Akademisches Zentrum für Komplementäre und Integrative Medizin



EINLADUNG ZUR 1. SUMMERSCHOOL "PHARMACY MEETS MEDICINE"
Vom 13. bis 16. August 2026 richtet die Stiftung für Integrative Medizin und Pharmazie (StIntMed) in Bad Boll bei Stuttgart die erste Edition ihrer Summerschool “Pharmacy meets Medicine” aus. Prof. Yvonne Samstag vertritt AZKIM und beteiligt sich als Dozentin. Die Stiftung spricht eine herzliche Einladung an alle Studierenden der Medizin und Pharmazie ab dem fünften Fachsemester aus.
Ziel der Summerschool ist die Förderung eines interprofessionellen Austauschs zum Thema Phytotherapie und die Anregung der Diskussion zum evidenzbasierten klinischen Einsatz von Arzneipflanzenpräparaten. Unter der Orientierung ausgewählter Expert:innen (s. Flyer) aus dem Feld der integrativmedizinischen Forschung erhalten Teilnehmende exklusive Einblicke in
- die historischen und wissenschaftlichen Hintergründe zu den verschiedenen Phytotherapeutika,
- Herstellungsprozesse und Qualitätssicherung,
- die aktuellste wissenschaftliche Evidenz zu Arzneipflanzen und ihren klinischen Einsatzgebieten.
Unter folgendem Link finden Sie weiterführende Informationen zur Summerschool und zum Anmeldeprozess: Summer School Arzneipflanzen / Intergrative Medizin & Pharmazie.
Zielsetzung von AZKIM
Komplementäre (naturheilkundliche) Therapieformen für eine ganzheitliche Gesundheit
Immer mehr Patienten und auch Ärzte wenden sich zunehmend naturheilkundlichen, komplementären Therapieformen zu, um den Heilungsprozess bei einer Vielzahl von Erkrankungen zu unterstützen. Wodurch die Wirkung erzielt wird, bleibt jedoch oft unklar.
Das Akademische Zentrum für Komplementäre & Integrative Medizin (AZKIM) widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung der Wirksamkeit und Sicherheit von naturheilkundlichen, komplementär-medizinischen Verfahren. Durch streng wissenschaftliche Untersuchungen analysieren wir die molekularen und immunologischen Effekte von pflanzlichen Wirkstoffen, Ernährung, Akupunktur und Mind-Body-Medizin – insbesondere bei der unterstützenden Behandlung chronisch entzündlicher Erkrankungen und Tumorerkrankungen.
Was das AZKIM einzigartig macht, ist die Kombination aus biomedizinischer Grundlagenforschung, (prä)klinischer Forschung und Versorgungsforschung. Wir untersuchen nicht nur die Wirkungsmechanismen, sondern auch die bestmögliche Integration dieser Verfahren in die medizinische Versorgung.
Ein Ziel für die Zukunft – Integrative Medizin in Baden-Württemberg
Im Einklang mit der „WHO Traditional Medicine Strategy 2025-2034“ setzen wir uns dafür ein, eine umfassende wissenschaftlich fundierte Integrative Medizin in Baden-Württemberg zu etablieren. Dabei streben wir an, komplementäre und konventionelle Methoden so miteinander zu verbinden, dass sie sich gegenseitig ergänzen und die bestmögliche Versorgung für Patient*innen gewährleisten.
Das AZKIM verfolgt hierbei einen ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur den Heilungsprozess fördert, sondern auch die Gesunderhaltung durch (Primär- und Sekundär-)Prävention in den Vordergrund stellt. Wir legen auch großen Wert darauf, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken und das Wissen über komplementäre Therapien zu verbreiten.
Wissen für die Praxis – Für die Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal
Unsere Erkenntnisse fließen direkt in die Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegepersonal ein. So können moderne, komplementäre Ansätze auch direkt in der Patientenversorgung Anwendung finden und die Qualität der Behandlung weiter verbessert werden.
Ein Mehrwert von AZKIM ist das unabhängige Beratungsangebot – sowohl für Patient*innen als auch für Gesundheitspersonal. Damit stellen wir sicher, dass evidenzbasierte, vertrauenswürdige Informationen jederzeit zugänglich sind.
Seit 2016 wird die Arbeit des AZKIM vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg unterstützt, und seit 2020 ist es Teil der Forschungs- und Praxisinitiative: Komplementäre und Integrative Gesundheitsversorgung Baden-Württemberg (KIG BaWü) im Rahmen des „Forum Gesundheitsstandorts Baden-Württemberg“ der Landesregierung. Diese Förderung unterstreicht die Bedeutung unserer Arbeit für die zukünftige Entwicklung der Integrativen Medizin.