Kliniken & Institute ... Kliniken Zentrum für Innere... Innere Medizin V:... Behandlungsspektrum ... Onkologie CUP-Syndrom Studien

Aktuelle Studien

Nachdem die PACET-CUP-Studie der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) ihre Rekrutierung 2017 abgeschlossen hat, wird ab Frühjahr 2018 eine große randomisierte, weltweit rekrutierende Phase II CUP-Studie unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Alwin Krämer aktiv sein. Diese Studie richtet sich an an einem CUP-Syndrom erkrankte Patienten, die zuvor nicht chemotherapeutisch behandelt wurden. Im Rahmen dieser Studie erfolgt zunächst eine umfassende molekulare Analyse von Erbgut-veränderungen des Tumorgewebes. Basierend auf den Ergebnissen dieser Untersuchungen erhalten die Patienten im Studienarm dann zusätzlich zur Standard-Chemotherapie auch eine zielgerichtete Therapie oder Immuntherapie entsprechend der Empfehlung eines molekularen Tumorboards, das die Befunde jedes einzelnen Studienpatienten bespricht.

Im Einzelnen werden abhängig vom Ergebnis der molekularen Charakterisierung im Rahmen dieser Studie folgende Substanzen angeboten: 

  • Kinaseinhibitoren: Alectinib, Vismodegib, Ipatasertib, Olaparib, Erlotinib, Vemurafenib, Cobimetinib 
  • Monoklonale Antikörper: Bevacizumab, Trastuzumab, Pertuzumab
  • Immuncheckpointinhibitoren: Atezolizumab