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SELFPASS

Selbstmanagement für Patienten mit Depressionen: Self-administered Psycho-TherApy-SystemS

Zusammenfassung

Im Verbundprojekt SELFPASS wird eine digitale Plattform entwickelt, die Patienten mit Depressionen ein gelungenes Selbstmanagement für den Umgang mit ihrer Erkrankung ermöglicht. Aufgrund von persönlichen Selbsteinschätzungen, medizinischen Daten sowie Bio- und Umweltdaten werden individualisiert Module zur therapeutischen Intervention bereitgestellt. SELFPASS stellt dabei keinen Ersatz für einen Psychotherapeuten dar, wird aber ein Unterstützungsinstrument sein für solche Patienten, die eine Diagnose erhalten haben, aber noch nicht oder nicht ausreichend therapeutisch versorgt werden.

Zum Einsatz kommen bewährte medizinisch-psychologische diagnostische Verfahren, multimediale Interventionsmodule aus dem kognitiv-verhaltenstherapeutischen Bereich, innovative Entwicklungen der Sensorik (Vitalparameter-Sensoren, Eye-Tracking, Mimik) sowie Messungen von Umweltdaten. Lernalgorithmen aus dem Bereich Data Mining und Data Analytics treffen situationsabhängige Entscheidungen aufgrund der je vorhandenen Datenbasis.

An das System bestehen höchste Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit. Eine Evaluation und Erfolgskontrolle erfolgt im zweiten Projektjahr.  

Laufzeit: 2017 - 2018

Gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Maßnahme: „Medizintechnische Lösungen für eine digitale Gesundheitsversorgung“

Förderkennzeichen: 13GW0157B

Projektleitung

Arbeitsgruppe

S. Alvarez, B. Bruns, G. Mayer, T. Hilbel (Westfälisches Institut für Gesundheit, Gelsenkirchen)

Kooperationspartner

R. Zarnekow (Informations- und Kommunikationsmanagement, TU Berlin) (Verbundkoordinator), N. Pohlmann (Institut für Internetsicherheit, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen)T. Frank (medisite GmbH, Hannover)