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Stiftungsprofessur für Heidelberger Myelom-Forschung geht an Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fördert Erforschung resistenter Tumorzellen und Entwicklung präziserer Diagnosemarker bei Multiplem Myelom/ Stiftungsprofessur wird in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 2,5 Millionen Euro unterstützt


Die Stiftungsprofessur „Translationale Myelomforschung“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg wird in den kommenden fünf Jahren durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Kooperation mit dem forschenden Pharmaunternehmen Janssen-Cilag GmbH möglich gemacht. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fördert zusammen mit seinen Partnern die Einrichtung von Stiftungsprofessuren, indem Mittel für die Finanzierung einer innovativen Forschungsrichtung zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist die Stärkung von Strukturen, um dadurch Kooperation und den Austausch von Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu unterstützen. Janssen beabsichtigt darüber hinaus eine finanzielle Unterstützung des Forschungsprogramms.


Die Professur übernimmt Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt, langjähriger Leiter des Heidelberger Myelomzentrums. Im Rahmen der Stiftungsprofessur und der noch zu startenden Projekte, wofür  insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, sollen vor allem neue Prognosemarker zur präzisen Einschätzung von Vorstufen der Erkrankung sowie Messmethoden für besonders widerstandsfähige Myelomzellen, die sich nach der Therapie erneut zu teilen beginnen, erforscht werden. Ziel ist es, die Forschungsergebnisse möglichst schnell für die therapeutische Anwendung nutzbar zu machen.


Das Myelomzentrum unter dem Dach der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie am Universitätsklinikum und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen NCT Heidelberg ist mit mehr als 1.400 Patienten pro Jahr, die überwiegend in Studien behandelt werden, weltweit eines der größten Therapiezentren dieser Art und nimmt auch in der Forschung eine internationale Vorreiterrolle ein: In der seit 1996 aktiven Studiengruppe "German-Speaking Myeloma Multicenter Group" unter Goldschmidts Leitung wurden mehrere neue Therapien zur Behandlung dieses Knochenmarkkrebses entwickelt.