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Endokrine und psychologische Reaktion auf akuten, psychosozialen Stress bei Probanden mit und ohne Internetgebrauchs- und Spielstörung

Projektleitung

PD Dr. med. Michael Kaess

 

Projektkoordination

Luisa Weil

 

Kooperationspartnerinnen

Prof. Dr. Clemens Kirschbaum (Biopsychologie TU Dresden),

Integrierter Diagnose-, Beratungs- und Behandlungsverbund für Computer-Spielsucht und übermäßige Mediennutzung (IDBB) Rhein-Neckar-Kreis / Heidelberg

 

Projektbeschreibung

Elektronische Medien sind heutzutage integraler Bestandteil des Alltags Heranwachsender und junger Erwachsener. Neben den anerkannten nützlichen Aspekten von Computerspielen im medizinischen und pädagogischen Bereich wird das exzessive Computerspielen seit einiger Zeit verstärkt als schädliches Verhalten mit suchtähnlichen Charakteristika in Öffentlichkeit und Forschung diskutiert. So können im Laufe exzessiven Computerspielverhaltens neben der Vernachlässigung privater und beruflicher Bereiche und Verpflichtungen auch weitere psychische Störungen begünstigt werden.
Nach wie vor fehlt es jedoch besonders im deutschsprachigen Raum an empirischen Untersuchungen. Neuere psychologische Studien weisen aber darauf hin, dass Heranwachsende mit Internetgebrauchs- und Spielstörung inadäquate Stressbewältigungsstrategien anwenden, was einen möglichen Risikofaktor für die Manifestierung der Suchtcharakteristika darstellt.

 

In der vorliegenden Studie soll die psychologische und neuroendokrinologische Reaktivität auf akuten Stress bei Adoleszenten mit und ohne Internetgebrauchs- und Spielstörung untersucht werden. Zu diesem Zweck wird die Stressreaktion auf eine soziale Stresssituation in einer Stichprobe von Jugendlichen und jungen Männern zwischen 13 und 25 Jahren mit der Stressreaktion in einer adäquaten Kontrollgruppe verglichen. Ziel der Studie ist es, zu einem besseren Verständnis von Nutzen und Risiken des Computerspielens beizutragen sowie wichtige Informationen für die Therapie von Computerspielsucht zu liefern.

 

Förderung

Medizinische Fakultät des Uniklinikums Heidelberg

 

Pojektlaufzeit

2014 - 2015