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Willkommen an der Medizinischen Klinik V


Aktuelle Patienteninformationen

Umgang mit Atemwegsinfekten/Coronavirus

Sektion Stammzelltransplantation der Medizinischen Klinik V des UKHD:

Patienteninformation Atemwegsinfekt/Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) Stand 30.03.2020

 

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

dieses Merkblatt richtet sich an alle Patienten, bei denen eine allogene oder autologe Stammzelltransplantation oder eine CAR-T-Zelltherapie geplant ist oder bereits durchgeführt wurde.

Wir möchten Sie hiermit über Verhaltensmaßregeln während der aktuellen Coronaviruswelle informieren. Zwar gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass die Infektion bei Immunsupprimierten schwerer verläuft als bei Immungesunden. Dennoch sollten besondere Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.

Allgemein:

Hygienemaßnahmen

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette (https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen/), gute Händehygiene (https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/) sowie Abstand zu solchen Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus.

Händehygiene:

  • Händehygiene sollte vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann durchgeführt werden, wenn die Hände sichtbar schmutzig sind. Führen Sie die Händehygiene mit Wasser und Seife durch.
  • Bei Verwendung von Wasser und Seife sind Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände das Mittel der Wahl. Wenn nicht verfügbar, verwenden Sie Handtücher und tauschen Sie diese aus, wenn sie feucht sind.
  • Gesunde sollten nicht dieselben Handtücher verwenden wie Erkrankte.

Husten- und Nies-Etikette:

Husten- und Nies-Etikette sollte jederzeit von allen, insbesondere von kranken Personen, praktiziert werden. Sie umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellbogen, gefolgt von Händehygiene.

  • Entsorgen Sie Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet werden, oder reinigen Sie sie nach Gebrauch entsprechend.
  • Taschentücher und andere Abfälle, die von kranken Personen oder bei der Pflege von kranken Personen erzeugt wurden, sollten vor der Entsorgung mit anderem Hausmüll in einem mit einer Auskleidung versehenen Behälter im Krankenzimmer aufbewahrt werden.

Reduktion enger direkter Kontakte im Alltag:

  • Generell das Risiko von Kontakten in der Öffentlichkeit (Supermärkte etc.) minimieren! Auch den Besuch beim Bäcker bitte jemand anderem überlassen.
  • Entsprechendes gilt für private Veranstaltungen und Zusammenkünfte. Geburtstags- und andere Feiern auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
  • Keine Reisen!
  • Keine öffentlichen Verkehrsmittel!
  • Wenn Sie berufstätig sind, sollten Sie überlegen, die Tätigkeit am Arbeitsplatz vorübergehend ruhen zu lassen bzw. auf Telearbeit umzustellen, wenn möglich. Das gilt besonders, wenn sie in Bereichen mit Publikumsverkehr oder gar in der Kinder-/ Altenbetreuung oder in der medizinischen Versorgung tätig sind. Hier ist eine vorübergehende Unterbrechung der Tätigkeit dringend zu empfehlen!
  • Persönliche Gesprächskontakte (Hauptübertragungsweg der Tröpfcheninfektion) grundsätzlich auf wenige, jederzeit bekannte und anzugebende Personen reduzieren und auch mit diesen verabreden, dass sie das ebenso handhaben.
  • Möglichkeiten von Onlineshopping, Telefon- oder Videomeetings, Skypen, Social media eruieren, ausprobieren und ab jetzt nut­zen
  • Vorausschauend planen, d. h. jeder kann sich (zusammen mit der Familie/ Haushaltsmitglie­dern/ Freunden) ein persönliches Konzept von Maßnahmen zusammenstellen, das sich auch über mehrere Wochen oder Monate durchhal­ten lässt, z. B. Weitergabe von Tipps zu On­line-Fitness, Verabredung von gemeinsamen Spaziergängen „mit Abstand“
  • Arztbesuche/ Krankenhausaufenthalte anderer Art: Sind auf Notfälle zu beschränken! Elektive Arztbesuche oder Routinewiedervorstellungen bei Augen-, Haut-, Frauen- und Zahnarzt etc sollten derzeit vermieden werden. Das gleiche gilt für elektive Krankenhausaufenthalte für orthopädische Eingriffe usw.  Im Zweifel bitte vorher Rücksprache mit uns.
  • Auch von geplanten Rehaaufenthalten sollte derzeit Abstand genommen werden und laufende Rehas ggf. abgebrochen werden!
  • Links: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html#c11964 und https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/12_20.pdf?__blob=publicationFile

Wenn Atemwegssymptome vorliegen oder Kontakt mit Personen mit Erkältungssymptomen oder COVID-19-Verdacht bestand:

  1. COVID-19 möglich:

Erkältungssymptome (Husten, Schnupfen, Fieber oder allgemeine Abgeschlagenheit) + Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall innerhalb der letzten 2 Wochen vor Symptombeginn

oder

Erkältungssymptome mit Geruchs- oder Geschmacksverlust  :

  • Kontaktaufnahme mit dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt. Wenn dies das Heidelberger Gesundheitsamt ist und dort der COVID-19-Verdacht geteilt wird, erhalten Sie einen Code, mit dem Sie sich in der „Drive-In“ und „Walk-In“ Station in Heidelberg am Messeplatz (Kirchheim) täglich von 8 bis 16 Uhr testen lassen können. Im Zweifel oder bei schwereren Symptomen (hohes Fieber, Luftnot!) stellen Sie sich bitte direkt in der Corona-Notaufnahme in der Medizinischen Klinik vor. In der Regel schließt sich dann eine stationäre Aufnahme an, die mindestens bis zum Vorliegen eines negativen Abstrichresultats fortgeführt werden muss.
  • Wenn dies ein anderes Gesundheitsamt ist, werden Sie dort über das erforderliche Vorgehen informiert.
  1. COVID-19 unwahrscheinlich:

Erkältungssymptome ohne konkreten COVID-19-Infektionsverdacht:

  • Telefonische Rücksprache mit uns. Je nach Schwere und Verlauf werden wir Ihnen die Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt oder der Notambulanz der Medizinischen Klinik oder aber die häusliche Versorgung empfehlen, ggf. unter Verschreibung eines Antibiotikums. Auch bei einem geplanten Besuch bei uns (z.B. routinemäßige Wiedereinbestellung) sollten Sie im Falle neu aufgetretener Erkältungssymptomatik telefonische Rücksprache mit uns halten, bevor Sie unsere Ambulanz besuchen. Zuhause bitten wir um Beachtung folgender Verhaltensregeln:
  • Stellen Sie nach Möglichkeit eine Einzelunterbringung in einem gut belüfteten Einzelraum sicher. Empfohlen ist regelmäßiges Lüften in allen Räumen, in denen Sie sich aufhalten.
  • Begrenzen Sie die Anzahl und Enge Ihrer Kontakte bestmöglich, insbesondere gegenüber Personen, die einer Risikogruppe angehören (Immunsupprimierte, chronische Kranke, ältere Personen, Schwangere). Empfangen Sie keinen unnötigen Besuch.
  • Haushaltspersonen und eventuelle Besucher sollten sich in anderen Räumen aufhalten oder, falls dies nicht möglich ist, einen Mindestabstand von mindestens 2 m zu Ihnen einhalten. Alternativ: die Nutzung gemeinsamer Räume sollte auf ein Minimum begrenzt werden und möglichst zeitlich getrennt erfolgen.
  • Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z. B. Küche, Bad) regelmäßig gut gelüftet werden.
  1. Keine Beschwerden, aber Kontakt mit einer Person mit bestätigter COVID-19-Infektion oder Aufenthalt in COVID-19-Risikogebieten:
  • Häusliche Quarantäne für 14 Tage seit dem letzten Kontakt. Bitte besuchen sie unsere Ambulanz nicht (auch nicht für geplante Besuche), sondern setzen Sie sich telefonisch zum weiteren Vorgehen mit uns in Verbindung.
  1. Keine Beschwerden, aber Kontakt mit einer Person mit Erkältungssymptomatik (ohne COVID-19-Verdacht):
  • Keine spezifischen Maßnahmen, aber Beachtung der allgemeinen Verhaltensregeln wie oben aufgeführt.

Wenn Sie unsere Ambulanz besuchen:

Bitte beachten Sie unser gesondertes Informationsblatt Patienteninformation für die Grippesaison 2019/2020 und COVID -19

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige, liebe Besucherinnen und Besucher!

Sie suchen Informationen zu unserer Klinik, den einzelnen Fachabteilungen oder Stationen? Steht bei Ihnen oder bei einem Angehörigen ein Aufenthalt bei uns an?

Wir wissen, wie wichtig Vertrauen für die Behandlung ist. Daher möchten wir Sie von Anfang informieren und begleiten. Unser Team von Spezialisten und erfahrenen Fachleuten arbeitet täglich für Ihr Wohl. Vor, während und nach dem Aufenthalt im Krankenhaus stehen wir Ihnen und Ihren Angehörigen zur Verfügung.

Auf diesen Seiten haben wir Wissenswertes für Patienten und Angehörige rund um die Behandlung an der MED V zusammengetragen. An wen Sie sich in Ihrer individuellen Situation wenden können, wie Sie einen Termin erhalten, aber auch den Kontakt beispielsweise zu Selbsthilfegruppen oder unserem Sozialdienst finden Sie auf unseren Patientenseiten. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Krankheitsbildern haben wir unter dem Menüpunkt: Behandlungsspektrum zusammengetragen.

Wir werden alles tun, damit Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen und schnell zurechtfinden.

Sprechen Sie uns gerne an!

Ihr

Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow

Ärztlicher Direktor

So erreichen Sie uns
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg

06221 56-8611
06221 56-8612



Betreuung & Beratung für Sie

Jeder Mensch hat seinen ganz persönlichen Umgang mit der Erkrankung, daher gibt es keine universelle Hilfe. Hier können Sie sich über die unterschiedlichen Angebote an der Medizinischen Klinik V informieren.

Frau Bondong und Frau Wegner (Case Managerinnen) im Gespräch mit einem Patienten.
Herr Stadtherr (Transplantationskoordinator) im Gespräch mit einem Patienten.
Prof. Dr. med. Karin Jordan im Gespräch mit Prof. Dr. med Peter Dreger.

Angehörige & Besucher

 

Angehörige und Besucher sind bei uns an der MED V herzlich willkommen. Der positive Einfluss auf die Genesung ist uns bewusst und wir wissen, dass die emotionale Belastung auch für die Angehörigen hoch ist. Wir nehmen Ihre Sorgen und Wünsche ernst.  

Die Patienten auf unserer Intensivstation benötigen eine besondere Betreuung. Aus diesem Grund kann es sein, dass Angehörige einmal warten müssen. Sobald es die Situation auf der Intensivstation erlaubt, bitten wir die Angehörigen gerne herein.

Dafür bitten wir um Ihr Verständnis.

Wichtige Patienteninformationen

Stationen

Ambulanzen & Sprechstunden

Termine & Veranstaltungen


Checkliste für Ihren Aufenthalt bei uns

Das sollten Sie mitbringen:

  • Bequeme Kleidung
  • Ihren Kulturbeutel mit Toilettenartikeln wie Seife, Zahnbürste, Zahnpasta, Rasierzeug
  • persönliche Wäsche wie Schlafanzüge, Nachthemden, Unterwäsche, Bademantel
  • Hausschuhe
  • Ihre Versichertenkarte bei gesetzlich Versicherten
  • Ihre Klinikcard bei privat Versicherten oder bei privater Zusatzversicherung
  • den Einweisungsschein ins Krankenhaus (auch bei privat Versicherten)
  • ggf. persönliche Hilfsmittel (Brille, Hörgerät, Gehhilfe, usw.)
  • evtl. Mittel zur Gebisspflege
  • eine Liste der Medikamente, die Sie derzeit einnehmen oder die Medikamente selbst
  • Allergiker: Allergiepass oder Angaben zu bekannten Allergien auf Stoffe oder Medikamente
  • Diabetiker: Diabetikerausweis
  • ggf. Herzschrittmacher-Ausweis
  • relevante Untersuchungsbefunde

Und zu guter Letzt:

  • Persönliche Dinge, die den Krankenhausaufenthalt so angenehm wie möglich gestalten (Bücher, Zeitschriften, Tablets, Musik, usw.).

Dabei bitten wir Sie, Rücksicht auf Mitpatienten auf Ihrem Zimmer zu nehmen. 

Das sollten Sie zu Hause lassen:

  • Wertsachen und größere Geldbeträge
Checkliste zum Ausdrucken

Case Management

Zentrale Koordinationsstelle

 

 

 

„Case Manager/innen“ begleiten unsere Patienten vor, während und nach den Therapien und knüpfen ein unterstützendes Netzwerk. Sie sind Bindeglied zwischen Ärzten/Ärztinnen und Pflegekräften, zwischen Klinik und niedergelassenen Ärzten/Ärztinnen sowie anderen Partnern. Zudem koordinieren sie medizinische Voruntersuchungen, Therapievorbereitung, Behandlungstermine und die Begleitung der Nachsorge.

 

Andrea Bondong

Case Managerin (Allogene Transplantationsambulanz)


06221 56-38055

Mandy Wegner

Case Managerin (Allogene Transplantationsambulanz)

Schwerpunkt

Case Management

06221 56-37561

Teilnahme an einer Studie

Klinische Forschung bildet die Grundlage, um bislang nicht behandelbare Erkrankungen heilen zu können durch die 

                         -    Entdeckung neuer Therapiemöglichkeiten
                         -    Verbesserung vorhandener Therapiekonzepte
                         -    Erforschung innovativer Ansätze.

„Ein stetes Streben nach Verbesserung der vorhandenen therapeutischen und diagnostischen Möglichkeiten ist der elementare Antrieb für die Durchführung von wissenschaftlichen Prüfungen. Ohne Studien ist ein Fortschritt in der medizinischen Forschung nicht möglich. Und dieser Fortschritt ist essentiell für die erfolgreiche Behandlung von Patienten. Patienten können von den innovativsten Therapieansätzen und neuesten Wirkstoffen profitieren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit genauso gut oder besser wirken als die Standardtherapie.“
                                                                                                                                                               Jennifer Klemmer, Leiterin der Studienzentrale der Medizinischen Klinik V. 
 
Sprechen Sie uns gerne über unsere E-Mail-Adresse an: Studienzentrale.med5(at)med.uni-heidelberg.de


Lob, Kritik, Erfahrungen mit uns

Wir, das Team der MED V, kümmern uns täglich um das Wohlergehen unserer Patienten und ihrer Angehörigen. Mittels unseres Patientenfragebogens können Sie Ihre Wünsche, Ihre Anregungen, gerne aber auch Ihr Lob mitteilen. Mit Hilfe Ihrer Rückmeldung können wir unsere Prozesse verbessern und uns stetig weiterentwickeln - auch schon während Ihres Aufenthalts. Sie können uns auch gerne direkt eine email senden:

direktor.med5(at)med.uni-heidelberg.de.

Patientenfragebogen Download
Patientenfürsprecher

Gerne können Sie sich auch in einem persönlichen Gespräch an unseren Patientenfürsprecher wenden, der sich schnell und unbürokratisch um Ihr Anliegen kümmert. Er steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und setzt sich für Sie ein. Als ehrenamtlich Tätiger ist er allein dem Interesse des Patienten verpflichtet.   

                                                                                                                                                                                                 

Kontakt Patientenfürsprecher

Zweitmeinung

Sie möchten sich bei uns eine zweite Meinung einholen?

Es ist nachvollziehbar: bei der Diagnose einer schwerwiegenden Erkrankung kann das Einholen einer zweiten Meinung Sicherheit für den weiteren Therapieverlauf geben. Wir unterstützen Sie mit unserer Einschätzung dabei, eine gute, bestmögliche Entscheidung zu treffen.  

Im Rahmen einer persönlichen Vorstellung werden hierbei bereits erhobene Befunde nochmals bewertet und gegebenenfalls ergänzt. Um für eine Vorstellung zur Zweitmeinung optimale Voraussetzungen zu schaffen, bitten wir Sie alle Vorbefunde an uns senden. Sie brauchen keine Bedenken dabei zu haben, Ihren behandelnden Arzt um Ihre Unterlagen zu bitten. Im Sinne der Patientenorientierung wird er Ihren Wunsch unterstützen und Ihnen bei der Vorbereitung des Termins bei uns behilflich sein.

Grundsätzlich gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf eine Zweitmeinung bei planbaren Eingriffen und die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Kosten dafür übernehmen. Welche Eingriffe konkret zweitmeinungsfähig sind, erfragen Sie am besten bei Ihrer Krankenkasse.

Wenden Sie sich je nach Erkrankung an die jeweilige Ambulanz oder Sprechstunde, die Sie in der folgenden Übersicht finden können. 

 

 

Dolmetscher-Service

Für Patienten, die kein Deutsch sprechen, kann die Klinik Dolmetscher/innen engagieren, um eine reibungslose Verständigung zwischen Arzt/Ärztin und Patient zu ermöglichen.