Ergotherapie bei Entwicklungsstörungen und neuropädiatrische Erkrankungen

Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ)

Erklärung

Die Ergotherapie beurteilt den Entwicklungsstand von Kindern von der Säuglingszeit bis zum Vorschulalter in der freien oder strukturierten Spielsituation. Zum Teil werden auch standardisierte Testverfahren eingesetzt. Dabei werden besonders Fähigkeiten und Probleme in den Bereichen

  • Feinmotorik
  • grobmotorische Koordination
  • Wahrnehmung
  • Spielentwicklung

herausgearbeitet.

Die ergotherapeutische Behandlung findet nach verschiedenen Konzepten statt:

  • Sensorsiche Integrationstherapie
  • Bobath
  • Basale Stimulation

Die Mund-Ess-Therapie nach Castillo-Morales umfasst eine Beurteilung der Funktion im Mund- und Gesichtsbereich, Saugstimulation bei trinkschwachen Kindern, Übungen für die Mund-, Schlund- und Gesichtsmuskulatur. Dadurch werden die Nahrungsaufnahme und die Voraussetzungen für die sprachliche Artikulationsfähigkeit verbessert (insbesondere bei Kindern mit Syndromen, Deformationen wie Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten, Spastiken, Schluckstörungen, Sensibilitätsstörungen).

In der sich anschließenden Elternberatung werden die Ergebnisse der Befunderhebung besprochen und über Förder- und Behandlungsmöglichkeiten informiert.