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Kyphoplastie

Wir möchten Sie auf diesen Seiten über das operative Verfahren der Kyphoplastie zur Behandlung von schmerzhaften Wirbelkörperbrüchen informieren, das am Universitätsklinikum Heidelberg seit mehreren Jahren praktiziert und wissenschaftlich untersucht wird.

Seit 1999 wurden am Universitätsklinikum Heidelberg etwa 6000 Kyphoplastien bei ca. 1500 Patienten durchgeführt. Mit einem Kunststoffmaterial oder einem speziellen Biozement können gebrochene Wirbelkörper wieder stabilisiert werden. Fast alle Patienten konnten weitgehend von ihren Schmerzen befreit werden und sind erheblich beweglicher als vor dem Eingriff (60 Prozent der Patienten benötigen keine Schmerzmedikamente mehr, 30 Prozent sind vollständig schmerzfrei geworden, 10 Prozent der Patienten hatten weiterhin Beschwerden).

In der weltweit ersten klinisch kontrollierten und prospektiven Studie haben wir die hohe Wirksamkeit und das geringe Risiko des Verfahrens belegen können (Kasperk et al. 2005, Grafe et.al. 2005). Auch bei schmerzhaften Wirbelkörperläsionen durch ein Myelom wurde der Stellenwert der Kyphoplastie im Schmerztherapeutischen Behandlungskonzept belegt (Publikation "Kyphoplasty in patients with multiple myeloma a retrospective comparative pilot study.", Kasperk et al. 2012, Journal of Surgical Oncology.

Auf den folgenden Seiten haben wir alle wichtigen Informationen über die Kyphoplastie für Sie zusammengestellt. Hier können Sie sich informieren, ob Sie als Patient für diese Therapie in Frage kommen und wie die Behandlung bei uns in Heidelberg abläuft.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Oberarztsekretariat Prof. Dr. Dr. Dr.h.c. Ch. Kasperk

Klinik für Endokrinologie, Stoffwechsel und Klinische Chemie Sektion Osteologie
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