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Präklinische Aktivitäten

Im wissenschaftlichen Begleitprogramm zu den klinischen Studien untersuchen wir verschiedene Aspekte zur Biologie des CUP-Syndroms:

(1) Mit Hilfe von Genexpressions- und DNA-Methylierungsanalysen versuchen wir den für das jeweilige CUP-Syndrom verantwortlichen Primärtumor zu identifizieren, um Aussagen darüber zu ermöglichen, ob das Ansprechen auf molekular zielgerichtete und immunologische Therapien von der Art des Primärtumors abhängig ist.

(2) DNA-Methylierungsanalysen erlauben darüber hinaus zu untersuchen ob Erbgutveränderungen im größeren Maßstab - sogenannte chromosomale Instabilität - einen Einfluß auf therapeutisches Ansprechen und Erkrankungsprognose haben.

(3) Weiterhin wird untersucht, ob Liquid Biopsies - also die Untersuchung genetischer Eigenschaften von Tumoren mithilfe einfacher Blutentnahmen - aufwändige Tumorbiopsien ersetzten können und darüber hinaus verbesserte und vereinfachte Aussagen über den Erkrankungsverlauf und das Ansprechen auf Therapien zulassen.

(4) Die Etablierung sogenannter Organoidkulturen aus CUP-Tumorbiopsaten - also die Züchtung lebender patienten-spezifischer Tumorzellen in Zellkultur - soll es ermöglichen, das Ansprechen der jeweiligen CUP-Erkrankung auf verschiedene Medikamente nach Austestung im Labor vorherzusagen.