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Depressive Erkrankung und epigenetische Genregulation

Zusammenfassung

Depressive Erkrankungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Die Entstehungsmechanismen und die molekularen Prozesse, die zu den verschiedenen Ausprägungen von Depression führen,sind jedoch noch nicht ausreichend verstanden. Befunde der letzten Jahre weisen daraufhin, dass epigenetische Programmierung eine wesentliche Rolle spielen kann.Ein wichtiges Ziel von epigenetischer Grundlagenforschung ist es, die fehlende Verbindung zu entschlüsseln, wie durch Umgebungseinflüsse bedingte epigenetische Modulationen mit einer möglichen Krankheitsauslösung in Zusammenhang stehen.Epigenetischen Genregulationsprozessen können unter anderem DNA-Methylierungen, Histonmodifikationen durch Acetylierung und RNA vermittelte Mechanismen zugrunde liegen. Diese bei Patienten festgestellten Genmodifikationen lassen sich im Sinne eines biologischen Substrates der Depressionsentwicklung im Tiermodell translational untersuchen.

Laufzeit: bis November 2015

Arbeitsgruppe

JH. Schultz, S. Wohnsland

Kooperierende Zentren

J. Backs (Med. Klinik III, Univ. Heidelberg), P. Gass (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Univ. Mannheim)