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Klinische Studie zur Untersuchung von Trauma- und Bindungserfahrungen bei selbstverletzenden Patienten in jugendpsychiatrischer Behandlung


 


 
Projektleitung und -koordination:

Dr. med. Michael Kaess
 
MitarbeiterInnen:
Dr. med. Margarete Mattern, Dipl.-P
sych. Peter Parzer
 
KooperationspartnerInnen:
Prof. Antonia Bifulco (Lifespan Research Group, Centre for Abuse and Trauma Studies,
Kingston University, London, UK)
Dr. med. Paul L. Plener (Klinik für  Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm)

 
Projektbeschreibung: 
Belastende Kindheitserlebnisse, wie zum Beispiel Erfahrungen körperlichen oder sexuellen Missbrauchs, werden immer wieder in Zusammenhang mit der Entstehung selbstverletzenden Verhaltens (SVV) im Jugendalter gebracht. Inzwischen gibt es jedoch zunehmende Hinweise darauf, dass auch andere belastende Kindheitserlebnisse wie zum Beispiel Vernachlässigung oder elterliche Antipathie eine wesentlich, ja sogar wichtigere Rolle in der Entwicklung von SVV spielen könnten. Zudem stellt sich immer wieder die Frage, ob das Vorliegen solcher Kindheitserlebnisse ein spezifischer Faktor in der Entstehung von SVV ist, oder ob es sich eher um einen unspezifischen Faktor in der Entstehung psychischer  Erkrankungen im Allgemeinen handelt. Diese klinische Studie sollte daher die Zusammenhänge von SVV und diversen belastenden Kindheitserlebnissen an einer konsekutiv rekrutierten Stichprobe stationärer kinder- und jugendpsychiatrischer Patienten untersuchen.

 

Förderung:

Tranregio-Förderung des Landes Baden-Wuerttemberg

 

Projektzeitraum:

2008-2009

 

Aus dem Projekt hervorgegangene Publikationen:

In Vorbereitung.