Nierenzellkrebs

Sequenzielle, randomisierte, offene Phase III Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit  von Sorafenib gefolgt von Pazopanib im Vergleich zu Pazopanib gefolgt von Sorafenib bei der Behandlung des fortgeschrittenen / metastasierten Nierenzellkarzinoms

SWITCH 2

Studienpopulation:
metastasiertes / fortgeschrittenes Nierenkrebs (alle Histologien)


Medikation:
Arm 1:
Sorafenib 400 mg bid oral bis zur Progression oder intolerabler Toxizität, gefolgt von Pazopanib 800 mg einmal täglich oral bis zur Progression oder intolerabler Toxizität
Arm 2:
Pazopanib 800 mg einmal täglich oral bis zur Progression oder intolerabler Toxizität, gefolgt von Sorafenib 400 mg bid oral bis zur Progression oder intolerabler Toxizität

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Metastasiertes Nierenzellkarzinom

RECAP- Reduktion von Tyrosinkinase Therapie abhängiger Müdigkeit durch Krafttraining

Prinzip
Unter einer zielgerichteten Therapie mit Tyrosinkinase Inhibitoren (Sutent®, Votrient®) können starke Müdigkeiten und Schwäche auftreten. Ein Sportprogramm mit progressivem Kraftraining kann diese Nebenwirkungen verhindern und dadurch eine erfolgreichere Therapie möglich machen. Opens internal link in current windowMehr lesen...


-- Studieneinschluss abgeschlossen --

Neoadjuvante Behandlung des Nierenzellkarzinoms mit Sorafenib (Nexavar)

Die PREST-Studie

Hintergrundinformationen:
Die Mehrheit der Patienten mit Nierenkarzinom kann durch eine rechtzeitige Entfernung der tumortragenden Niere bzw. einer Tumorentfernung geheilt werden. Das Nierenkarzinom ist jedoch eine bösartige Erkrankung mit der Eigenschaft, frühzeitig und oft zunächst auch für die Ausbreitungsdiagnostik noch unbemerkt, Tochtergeschwülste auszubilden. Es liegt daher nahe, bei Patienten mit hohem Risiko des Voranschreitens des Nierenkarzinoms so früh wie möglich die Unterdrückung von Tumorwachstum und Metastasenbildung zu versuchen. Das kann mit Hilfe von Arzneimitteln realisiert werden, die bereits ihre Wirksamkeit und Sicherheit in klinischen Studien bei Bekämpfung von bereits ausgebildeten Metastasen gezeigt haben, beispielsweise mit dem Medikament Nexavar. Der antitumoralen Wirkung des Nexavar kann hierbei vermutlich sein wesentlicher Wirkmechanismus zugute kommen: die Hemmung von Faktoren (HIF-1 und HIF-2), die es dem Tumor ermöglichen neue Blutgefäße auszubilden und somit weiter zu wachsen. So soll eine Hemmung des Tumorwachstums erreicht werden. Mehr lesen ...

 

-> Studie abgeschlossen

Nierenzellkarzinom

Die SWITCH- Studie – Eine randomisierte, sequenzielle, offene Studie der Phase III zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von Sorafenib gefolgt von Sunitinib, im Vergleich zu Sunitinib gefolgt von Sorafenib, in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen/metastasierten Nierenzellkarzinoms


Ziel der Studie

Eingeschlossen werden Patienten mit metastasiertem/fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (alle Histologien), bei denen eine Zytokin-Therapie versagt hat, oder die für eine solche Therapie nicht geeignet sind. Opens internal link in current windowMehr lesen…

 

-> Studie abgeschlossen

Nierenzellkarzinom

Die SMAT-Studie – Prospektiv randomisierte multizentrische Phase-2-Studie zur Metastasenresektion von Lungenfiliae (poor-prognosis) beim klarzelligen Nierenzellkarzinom +/- adjuvante Sunitinibtherapie über 1 Jahr

 

Ziel der Studie

Eingeschlossen werden Patienten mit >/= 2 synchronen oder innerhalb von 24 Monaten nach Nephrektomie aufgetretenen Lungenmetastasen. Opens internal link in current windowMehr lesen…

 

-> Studie abgeschlossen

Optimierung der Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms mit sog. mTor-Antagonisten (Follow-Up)

Die Temsirolimus®-Studie

Hintergrundinformationen:
In der Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms ist bislang die Gabe von immunstimulierenden Medikamenten, sog. Zytokinen (Interleukin-2; Interferon-alpha) oder die Anwendung sog. „zielgerichteter Therapien“ mit den beiden klinisch angewendeten “Tyrosinkinaseinhibitoren” Sutent® und Nexavar® die Therapie der Wahl im klinischen Alltag.
 
Wenn es jedoch unter der o.g. Behandlung zu einem Voranschreiten des Tumors kommt und die angewendete Therapie nicht mehr wirksam ist, steht seit neuestem das kürzlich zugelassene Medikament Temsirolimus® an unserer Klinik für Patienten mit einem metastasierten Nierenzellkarzinom zu Verfügung. Bei Temsirolimus® handelt es sich um einen neuen Wirkstoff, welcher die Krebszellen in Ihrer Teilung und Vermehrung hemmen soll. Dabei werden verschiedene Signalmoleküle (m-Tor, mammalian target of rapamycin) gehemmt, die an der Teilung der Zelle beteiligt sind. Mehr lesen ...

 

-> Follow-Up

ARISER- Studie

Phase III Studie zur Therapie des klarzelligen Nierenzellkarzinoms
Randomisierte Studie zur adjuvanten Therapie des klarzelligen Nierenzellkarzinoms mit dem Antikörper cG250 (ARISER- Studie) richtet sich an alle Patienten mit einem klarzelligen Nierenzellkarzinom, bei denen der Tumor operativ entfernt wurde und bei denen keine Fernabsiedelung (Metastasierung) des Tumors vorliegt. Aufgrund des vorliegenden Risikoprofils, welches sich während der Operation und in der nachfolgenden Feingewebsuntersuchung zeigt, besteht jedoch möglicherweise ein erhöhtes Risiko für ein Rezidiv (Neuauftreten) des Nierenzellkarzinoms. Ziel dieser randomisierten verblindeten Phase III Studie ist die Beurteilung der Wirksamkeit einer adjuvanten Therapie mit dem Antikörper cG250 (Rencarex®) im Vergleich zum Placebo, um ein mögliches Rezidiv des Tumors zu vermeiden. mehr ...

 

-> Studie abgeschlossen