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Neuronale und hormonelle Mechanismen in der Mutter-Kind-Beziehung bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung

Projektleitung: Dr. med. I. Schneider
Laufzeit: 2019-2021
Förderinstanz: Medizinische Fakultät Heidelberg des Universitätsklinikums Heidelberg, Hoffmann-Klose Stiftung

Störungen in der Mutter-Kind-Beziehung sind bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) bekannt. So zeigen Mütter mit BPS weniger soziales Engagement in der Interaktion, mehr intrusives Verhalten, weniger positiven Affekt und erleben die Erziehung als stressreicher und weniger zufriedenstellend als gesunde Mütter. Auch die Kinder zeigen häufig Auffälligkeiten im Verhalten und sie haben ein erhöhtes Risiko, später im Leben selbst an einer psychischen Erkrankung zu leiden. Das Belohnungs- und das Stresssystem scheinen dabei eine wesentliche modulierende und mediierende Rolle zu haben. Aus diesem Grund soll in der Studie das Belohnungs- und Stresserleben von Müttern mit BPS und die Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Beziehung untersucht werden. Das mütterliche und kindliche Verhalten, sowie deren Interaktion soll in einer Verhaltensbeobachtung untersucht werden. Zum besseren Verständnis von zugrundeliegenden neuronalen und hormonellen Mechanismen, sollen zudem verschiedene Hormone bei der Mutter vor und nach der Interaktion untersucht werden, sowie eine fMRT-Untersuchung der Mutter stattfinden.