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Erfassung der Effekte partnerschaftlicher Beteiligung an der Therapieentscheidung bei der Behandlung chronischer Schmerzpatienten



Projektleitung:
W. Eich

Arbeitsgruppe: C. Bieber, A. Richter, K. Müller, A. Hochlehnert

Kooperationspartner: Rheumaambulanz der Universität Heidelberg, Dr. Heilig Heidelberg, Forschungsverbund "shared decisionmaking"

Zusammenfassung: Partnerschaftliche Therapieentscheidungen zwischen Arzt und Patient ("shared decision making") sind in ihrer Effektivität wenig evaluiert. Am Beispiel chronischer Schmerzpatienten (Fibromyalgie) soll in einer prospektiven Verlaufsstudie das "Shared-Decision-Modell" implementiert und evaluiert werden.

Dieses Konzept beinhaltet eine Stärkung der Rolle des Patienten als aktiver Entscheidungspartner bei der Wahl der geeigneten Behandlungsmethode. Dies soll sowohl durch Vermittlung evidenzbasierter Informationen zu Vor- und Nachteilen einzelner Behandlungsmethoden als auch durch eine intensive Begleitung durch den behandelnden Arzt erreicht werden. Wir erwarten vom Vorgehen nach dem Shared-Decision-Modell eine größere Patienten- und Behandlerzufriedenheit und langfristig eine Verbesserung der krankheitsrelevanten Lebensqualität.

Eines der langfristigen Ziele des Forschungsvorhabens soll die internetbasierte Implementierung eines Informationsservers "Schmerz" zum interaktiven Wissenstransfer zwischen Betroffenen und Behandlern sein.

 

Gefördert von: Bundesministerium für Gesundheit (BMBF)

Zur Homepage:  Der Patient als Partner im medizinischen Entscheidungsprozess