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Molekulare Medizin

Unter der Molekularen Medizin versteht man ein wissenschaftliches Konzept, bei dem die Erforschung der molekularen Zusammenhänge der Krankheitsentstehung und daraus beruhender logischer Strategien der Behandlung über Krankheits- und Organgrenzen hinweg im Mittelpunkt steht. Diesem Konzept haben sich bei uns Forschungsgruppen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten verschrieben, die sich im Folgendem vorstellen werden: 

Pädiatrische Onkologie

Klinische Kooperationseinheit Pädiatrische Onkologie 
(Forschungsgruppe Olaf Witt, DKFZ)  

Die Klinische Kooperationseinheit (KKE) Pädiatrische Onkologie ist eine Abteilung am DKFZ und wird seit 2008 von Prof. Dr. Olaf Witt geleitet. Ziel der Abteilung ist die experimentelle Entwicklung von neuen Therapien zur Behandlung von Tumorerkranungen des Nervensystems bei Kindern- und Jugendlichen und deren Umsetzung in klinische Studien.

Pädiatrische Neuroonkologie

Forschungsgruppe Stefan Pfister

Die Abteilung Pädiatrische Neuroonkologie am DKFZ entstand aus einer langjährigen intensiven Zusammenarbeit zwischen der Klinik Kinderheilkunde III (Prof. Dr. Andreas Kulozik), der Klinischen Kooperationseinheit Pädiatrische Onkologie (Prof. Dr. Olaf Witt) und der Abteilung Molekulare Genetik am DKFZ (Prof. Dr. Peter Lichter). Wichtigste Zielsetzung der Forschungsgruppe ist die Umsetzung genetischer und epigenetischer Information in klinische Anwendungen, sei es als Biomarker oder als neue Therapieoption für Kinder mit Hirntumoren. Die Abteilung steht unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Pfister.

Molecular Medicine Partnership Unit (MMPU)

Kooperation „Diseases of mRNA metabolism“ (Andreas Kulozik/ Matthias Hentze)
Hier wird zum einen der Mechanismus des NMD (nonsense –mediated-decay, Nonsens-Mutationen) erforscht, einer der wichtigsten mRNA Qualitätskontrollen der Zelle um die Synthese falscher Proteine zu verhindern. Zum anderen befasst man sich mit der Stress –abhängigen Regulation der mRNA 3’ Endprozssierung. Beide Prozesse spielen bei Krankheiten wie z.B. der Thrombose oder der Thalassämie eine wichtige Rolle.

Kooperation “Iron homeostasis in health and disease“ (Martina Muckenthaler/ Matthias Hentze)
Hier wird die physiologische Kontrolle des zellulären und systemischen Eisenstoffwechsels untersucht, die eine wichtige Rolle bei der Hereditären Hämochromatose, die häufigste Erkrankung der westlichen Welt, spielt.

Kooperation "Molecular Pediatric Oncology" (Andreas Kulozik / Jan Korbel)
In dieser Forschergruppe wird erforscht, wie man bei  der T-Zell- Leukämie (T-ALL) die Mechanismen enträtseln kann, die zu dem Krankheitsverlauf im Kindesalter führen, wodurch es zu Resistenzentwicklungen kommt und wie man neue Behandlungsstrategien entwickeln kann.

Weitere Information finden Sie unter Wissenschaftliche Kooperationen.

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Im Neuenheimer Feld 430
69120 Heidelberg

06221 56-4002