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Sprechstunden

Patienten nach Tropenaufenthalt und Tropentauglichkeitsuntersuchungen

Montag bis Freitag nach Terminvereinbarung unter

Tel: 06221-56 22999

Konsiliardienst für Tropenmedizin, Parasitologie und importierte Infektionen für Kliniken und niedergelassene Ärzte

Montag bis Freitag

8:00 - 17:00 Uhr

Tel: 06221-56 22999

 

Tropenmedizinisches Labor

Montag bis Freitag

8:30 - 16:00

Tel: 06221-56 5045

Parasitologisches Labor

Montag bis Freitag

8:30 - 15:30

Tel: 06221-56 7846

In unserer reisemedizinischen Sprechstunde bieten wir Ihnen eine individualisierte reisemedizinische Beratung. Wir berücksichtigen insbesondere die Dauer und Art der Reise (z.B. Hotelurlaub, Backpacking, Dienstreise), Ihre medizinische Situation (Alter, Vorerkrankungen, Dauermedikation) sowie Ihren bereits bestehenden Impfschutz.

Was Sie bei uns erwartet:

  • Eine Beratung basierend auf aktueller wissenschaftlicher Datenlage
  • Nach der Impfberatung im direkten Arztgespräche ggf. die direkte Durchführung der Impfungen
  • Reiseadaptierte Empfehlungen für die möglicherweise notwendige medikamentöse Malariaprophylaxe und deren Rezeptierung
  • Ausstellung von Impfausweisen und Bescheinigungen

Beratungen per Telefon oder E-Mail werden nicht angeboten!
 

Wo und wann Sie uns finden:

Unsere Reisemedizinische Sprechstunde findet dienstags von 14.00 - 16.00 Uhr nur nach vorheriger Terminvereinbarung (06221 56 22999) statt.
Ort: Im Neuenheimer Feld 324 im Erdgeschoss

Bitte bringen Sie - soweit vorhanden - Ihren Impfausweis oder sonstige Impfdokumente (z.B. Impftiter-Bestimmungen) mit.

Echinokokkose

Montag bis Freitag nach Terminvereinbarung unter

Tel: 06221-56 22999

Extrapulmonare Tuberkulose

Montag bis Freitag nach Terminvereinbarung unter

Tel: 06221-56 22999

Familiäres Mittelmeerfieber

Montag bis Freitag nach Terminvereinbarung unter

Tel: 06221-56 22999

Tollwut-Beratung

Montag bis Freitag nach Terminvereinbarung unter

Tel: 06221-56 22999

Gifttierunfälle

Montag bis Freitag nach Terminvereinbarung unter

Tel: 06221-56 22999

 

Unsere Sprechstunde für alveoläre und zystische Echinokokkose findet in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, der Abteilung für Parasitologie sowie der Chirurgischen- und Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg statt. Die Sprechstunde für Echinokokkose besteht seit über 20 Jahren und hat sich als klinisches Referenzzentrum mit einem überregionalen Patienteneinzugsgebiet etabliert.
Die Entwicklung klinischer Expertise in Kombination mit dem Aufbau eines klinischen, patientenorientierten Forschungsprogramms hat sich bewährt. Wir haben am Klinikum interdisziplinäre Forschungsprojekte erfolgreich etabliert.

Marija Stojković ist Mitglied des Steering Committees der WHO-IWGE.

Thomas Junghanss ist Chair der „WHO informal working group echinococcosis“ (WHO-IWGE),

Die Sektion Klinische Tropenmedizin bietet eine Spezialsprechstunde für Tuberkulose und mykobakterielle Infektionen außerhalb der Lunge an. Mykobakterielle Infektionen können alle Teile des Körpers betreffen. Die Tuberkulose betrifft in etwa 20% ausschließlich Teile außerhalb der Lunge. Erkrankungen mit gleichzeitiger Beteilung der Lunge und anderer Körperteile sind häufiger. Für diese Erkrankungen sind wir Zentrum für Diagnostik und Therapie. Dieses Thema wird in unserer Sektion intensiv in der Forschung und Klinik in Zusammenarbeit mit der Thoraxklinik Heidelberg und vielen internationalen Kooperationspartnern bearbeitet.

In der Sektion Klinische Tropenmedizin besteht seit über 10 Jahren eine Sprechstunde für FMF in enger Kooperation mit Herrn Prof. E. Ben-Chetrit von der Hadassah-Universität in Jerusalem, einem ausgewiesenen Experten der Erkrankung. Es besteht eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Sektion Rheumatologie der Medizinischen Klinik und der Sektion Rheumatologie der Kinderklinik.
Das familiäre Mittelmeerfieber ist eine autoinflammatorische Erkrankung, die autosomal rezessiv vererbt wird. Die Erkrankung kommt insbesondere bei Menschen, die aus dem mittleren und Nahen Osten stammen (z.B. Türkei, Israel, Armenien, Syrien, Jordanien, Libanon), vor. Über 50% der Patienten erkranken vor dem 10. und ca. 90% vor dem 20. Lebensjahr. Die Erkrankung ist durch das periodische Auftreten von Fieber mit Bauch-, Thorax- oder Gelenkschmerzen charakterisiert. Die Beschwerden sind durch wiederkehrende Entzündung des Bauch- und/oder Rippenfells bzw. der Synovia (Gelenke) bedingt. Typischerweise klingen die Beschwerden ohne Behandlung innerhalb von 3 Tagen ab. Hauptkomplikation der Erkrankung ist die Niereninsuffizienz, die durch Ablagerung entzündlicher Eiweiße (Amyloid) entsteht. Durch eine frühzeitige Therapie mit Colchizin können entzündliche Schübe verhindert und Komplikationen der Erkrankung vermieden werden. Die Diagnose des FMF ist klinisch, d.h. sie wird auf der Basis der Herkunft des Patienten und dem wiederkehrenden Auftreten entzündlicher Schübe gestellt. Die FMF-Genanalyse wird bei Vorliegen charakteristischer Symptome durchgeführt werden.

Nur durch den Biss von Fledermäusen, auf Reisen in Tollwutgebiete oder den Kontakt mit ungeimpften Haustieren, die illegal aus Tollwut-Gebieten importiert werden, kann man sich in Deutschland noch mit dieser Krankheit anstecken. Die prophylaktische und postexpositionelle Tollwutberatung ist eine Aufgabe des Universitätsklinikums, die die Sektion Klinische Tropenmedizin während der normalen Öffnungszeiten durchführt. Außerhalb der Öffnungszeiten unserer Ambulanz können sich Patienten an die chirurgische Notfallambulanz wenden. 

Die Sektion berät bei Gifttierunfällen, eine Aufgabe, die in Europa neben den Toxikologischen Beratungsstellen auch Tropeninstitute wahrnehmen.
Unsere Sektion ist eine der wenigen europäischen Einrichtungen, die diese Expertise vorhält und auf diesem Gebiet forscht.

Thomas Junghanss hat das fachliche Patronat des 2004 gegründeten Schweizer Antivenin-Netzwerkes ("Antivenin-CH") übertragen bekommen.

Junghanss T, Bodio M (2006) Medically Important Venomous Animals: Biology, Prevention, First Aid, and Clinical Management. CID 43:1309–17 (vergriffen)

Gifttierunfälle zählen weltweit zu den am meisten unterschätzten und vernachlässigten Gesundheitsproblemen (sogenannte 'vernachlässigte Krankheiten'). Die digitale Version des VAPAGuide (Venomous And Poisonous Animals Guide) ist frei im Internet verfügbar (englischsprachig). Sie ermöglicht Ärzten und Biologen weltweit die Bestimmung von Tiergruppen sowie die Diagnose und Behandlung mithilfe von Notfall- und klinischen Flowcharts. Der Guide enthält umfassende biologische und klinische Daten im Bereich der Toxikologie.

Die Sektion berät bei Gifttierunfällen, eine Aufgabe, die in Europa neben den Toxikologischen Beratungsstellen auch Tropeninstitute wahrnehmen.
Unsere Sektion ist eine der wenigen europäischen Einrichtungen, die diese Expertise vorhält und auf diesem Gebiet forscht.

Thomas Junghanss hat das fachliche Patronat des 2004 gegründeten Schweizer Antivenin-Netzwerkes ("Antivenin-CH") übertragen bekommen.

Junghanss T, Bodio M (2006) Medically Important Venomous Animals: Biology, Prevention, First Aid, and Clinical Management. CID 43:1309–17 (vergriffen)

Gifttierunfälle zählen weltweit zu den am meisten unterschätzten und vernachlässigten Gesundheitsproblemen (sogenannte 'vernachlässigte Krankheiten'). Die digitale Version des VAPAGuide (Venomous And Poisonous Animals Guide) ist frei im Internet verfügbar (englischsprachig). Sie ermöglicht Ärzten und Biologen weltweit die Bestimmung von Tiergruppen sowie die Diagnose und Behandlung mithilfe von Notfall- und klinischen Flowcharts. Der Guide enthält umfassende biologische und klinische Daten im Bereich der Toxikologie.