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Bildgebende Untersuchungen bei Jugendlichen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung


 
 

Projektleitung:
Prof. Dr. med. Romuald Brunner
 
Projektkoordination:
Dr. Dipl.-Psych. Romy Henze
 

MitarbeiterInnen:

Dipl.-Psych. Peter Parzer, M. Sc. Psych. Julia Richter

 
KooperationspartnerInnen:
Dr. Bram Stieltjes (Sektion Quantitative bildgebungsbasierte Krankheitscharakterisierung, Abteilung für Radiologie, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg);
Dr. Klaus Maier-Hein, geb. Fritzsche (Medizinische und Biologische Informatik, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg)


Projektbeschreibung: 
Es bestehen Hinweise darauf, dass Erwachsene mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) durch Veränderungen in fronto-limbischen Hirnarealen charakterisiert sind. Die meisten Studien wurden jedoch an Erwachsenen durchgeführt, die bereits seit vielen Jahren an einer BPS leiden. Somit bleibt es unklar, ob diese Befunde bei der Entstehung der BPS eine Rolle spielen oder ob sie Langzeitfolgen der Störung darstellen. Um diese Frage beantworten zu können, untersuchten wir Jugendliche mit einer BPS, die sich in einem frühen Stadium der Erkrankung befinden. Wir nutzen hierfür eine Vielzahl bildgebender Verfahren: die voxelbasierte Morphometrie (VBM) zur Untersuchung der Dichte der grauen und weißen Substanz, die Software Freesurfer zur Messung der kortikalen Dicke, die Magnetresonanz-Spektroskopie (MRS) zur Untersuchung der Konzentration von Metaboliten im anterioren und posterioren Cingulum sowie die Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI) und Tract-Based Spatial Statistics (TBSS) zur Darstellung der Faserverbindungen der weißen Substanz und zur Quantifizierung der Faserintegrität.
 

Förderung:

Eigenmittel der Sektion.

 

Aus dem Projekt hervorgegangene Publikationen:

Brunner R, Henze R, Parzer P, Kramer J, Feigl N, Lutz K, Essig M, Resch F, Stieltjes B (2010). Reduced prefrontal and orbitofrontal gray matter in female adolescents with borderline personality disorder: Is it disorder specific? Neuroimage, 49, 114-120.