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Jobsharing

Jobsharing für Eltern (JOMO):

In der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik wird aktuell im Rahmen eines Modellversuchs auf der Psychotherapiestation „AKM“ ein Jobsharingmodell für Ärztinnen und Ärzte mit Kindern entwickelt, implementiert und evaluiert. Dies soll einerseits den in Teilzeit arbeitenden Eltern die Möglichkeit bieten, die für die Facharztweiterbildung notwendigen stationären Rotationen zu durchlaufen. Andererseits antizipieren wir zukünftig aufgrund der steigenden Zahl von Eltern mit Teilzeitwunsch personelle Engpässe für die stationäre Patientenversorgung. Wir möchten dieser Herausforderung begegnen, indem wir mit dem „Jobsharingmodell für Eltern“ frühzeitig ein familienfreundliches Arbeitszeitmodell entwickeln, das sowohl den Bedürfnissen der ärztlichen Mitarbeiter entgegenkommt als auch zukünftig die personelle Funktionsfähigkeit unserer Klinik gewährleistet. 

Konzeptbeschreibung: 
  • Eine 100% Vollzeitarztstelle auf der Psychotherapiestation „AKM“ wird im Modellversuch zunächst für ein Jahr in zwei 60% Teilzeitarztstellen umgewandelt.
  • Die Besetzung der beiden neu geschaffenen Teilzeitstellen erfolgt mit Ärztinnen und Ärzten in der Facharztweiterbildung  (Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder Facharzt für Innere Medizin), die Mütter oder Väter von kleinen Kindern sind.
  • Die Ärztinnen und Ärzte streben mit der Teilzeitarbeit eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie an.
  • Das Jobsharingmodell ermöglicht Ärztinnen und Ärzten in oder nach der Elternzeit den beruflichen Wiedereinstieg,
  • sowie die Ableistung der für den Facharzt notwenigen stationären Rotationszeiten.
  • Die zunächst aus Eigenmitteln der Abteilung finanzierte Aufstockung um einen 20%igen Stellenanteil deckt die doppelt zu veranschlagenden Übergabezeiten und Konferenzteilnahmen der Jobsharingpartner ab.
  • Die beiden Jobsharingpartner teilen sich ein Arbeitszimmer auf der Psychotherapiestation „AKM“ mit doppelter Ausstattung. Dies verkürzt die Kommunikationswege und erleichtert den Austausch zwischen den Jobsharingpartnern.
  • Die beiden Jobsharingpartner treffen flexible Absprachen bzgl. der Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit und vertreten sich gegenseitig in der Urlaubszeit.
  • Eine Kernarbeitszeit mit Anwesenheitspflicht wird in Absprache mit dem Oberarzt der Station und dem interdisziplinären Stationsteam vorab festgelegt.
  • In die flexible Arbeitszeitgestaltung geht mit ein, dass 10% der wöchentlichen Arbeitszeit, die Dokumentations- und  Schreibaufgaben betrifft über einen Remotezugang (Citrix) von einem  Heimarbeitsplatz aus am Computer erledigt werden kann.
  • Es erfolgt eine bedarfsadaptierte Umstellung der Oberarztvisiten-, Konferenz-, und Supervisionszeiten.
  • Ebenso erfolgt eine Anpassung der Lehrverpflichtungen sowie der Bereitschaftsdienste an die prozentualen Stellenanteile der Jobsharingpartner
Ziel

Bei erfolgreichem Projektabschluss soll das Jobsharingmodell durch Aufnahme in den Stellenplan der Abteilung verstetigt werden und die Klärung weiterer Finanzierungsmöglichkeiten erfolgen.

Jobsharing auf Leitungsebene

  • Artikel aus dem Mannheimer Morgen 19.02.2016
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