Psychotherapeutische Abendklinik
Zusammenfassung
Das Projekt hat zum Ziel, mit der Abendklink (AK) eine innovative Versorgungsform für depressive Patienten zu evaluieren. Die Abendklinik strebt an, eine psychotherapeutische Versorgung für Patienten zu ermöglichen, die in den bestehenden Versorgungsformen unterrepräsentiert sind. Dabei vermuten wir, dass eine psychotherapeutische Behandlung in der AK zu einer vergleichbaren Symptomverbesserung wie die etablierten Behandlungsformen der vollstationären, tagesklinischen bzw. ambulanten Psychotherapie führt, dabei aber eine im Vergleich zu den beiden etablierten Krankenhausbehandlungen günstigere Kosten-Effektivität zeigt. Das Projekt sieht vor, insgesamt mindestens 320 depressive Patienten (jeweils 80 Patienten in den Gruppen Abendklinik / Tagesklinik / Vollstationär / Ambulant) an drei Studienstandorten (Heidelberg / Mainz / Freiburg) zu rekrutieren. Es werden zunächst klinische Unterschiede der vier Gruppen zu Behandlungsbeginn verglichen, weiter erfolgt ein Vergleich der klinischen Besserung und der gesundheitsökonomischen Kosten-Effektivität über einen Zeitraum von insgesamt 9 Monaten.
Projektleitung


Facharzt für Innere Medizin
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Schwerpunkt
Traumafolgestörungen, sekundäre Traumatisierung, Versorgung von psychisch belasteten Geflüchteten und Asylsuchenden, Autobiographisches Gedächtnis bei psychosomatischen Erkrankungen, Medizindidaktik, kommunikative und prozedurale Fertigkeiten bei Medizinstudierenden, Psychotherapieforschung, kompetenzbasiertes Training von Psychotherapeuten in Ausbildung, Stress und Burnout am Arbeitsplatz, Erwerb von Gesundheitskompetenz.
Arbeitsgruppe:
Anna Sandmeir, Beate Wild (Biometrie)
Kooperierations-/ Verbundpartner:
Almut Zeeck (Freiburg), Mandfred Beutel, Mainz, Hans-Joachim Salize (Mannheim)
Laufzeit: 01.10.2017 – 31-01.2020
Gefördert von:
