Heidelberg,
07
September
2021
|
12:54
Europe/Amsterdam

Gefäßschäden durch Bauchfell-Dialyse

Campus Report - September 2021

Wenn die Nieren beim Menschen nicht mehr richtig funktionieren, dann muss man meistens regelmäßig zur sogenannten Dialyse. Bei dieser Therapie, der künstlichen Blutwäsche, werden durch das Blutreinigungsverfahren die lebenswichtigen Funktionen der Niere übernommen: überschüssiges Wasser und Giftstoffe werden aus dem Körper abgeleitet. Neben der Hämodialyse, bei der ein Gerät das Blut außerhalb des Körpers filtert, gibt es die schonendere Bauchfell-Dialyse (Peritonealdialyse), welche das Bauchfell als natürliche Membran benutzt. Diese wird vorwiegend bei Kindern angewendet, kann jedoch mit der Zeit zu Problemen führen, die das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen.

Herausgefunden hat das die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Maria Bartosova am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg. Über die Ursachen dieser Probleme und wie sie in Zukunft vielleicht vermieden werden können, spricht Dr. Bartosova im Gespräch mit Campus-Reporter Roman Jaburek in der aktuellen Ausgabe des „Campus Report“:

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09/2021 - Bauchfell-Dialyse

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