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Wissenschaftliche Kooperationen

Molecular Medicine Partnership Unit (MMPU)

Die Molecular Medicine Partnership Unit, MMPU, ist ein im Jahre 2002 gegründetes Joint-Venture der Universitätsmedizin Heidelberg mit dem EMBL. Acht internationale Forschergruppen bestehend aus medizinischen sowie grundlagenorientierten Wissenschaftlern adressieren molekular medizinische Fragen zu häufigen Krankheiten, deren Entstehung, Diagnose und Therapie. Geleitet wird die MMPU von Prof. Dr. Andreas Kulozik und Prof. Dr. Matthias Hentze. Die Webseiten der MMPU finden Sie hier MMPU UniversitätsKlinikum, als auch hier MMPU EMBL.

Mitarbeiter der Kinderheilkunde arbeiten in diesen MMPU Gruppen:
Blood Diseases
Iron Homeostasis
Molecular Pediatric Oncology

Klinische Kooperationseinheit Pädiatrische Onkologie

Die Klinische Kooperationseinheit (KKE) Pädiatrische Onkologie ist eine Abteilung am DKFZ, die strukturell eng mit der Klinik Kinderheilkunde III vernetzt ist. Diese KKE wird seit 2008 von Prof. Dr. Olaf Witt geleitet. Ziel der KKE ist die experimentelle Entwicklung von neuen Therapien zur Behandlung von Tumorerkranungen des Nervensystems bei Kindern- und Jugendlichen und deren Umsetzung in klinische Studien.

Abteilung Pädiatrische Neuroonkologie

Die Abteilung Pädiatrische Neuroonkologie am DKFZ wird von Prof. Dr. Stefan Pfister geleitet und entstand aus einer langjährigen intensiven Zusammenarbeit zwischen der Klinik Kinderheilkunde III (Prof. Dr. Andreas Kulozik), der Klinischen Kooperationseinheit Pädiatrische Onkologie (Prof. Dr. Olaf Witt) und der Abteilung Molekulare Genetik am DKFZ (Prof. Dr. Peter Lichter). Wichtigste Zielsetzung der Forschungsgruppe ist die Umsetzung genetischer und epigenetischer Information in klinische Anwendungen, sei es als Biomarker oder als neue Therapieoption für Kinder mit Hirntumoren.

Abteilung Translationale Pneumologie

Die Abteilung Translationale Pneumologie wird von Prof. Dr. Marcus A. Mall geleitet und wurde 2012 zur Stärkung der Lungenforschung am Universitätsklinikum und der Medizinischen Fakultät Heidelberg eingerichtet. In der Abteilung arbeiten Ärzte und Wissenschaftler gemeinsam an der Aufklärung von Krankheitsmechanismen sowie der Verbesserung der Diagnostik und Therapie von chronisch-entzündlichen Lungenerkrankungen wie Mukoviszidose, Asthma bronchiale und COPD. Die Abteilung ist im Zentrum für Translationale Lungenforschung (Translational Lung Research Center; TLRC) angesiedelt und arbeitet bei der Umsetzung der Forschungsergebnisse in die klinische Anwendung eng zusammen mit der Sektion Pädiatrische Pneumologie & Allergologie, dem Mukoviszidose-Zentrum, der Abteilung Pneumologie und Beatmungsmedizin an der Thoraxklinik, sowie weiteren klinischen Einrichtungen am Universitätsklinikum Heidelberg.

Translational Lung Research Center (TLRC)

Das Translational Lung Research Center (TLRC) ist ein interdisziplinäres Zentrum für Lungenforschung, welches 2011 als Kooperation zwischen der Universitätsmedizin Heidelberg, der Thoraxklinik am Universitätsklinikum, dem DKFZ und dem EMBL gegründet wurde. Das TLRC ist einer der fünf Standorte des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) und wird von Prof. Marcus A. Mall als Standortdirektor und Prof. Dr. Hans-Ulrich Kauczor als stellvertretenden Standortdirektor geleitet. Dem TLRC gehören derzeit 23 Forschungsgruppen an, die sich mit den Entstehungsmechanismen häufiger chronisch-entzündlicher und maligner Lungenerkrankungen wie Mukoviszidose, Asthma, COPD und Lungenkrebs beschäftigen. Ziel der Wissenschaftler ist es, neue therapeutische Angriffspunkte ausfindig zu machen, die Diagnostik zu verbessern und weitere kausale Therapiemöglichkeiten zu entwickeln.

SFB 1036

Der Sonderforschungsbereich SFB 1036 ist eine seit 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Kooperation zwischen der Fakultät der Biowissenschaften und der Universitätsmedizin Heidelberg, sowie dem DKFZ und dem EMBL mit dem Ziel der Schwerpunktbildung der Hochschulen auf dem Gebiet der „Zellulären Qualitätskontrolle und Schadensbegrenzung“ („Cellular surveillance and damage response“). Sprecher dieses SFB ist ZMBH-Direktor Prof. Dr. Bernd Bukau, stellvertretende Sprecher sind Prof. Dr. Dr. Andreas Kulozik und Frau Prof. Dr. Frauke Melchior.

DFG FOR 855

Die DFG Forschergruppe 855, ist eine seit 2007 vom DFG geförderte Kooperation verschiedener nationaler Forschergruppen auf dem Gebiet der “Cytoplasmic regulation of gene expression” deren Sprecher Prof. Dr. Elmar Wahle, Halle ist.

EU Netzwerk

Die Arbeitsgruppe von Frau Professor Muckenthaler ist beteiligt an einem vom BMBF geförderten Verbundprojekt. Gemeinsam mit Partnern in Frankreich, Italien und Spanien werden hier die Diagnostik seltener, angeborener Anämien verbessert und neue Behandlungsstrategien entwickelt. 
ERA-NET.

Zentrum für Seltene Erkrankungen

Das durch Frau Prof. Muckenthaler und Prof. Andreas Kulozik geleitete Zentrum für Seltene Bluterkrankungen ist integriert im Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsmedizin Heidelberg. Ziel des Zentrums für Seltene Bluterkrankungen ist es angeborene Störungen der Blutbildung zu diagnostizieren und zu behandeln. Dies umfasst ein weites Spektrum sehr seltener Krankheitsbilder, die die Funktion oder Bildung des roten Blutfarbstoffes, der Gerinnungsfaktoren im Blutplasma oder der Blutzellen selbst beeinträchtigt. Frau Professor Muckenthaler ist weiterhin Mitglied des Lenkungsgremiums des Zentrums für Seltene Erkrankungen.

Ziel des von Herrn Prof. Mall geleitetem Zentrum Mukoviszidose ist es, durch die frühe Diagnose, sowie eine moderne und individuelle Therapie die Lebensqualität und -erwartung der Patienten weiter zu verbessern.