Universitätsklinikum Heidelberg

Erklärung

Die Mediastinoskopie ist eine Möglichkeit, um zu diagnostischen Zwecken Gewebe aus dem Mediastinum zu entnehmen. Meistens handelt es sich dabei um Tumorgewebe oder Lymphknoten, die sich neben der Luftröhre und unterhalb der Luftröhrenaufteilung befinden. Eine Mediastinoskopie kann nötig werden, wenn zum Beispiel durch eine Bronchoskopie nicht genügend Gewebe gewonnen werden konnte, um eine Diagnose, etwa Lungenkrebs, zweifelsfrei zu klären.

Bei einer Mediastinoskopie wird der Mittelfellraum gespiegelt. Dazu wird in Narkose über einen kleinen Schnitt oberhalb des Brustbeins eine Kamera unmittelbar über der Luftröhre (Trachea), eingeführt. Der Eingriff ist nicht zu verwechseln mit einem Luftröhrenschnitt (Tracheotomie), bei der die Luftröhre eröffnet wird. Mittels Kamera und spezieller Instrumente werden bei einer Mediastinoskopie vorsichtig bestimmte Lymphknoten neben der Luftröhre präpariert und Gewebeproben entnommen.

Lunge
Kleinzelliges Bronchialkarzinom

Beim Lungenkrebs haben sich bösartige Wucherungen der Zellen der Atemwege gebildet. Die veränderten Zellen wachsen unkontrolliert, zerstören umliegendes Gewebe und können über Blut- und Lymphgefäße...

Lunge
Lungenmetastasen

Viele primär außerhalb der Lunge entstandenen Tumorerkrankungen (z.B. Hautkrebs, Nierenzellkarzinom, Darmkrebs, Sarkome) können Absiedlungen (Metastasen) in die Lungen bilden. Bei ca. 30% der an Krebs...

Lunge
Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs

Beim Lungenkrebs haben sich bösartige Wucherungen der Zellen der Atemwege gebildet. Die veränderten Zellen wachsen unkontrolliert, zerstören umliegendes Gewebe und können über Blut- und Lymphgefäße...