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Neuronale Mechanismen dysfunktionalen Smartphone-Nutzerverhaltens

Mitarbeiter

Dr. med. Juliane Horvath
Dipl.-Biol. Dr. sc. hum. Mike Schmitgen
Prof. Dr. med. Robert Christian Wolf

Kooperationspartner

Abteilung für Neuroradiologie des Universitätsklinikums HeidelbergFörderung durchAktuell wird diese Studie nicht durch Dritte finanziert.

Beschreibung

Mit der Entwicklung von internetfähigen Handys hat sich auch das Handynutzerverhalten entscheidend verändert, von der Kommunikation durch mobiles Telefonieren hin zur Nutzung von Smartphone-Chat-Apps, Surfen im Internet oder Nutzung von Apps verschiedenster Art wie Gesundheits- und Fitness-, Gaming-, Dating- oder Shopping-Apps. Exzessive Smartphone-Nutzung wurde in bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen mit verschiedenen nachteiligen Auswirkungen in Verbindung gebracht, unter anderem mit geringeren akademischen Leistungen und einem erhöhten Risiko für seelische Beschwerden und körperliche Beeinträchtigungen, etwa mit Ängsten, depressiven Symptomen oder Schlafstörungen. 

In bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen wird das exzessive, dysfunktionale Smartphone-Nutzerverhalten als möglicherweise süchtiges Verhalten diskutiert, welches Ähnlichkeiten zeigt zu bereits bekannten Suchterkrankungen, z.B. der Abhängigkeit von Substanzen, dem pathologischen Glücksspiel oder Internetabhängigkeit. Diese Ähnlichkeiten könnten sich auch bei der Untersuchung der Gehirnstruktur und -funktion mittels der craniellen Magnetresonanztomografie (cMRT) abbilden. In dieser Studie sollen daher mittels der cMRT-Bildgebung Zusammenhänge zwischen exzessiver Smartphonenutzung, Gehirnvolumen und Gehirnaktivität untersucht werden.

Weitere Informationen: Siehe Flyer