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AKTUELLE PRESSE UND VERANSTALTUNGEN DER KLINIK


Förderung der Else Kröner Fresenius Stiftung

Ein Schwerpunkt der Else Kröner-Fresenius-Stiftung ist die Förderung junger forschungsbegeisterter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihrem Weg zur wissenschaftlichen Selbstständigkeit.

In diesem Jahr konnte unsere Nachwuchswissenschaftlerin, Dr. med. Carolin Lerchenmüller, eine begehrte Förderung der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung für sich entscheiden. Über die nächsten drei Jahre wird Ihr Labor durch die Stiftung bei der Untersuchung der Rolle Sport-induzierter Mechanismen auf die Herzalterung unterstützt.

Wir gratulieren Dr. Lerchenmüller nochmals herzlichst und wünschen viel Erfolg bei der weiteren Forschung!

Veröffentlicht am 22.05.2019


9. Heidelberger Angiologietag am 28. März 2020


Wir freuen uns sehr, Sie im nächstes Jahr zu unserem 9. Heidelberger Angiologietag in die Medizinische Klinik Heidelberg einladen zu dürfen.

 

Neben den Neuerungen in Leitlinien und Empfehlungen unserer Fachgesellschaften wird traditionell auch die interventionelle Therapie arterieller und venöser Erkrankungen im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen.

 

Auch dürfen Sie sich wieder auf Live-Übertragungen aus dem Katheterlabor freuen, die ein fester Bestandteil unserer Veranstaltung sind.

 

Das ausführliche Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: https://www.angiologietag.de/

 

Veröffentlicht am 18.04.2019


Young Investigator Award Gewinner 2019

Auf dem diesjährigen Kongress der European Heart Rhythm Association (EHRA) in Lissabon wurde unser Assistenzarzt, Dr. Felix Wiedmann (Arbeitsgruppe PD Dr. Constanze Schmidt), mit dem Young Investigator Award in der Kategorie Basic & Translational Science ausgezeichnet.

In seinem Vortrag mit dem Titel ‘Pharmacological inhibition of atrial TASK-1 channelsfacilitates acute cardioversion of atrial fibrillation in a large animal model’ konnte er zeigen, dass eine medikamentöse Unterdrückung des nur in den Vorkammern des Herzens exprimierten TASK-1 Ionenkanals zur pharmakologischen Kardioversion von Vorhofflimmern genutzt werden kann.

Herzlichen Glückwunsch nochmals an dieser Stelle und viel Erfolg bei der weiteren Forschung!

Veröffentlicht am 02.04.2019


Erfolgreich bei den Deutschen Kardiodiagnostik-Tagen

Foto: v.l.n.r. Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger, Deborah Siry und Prof. Dr. med. Jörg Barkhausen bei der Preisübergabe


Unter dem Fokus „Bildgebung zur Diagnostik, Prognose und Therapieplanung kardiovaskulärer Erkrankungen“ fanden vom 21. – 23. Februar 2019 die 11. Deutschen Kardiodiagnostik-Tage in Leipzig statt. Im Rahmen des wissenschaftlichen Programms wurden hier auch vier Arbeiten unserer Klinik vorgestellt und diskutiert.


Sowohl das Projekt unserer Gastärztin, Noura Atia, zur kardialen Magnetresonanztomographie bei Patienten unter Carfilzomib-Therapie, das von unserer Doktorandin Deborah Siry präsentiert wurde, als auch das Kooperationsprojekt unserer Klinik mit dem Radiologischen Zentrum Heidelberg von Dr. Florian André wurden hier mit einem Preis als „Bestes Abstract“ ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch nochmals an dieser Stelle!

Veröffentlicht am 14.03.2019


Ausschusswahlen der Landesärztekammer

Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg hat am 23. Februar 2019 die Mitglieder der einzelnen Ausschüsse gewählt.

Wir gratulieren unserem Oberarzt, PD Dr. med. Michael Preusch, der gleich in zwei Ausschüssen die Ärzteschaft Baden-Württembergs vertreten darf.

Sowohl im Ausschuss „Notfallmedizin“ als auch im Ausschuss „Medizinische Ausbildung, Hochschule“ vertritt PD Dr. Michael Preusch auch weiterhin die Belange der ärztlichen Kolleginnen und Kollegen sowie der Studierenden.

 

Wir gratulieren PD Dr. Preusch an dieser Stelle nochmals recht herzlich und danken dem Kollegen für das kontinuierliche außerklinische Engagement!

Veröffentlicht am 05.03.2019


Exzellent in Forschung und Therapie: Heidelberger Kardiologe ausgezeichnet

Wissenschaftler am Universitätsklinikum Heidelberg erforscht die Entstehung von Herzschwäche | Exzellenzstipendium der Else Kröner-Fresenius-Stiftung in Höhe von 260.000 Euro für Professor Benjamin Meder

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung zeichnet Prof. Dr. Benjamin Meder, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg, mit einem Exzellenzstipendium aus. Das Stipendium ist über zwei Jahre angelegt und fördert Ärzte, die in verantwortlicher Funktion klinisch arbeiten und herausragende Forschungsleistungen vorweisen können.

Als Forscher untersucht Meder den Einfluss von Genen auf die Entstehung von Kardiomyopathien. Bei diesen Erkrankungen ist die Leistungsfähigkeit des Herzens gestört und die Patienten vom plötzlichen Herztod bedroht. In Deutschland leiden etwa 350.000 Menschen an einer solchen Kardiomyopathie. Bei jungen Erwachsenen ist die Diagnose der häufigste Grund für eine Herztransplantation. Dabei sind die Ursachen für das Auftreten der Krankheit nach wie vor wenig verstanden, was eine nachhaltige Behandlung erschwert.

Ein besonderes Augenmerk legt der Wissenschaftler auf Änderungen der Genaktivität, die nicht nur auf Mutationen zurückzuführen sind. Solche Änderungen können durch äußere Umwelteinflüsse wie Chemikalien oder Stress verursacht werden. Man spricht daher auch von epigenetischen Einflüssen. „Wir glauben, dass die Veränderung der Genaktivität durch äußere Einflüsse eine große Rolle spielt“, sagt Meder. „Wenn wir die epigenetischen Abläufe in den Herzzellen besser verstehen, können wir zukünftig zuverlässiger diagnostizieren und besser abschätzen, welche Therapie einem Patienten hilft.“

In seiner Arbeit setzt Meder auf ein breites Methodenspektrum mit dem Ziel, charakteristische molekulare Merkmale der DCM zu finden. „Wir kombinieren systembiologische Ansätze mit Methoden der künstlichen Intelligenz. So können wir auch komplexe Erkrankungen grundlegend erforschen und neue individuelle Behandlungsansätze entwickeln“, sagt Meder.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) 

Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung widmet sich der Förderung medizinischer Forschung und unterstützt medizinisch-humanitäre Projekte. Die Stiftung wurde im Jahr 1983 von der Unternehmerin Else Kröner gegründet und zu ihrer Alleinerbin eingesetzt. Die EKFS bezieht nahezu alle ihre Einkünfte aus Dividenden des Gesundheitskonzerns Fresenius, dessen größte Aktionärin sie ist. Bis heute hat sie rund 1660 Projekte gefördert. Mit einem jährlichen Gesamtfördervolumen von aktuell über 50 Millionen Euro ist sie die größte Medizin fördernde Stiftung Deutschlands. www.ekfs.de.


Heidelberger Ambulanz für Kardio-Onkologie betreut ihren 1000sten Patienten

11.10.2018

Moderne Behandlungsverfahren können Tumore in vielen Fällen effektiv bekämpfen. Im Rahmen unerwünschter Nebenwirkungen schädigen sie aber zum Teil die Herzmuskelzellen (Kardiotoxizität). In der Folge können sich kardiovaskuläre Probleme wie Herzinsuffizienz, Thrombosen oder Lungenembolien entwickeln. 

Neuere Daten weisen darauf hin, dass nicht nur die Tumortherapien, sondern auch die Erkrankungen selbst negative Auswirkungen auf die Herzfunktion haben können. 

Seit 2016 kümmert sich in der Kardio-Onkologischen Ambulanz unser engagiertes Team um eine sorgfältige kardiologische Begleitung der Patienten, vor, während oder nach einer Krebsdiagnose und potenziell kardiotoxischen systemischen Therapie. Die Kardio-Onkologie trägt damit zum bestmöglichen Ergebnis bei und hilft individuelle Behandlungskonzepte für unsere Patienten festzulegen. 

Neben der klinischen Betreuung von Patienten besteht ein wesentlicher Fokus in der wissenschaftlichen Untersuchung von Interaktionen zwischen Krebserkrankung und Herzerkrankung sowie den Folgen der Therapie. Dies wird sowohl in klinischen als auch in grundlagenwissenschaftlichen Projekten unserer Klinik untersucht. In der Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurde daher durch Dr. Lorenz Lehmann, Oberarzt und Leiter der Heidelberger Kardio-Onkologie, gemeinsam mit anderen Standorten eine Arbeitsgruppe zum Thema gegründet.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Kardio-Onkologische Ambulanz für viele Patienten zwischenzeitlich zu einer festen Anlaufstelle geworden ist, einen steten Zuwachs an Nachfragen erfährt und wir im Sommer 2018 den 1000ste Patient in unserer Kardio-Onkologischen Ambulanz behandeln konnten.


Amyloidose-Zentrum am Universitätsklinikum Heidelberg feierte zehnjähriges Bestehen

16.10.2018

Am 5. und 6. Oktober 2018 feierte unser Amyloidose-Zentrum mit einem zweitägigen internationalen Symposium, gefolgt von einem Patiententag am 07. Oktober 2018, das zehnjährige Bestehen.

Ärztinnen und Ärzte aus unterschiedlichen Fachgebieten des Universitätsklinikums Heidelberg haben sich vor zehn Jahren zusammengeschlossen, um gemeinsam die Diagnostik und Behandlung der verschiedenen Amyloidos...e-Formen zu optimieren.

Bei mehr als der Hälfte der Patienten tritt im Rahmen einer Amyloidose eine Herzbeteiligung auf, die die Prognose wesentlich mit beeinflusst. Wir freuen uns sehr, Teil dieser interdisziplinären Zusammenarbeit zu sein und unsere Patienten gemeinsam mit den Kollegen der anderen Fachgebiete individuell zu betreuen.


Heisenberg-Professur für Prof. Dr. Florian Leuschner an der Universität Heidelberg

Prof. Dr. Florian Leuschner aus der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des Universitätsklinikums Heidelberg erhält die renommierte Heisenberg-Professur / Zweite Heisenberg-Position für die Medizinische Fakultät Heidelberg

Besondere Auszeichnung für einen exzellenten Mediziner: Prof. Dr. Florian Leuschner hat die neu eingerichtete "Heisenberg-Professur für Immunkardiologie" (W3) an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg angetreten. Die Arbeitsgruppe von Prof. Florian Leuschner beschäftigt sich mit der Immunantwort nach einem Herzinfarkt und möchte neue Therapieansätze zur Vermeidung und Behandlung von Herzschwäche entwickeln.

Forschungsschwerpunkt: bessere Heilungsreaktionen nach einem Herzinfarkt

"Unser besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den Entzündungszellen, die nach einer Schädigung in das Herz einwandern", sagt Florian Leuschner. Die Aktivierung der Entzündungszellen nach einem Herzinfarkt ist wichtig für eine Heilungsreaktion. Eine übermäßige Einwanderung ins Herz oder verstärkte entzündungsfördernde Aktivierungen der weißen Blutkörperchen wirken sich jedoch negativ aus und können zur Entwicklung einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) führen. "Ein besseres Verständnis der Kommunikation und Dynamik der unterschiedlichen beteiligten Zelltypen kann dabei helfen, neue Therapieverfahren zu entwickeln, die eine optimale Heilungsreaktion ermöglichen und die Pumpfunktion des Herzens stabilisieren", so Leuschner.

Florian Leuschner studierte Humanmedizin in Ulm und absolvierte im Rahmen seiner Dissertation einen Forschungsaufenthalt an der Johns Hopkins Universität in Baltimore, USA. Seine Facharztausbildung für Innere Medizin und Kardiologie begann er 2005 unter Leitung von Prof. Dr. Hugo Katus in der Universitätsklinik Heidelberg. Im Zeitraum von 2009 bis 2012 war er Postdoktorand an der Harvard Medical School in Boston. Seit seiner Rückkehr aus den USA leitet er eine eigene wissenschaftliche Arbeitsgruppe und ist als Oberarzt in der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie tätig. Dort leitet er den Bereich der kathetergestützen Aortenklappenimplantationen (TAVI) sowie das Karditis-Team, das Patienten mit Entzündungen am Herzen betreut.

Über das Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Prof. Florian Leuschner erhält die derzeit einzige Heisenberg-Professur an der Medizinischen Fakultät Heidelberg und die zweite Heisenberg-Position, die für die Medizinische Fakultät in Heidelberg bewilligt wurde.

Die Heisenberg-Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gehört zu den höchstdotierten Instrumenten der Drittmittelförderung für promovierte Wissenschaftler in Deutschland. Das Programm richtet sich an herausragende junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die auf Leitungspositionen vorbereitet werden sollen. Für die Hochschulen bedeutet eine Heisenberg-Professur neue Möglichkeiten der wissenschaftlichen Profilbildung, da die Inhaber der Professur an ihrer Hochschule dauerhaft ein neues Forschungsgebiet etablieren können.

Veröffentlicht am 11.10.2018