünscht.

 

 


 

 

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