Heidelberg,
19
Januar
2023
|
10:28
Europe/Amsterdam

Benjamin Meder hat W3-Professur „Precision Digital Health“ angetreten

Zusammenfassung

Prof. Benjamin Meder hat den Ruf auf die W3-Professur „Precision Digital Health“ der Universität Heidelberg angenommen. Im Rahmen der Forschungsprofessur liegt sein Fokus auf molekularen und digitalen Biomarkern, dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im klinischen Alltag sowie auf Wearables: also Smartphones, Smartwatches oder Fitnessarmbänder, die eingesetzt werden, um Prävention und Therapie zu unterstützen / Pressemitteilung des Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.

Benjamin Meder ist Principal Investigator am Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und Leiter des Instituts für Cardiomyopathien (ICH) am Universitätsklinikum Heidelberg. „Mein Ziel ist es, neue digitale, genomische und molekulare Informationen nutzbar zu machen, um die Versorgung von Herz-Kreislauf-Patientinnen und -Patienten zu verbessern“, so Meder. Er trat die Professur im November 2022 an.

Der Heidelberger Herzmediziner ist auf Patienten mit Herzmuskelerkrankungen spezialisiert und hat in den letzten Jahren insbesondere untersucht, wie Gene und Umweltfaktoren die Entstehung von Kardiomyopathien beeinflussen und wie präzise Eingriffe in gestörte Signalkaskaden den kranken Herzmuskel wieder verbessern können.

Benjamin Meder hat neben einem DZHK-Standortprojekt zur Genetik und Epigenetik von Kardiomyopathien auch die Studienverantwortung für TORCH-Plus-DZHK21: Es handelt sich dabei um eine einmalige Sammlung mit Patientendaten und Bioproben, um insbesondere mehr über seltene Herzmuskelerkrankungen herauszufinden. Das prospektive modulare Studienhub ist die weltweit größte Daten- und Biomaterialsammlung zu Herzmuskelschwäche und wurde im DZHK seit 2014 konsequent weiterentwickelt.

Für seine Forschung zu den Ursachen und zur Früherkennung von Herzschwäche erhielt er im Jahr 2019 das Exzellenzstipendium der Else Kröner-Fresenius-Stiftung und den Wilhelm P. Winterstein-Preis 2017 und 2010. In seiner Arbeit führt er umfangreiche Genanalysen durch und nutzt Methoden der künstlichen Intelligenz und andere computerbasierte Ansätze, um mehrere klinische und biologische Informationsebenen zu verknüpfen.

Weitere Informationen im Internet

Diese Pressemitteilung auf der Homepage des DZHK

Diese Mitteilung teilen

Teilen auf: Twitter
Teilen auf: Facebook
Teilen auf: LinkedIn