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NEUROBED

Neuronale Signatur der selbstregulatorischen Kontrolle der Nahrungsaufnahme bei Patienten mit Bulimia nervosa und Binge Eating Störung (NEUROBED)

Zusammenfassung


Die Bulimia nervosa und die Binge Eating Störung sind beides Erkrankungsbilder, die durch wiederholt auftretende Essanfälle, die mit einem schweren Kontrollverlust einhergehen, gekennzeichnet sind. Die zugrundeliegenden neuronalen Mechanismen der Essanfälle sind bisher weitestgehend unbekannt. Klinische Beobachtungen legen ein Ungleichgewicht zwischen einer erhöhten Belohnungssensitivität für Nahrung und eine verminderte Kontrolle des Verlangens nach Nahrung nahe.

Das Ziel der Studie ist es herauszufinden, wie spezifische psychobiologische Mechanismen der Impulskontrolle und der Belohnungssensitivität zu einer eingeschränkten Selbstregulation der Nahrungsaufnahme dieser Patienten beitragen. Das soll erreicht werden durch die Integration von funktioneller Bildgebung und gezielten Verhaltensaufgaben, die die Fähigkeit zur Impulskontrolle und Belohnungssensitivität untersuchen. Die eingesetzten Paradigmen unterscheiden zwischen störungsspezifischen und unspezifischen selbstregulatorischen Fähigkeiten. Ferner ermöglicht die Studie die Untersuchung psychobiologischer Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der selbstregulatorischen Kontrolle der Nahrungsaufnahme beider Patientengruppen.

Gefördert von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektleitung

H.C. Friederich, S. Herpertz

Arbeitsgruppe

 M. Skunde, S. Walter, M. Wu

Kooperationspartner

Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik (Heidelberg), Allgemeine Psychiatrie (Heidelberg), Neuroradiologie (Heidelberg)