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Corona – gemeinsam zurück in eine neue Normalität

Wichtige Informationen für unsere Patienten und Besucher

Die Infektionszahlen im Rhein-Neckar-Raum geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus – eine Entwicklung, die das UKHD als Haus der Maximalversorgung mit Erleichterung, aber auch großer Wachsamkeit begleitet. Das Corona-Virus wird uns in unserem Handeln noch lange begleiten, sodass wir nun schrittweise zu einer „neuen Normalität“ finden müssen.

Besonders schutzbedürftig sind unsere Patienten, die häufig unter schwerwiegenden Erkrankungen leiden und damit zu den Risikogruppen gehören. Ebenso wichtig ist der Schutz unserer Mitarbeiter, die die Behandlung und Versorgung unserer Patienten gewährleisten.

Wir unternehmen alles, um unsere Patienten maximal versorgen zu können, daher beachten Sie bitte die aktuellen Regeln für Patienten und Besucher am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD):

Besuchs- und Begleitregelungen

Ab Montag, 2. Juni, gelten am Universitätsklinikum Heidelberg folgende Besucher- und Begleitregeln:

  • Stationäre Patienten können pro Tag Besuch von einer Person empfangen.
    Ausnahme: Stationäre Kinder können von beiden Elternteilen besucht werden.
  • Besuchszeiten sind täglich von 14 bis 20 Uhr.
    Für die Frauen-, Haut- und Kinderklinik gelten abweichende Besuchszeiten: täglich von 12 bis 16 Uhr.
  • Ambulante Patienten dürfen von maximal einer Begleitperson zu ihrem Termin begleitet werden.
  • Für alle Personen (Patienten, Begleitpersonen, Besucher, weitere Personen wie Zulieferer, Handwerker etc.) ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes vorgeschrieben.
  • Wer keinen eigenen Mundschutz hat, erhält an der Pforte einen textilen Mundschutz.
  • Masken mit Ausatemventil dürfen nicht verwendet werden.
  • Alle Personen müssen bei Betreten der Klinik eine Händedesinfektion durchführen.

Zudem führt das Klinikum mit Hilfe eines Fragebogens bei allen Patienten, Besuchern und Begleitpersonen eine allgemeine Befragung durch. Auf diese Weise sollen bei neu auftretenden Infektionen Kontaktpersonen ermittelt und Infektionsketten nachverfolgt werden können. Der Fragebogen wird im Eingangsbereich ausgehändigt und wird später an den Ambulanz- oder Stationsleitstellen ausgefüllt.

Notfallversorgung

Alle allgemeinen Notfälle werden nach wie vor in den Ambulanzen am UKHD aufgenommen, diagnostiziert und behandelt. Davon ausgenommen sind Corona-Verdachtsfälle! 

Corona-Verdachtsfälle

Die Infektionsambulanz am UKHD wurde am 25. März 2020 in Absprache mit dem Gesundheitsamt Heidelberg eingestellt. Alle Testungen werden an den Standorten Schwetzingen (Drive-in) und Heidelberg Messplatz / Kirchheim (Drive-in und Walk-in) durchgeführt. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, weist ausdrücklich darauf hin, dass vor einer Testung eine vorherige telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist! Wer befürchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 06221/522-1881.

Covid19-Patienten am UKHD

Am Universitätsklinikum Heidelberg werden auch Covid19-Patienten behandelt. Die stationäre Versorgung der an Covid19 erkrankten Patienten erfolgt separat und unter strengsten Schutz- und Isolierungsmaßnahmen auf dafür extra eingerichteten Stationen. 

OP- und Ambulanztermine

Das Bundesministerium für Gesundheit hat alle Kliniken und Krankenhäuser dazu aufgefordert, elektive Eingriffe – soweit medizinisch vertretbar – zu verschieben, um mehr Kapazitäten für die Behandlung von Covid19-Patienten zu haben, dadurch kann es zu Terminabsagen und Verschiebungen bereits geplanter Eingriffe kommen. Patienten, die einen medizinisch nicht dringend notwendigen OP- oder Ambulanztermin haben, werden von der Klinik direkt kontaktiert, wenn ein geplanter OP- oder Ambulanztermin verschoben werden muss. 

Hygiene schützt

Auch Sie können aktiv dabei helfen, sich und andere vor Infektionen zu schützen:

  • Halten Sie ausreichend Abstand zu Menschen – auch aufgrund der andauernden Grippe- und Erkältungswelle.
  • Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz (MNS).
  • Waschen Sie regelmäßig und lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife.
  • Auch, wenn es schwerfällt: Vermeiden Sie Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen), wenn Sie andere Menschen begrüßen oder verabschieden.
  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern und vermeiden Sie es, Mund, Augen oder Nase zu berühren.

Mund-Nasenschutz

Unsere Mitarbeiter in den Kliniken tragen einen Mund-Nasen-Schutz, um schwer erkrankte Patienten und andere Mitarbeiter zu schützen. Stationäre Patienten müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie sich außerhalb ihres Krankenzimmers oder privater Räumlichkeiten bewegen. Angemeldete Begleitpersonen und alle ambulanten Patienten werden ebenfalls gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bitte sprechen Sie bei individuellen Fragen den behandelnden Arzt, die Stationsleitungen oder die Mitarbeiter an den Pforteneingängen der Kliniken an. 

Allgemeine Informationen und Quellen

Allgemeine Informationen über das Coronavirus von Prof. Dr. Hans-Georg Kräusslich, Sprecher des Zentrums für Infektiologie am UKHD und Privatdozent Dr. Nico T. Mutters, Leiter der Sektion für Krankenhaus- und Umwelthygiene am UKHD finden Sie auf der Homepage der Universität Heidelberg. https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/heidelberger-virologen-zum-thema-coronaviruscovid-19

Detaillierte Information über das Coronavirus und die aktuelle Entwicklung in Deutschland finden Sie auf der Homepage des Robert Koch Instituts. www.rki.de

Die Bundesregierung hat eine Übersichtsseite mit Fragen und Antworten zum Coronavirus zusammengestellt. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Über die Lage in Baden Württemberg informiert das Landesministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg. Das Landesgesundheitsamt hat zudem eine Info-Hotline eingerichtet, die Sie unter 0711 904-39555 (Mo-Fr. von 09:00 -16:00 Uhr) erreichen können. https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/

Das Gesundheitsamt Rhein-Neckar informiert über Entwicklungen speziell im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg. Auch das Gesundheitsamt hat eine Info-Hotline eingerichtet, die Sie unter 06221 522-1881 (Mo-So von 7:30-21:00 Uhr) erreichen können. https://www.rhein-neckar-kreis.de/start/landratsamt/coronavirus+-+faq.html

  • Grundsätzlich sollte jeder Einzelne die genannten Hygienemaßnahmen sorgfältig einhalten und zugleich mit einer Einschränkung der sozialen Kontakte dazu beitragen, Infektionen im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich zu verhindern.

    Prof. Dr. med. Hans Georg Kräusslich, Vorstandsmitglied (Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg) Zentrumssprecher (Zentrum für Infektiologie) Leitung (Virologie)

  • Wir freuen uns, dass wir den Regelbetrieb langsam hochfahren können. Wir unternehmen alles, damit Ihre Sicherheit gewährleistet ist.

    Prof. Dr. med. Ingo B. Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD)