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Ghrelin Subtypen und Verlauf der Anorexia nervosa

Zusammenfassung:

Die Anorexia nervosa ist eine schwere Erkrankung; sie hat die höchste Mortalitätsrate aller psychischen Störungen. Es werden große Anstrengungen unternommen, effektivere Behandlungen zu entwickeln und zu evaluieren. Seit einigen Jahren ist hierbei das sogenannte „Hungerhormon“ Ghrelin verstärkt in den Fokus der Forschung gerückt.
Die vorliegende Studie untersucht den Zusammenhang von Ghrelin-Konzentrationen mit Krankheitsschwere und Verlauf der Anorexie im Therapieprozess.
Dabei sollen insbesondere die Ghrelin-Typen (Acyl- und Desacyl-Ghrelin) und das Vorkommen von Ghrelin-reaktiven Immunglobulin G evaluiert werden. Ein besseres Verständnis ist grundlegend für die Diskussion und Entwicklung therapeutischer Interventionen.

Explorativ werden mögliche Einflussfaktoren auf die Ghrelinprofile und Zusammenhänge mit Variablen der Psychopathologie untersucht.

Laufzeit: bis 02/2017

Gefördert von: Rahel Goitein-Straus-Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen.

Projektleitung

apl. Prof. Dr. sc. hum. Beate Wild

Dipl. Math. Dipl. Psych., Leitende Biometrikerin


06221 56-8663

Dr. med. Christiane Walter


Arbeitsgrupp

C. Walter, P. Herrmann-Bon, B. Wild

Kooperationspartner

  • M. Brune (Innere Medizin I und Klinische Chemie, Universität Heidelberg)
  • H.C. Friederich (Klinisches Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universität Düsseldorf)