Urologie

Urologische Universitätsklinik

Urologie, Kinderurologie und Poliklinik

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eine der bedeutendsten medizinischen Institutionen mit internationaler Anerkennung. Es wird im europaweiten Vergleich kontinuierlich auf einem der ersten Plätze in Bezug auf Krankenversorgung, wissenschaftliche Qualität und studentische Lehre geführt. Fünf Professoren aus Heidelberg wurden für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Medizin mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum sind in Heidelberg auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung und das Europäische Molekular Biologische Forschungslabor (EMBL) angesiedelt. Die enge Vernetzung und gute Zusammenarbeit ermöglichen die effektive und zeitnahe Umsetzung von Ergebnissen aus der onkologischen Forschung in die moderne klinische Medizin.

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!

Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber, FEBU, MHBA
Prof. Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber, FEBU, MHBA

News & Veranstaltungen

Vier Millionen Euro EU-Förderung für eine bessere Behandlung von Prostatakrebs

Forschungsprojekt PROMETHEUS

Wir gratulieren unserer Oberärztin und Forschungsgruppenleiterin PD Dr. Magdalena Görtz herzlich zur erfolgreichen Einwerbung des europäischen Forschungsprojekts PROMETHEUS.
Das vom DKFZ geleitete Konsortium erhält über vier Jahre 4 Millionen Euro aus dem EIC-Pathfinder-Programm der Europäischen Kommission. Ziel ist es, mithilfe eines erklärbaren, multimodalen KI-Systems Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs weiterzuentwickeln.
Dabei sollen klinische Daten, MRT-Bildgebung, pathologische Befunde und onkologische Langzeitverläufe zusammengeführt werden. So könnten gefährliche Tumoren früher erkannt, unnötige Eingriffe reduziert und individuelle Therapieentscheidungen künftig noch besser unterstützt werden.
PROMETHEUS verbindet technologische Innovation mit klinischer Relevanz, Datenschutz, Transparenz und Patientenorientierung – ein wichtiger Schritt für Präzisionsonkologie und eine zukunftsfähige Versorgung in Europa.
Sprechstunde für Senkungszustände und weibliche Inkontinenz

Urogynäkologie

Niemand sollte unbehandelt mit Senkungsbeschwerden oder Inkontinenz leben. In unserer neuen urogynäkologischen Sprechstunde bieten wir Ihnen eine ausführliche Diagnostik und individuelle Beratung, um gemeinsam mit Ihnen den passenden Behandlungsweg zu finden. Ist eine Operation erforderlich, führen wir diese ohne große Schnitte minimal-invasiv durch – über die Bauchdecke, von vaginal oder robotisch-assistiert.
Die Sektion Urogynäkologie wird von Oberärztin Dr. med. Patricia Rapp-Albert geleitet, die auf konservative und operative Urogynäkologie sowie robotische Operationsverfahren spezialisiert ist. Oberärztin Dr. med. Elena Schenk ergänzt das Team mit ihrer Expertise in der konservativen und operativen Urogynäkologie sowie in der Robotik.
Elektronische Patient Reported Outcome Measures (ePROMs)

Erhebung patientengenerierter Gesundheitsdaten

Als Patientin oder Patient unserer Klinik stehen Sie und Ihre Behandlung im Mittelpunkt. Neben körperlicher Untersuchung, Laboranalysen, bildgebenden Verfahren und weiteren diagnostischen Maßnahmen spielen auch von Ihnen selbst erhobene Gesundheitsdaten eine zunehmend wichtige Rolle in der modernen Patientenversorgung. Diese sogenannten patientengenerierten Daten oder auch Patient Reported Outcome Measures (PROMs) umfassen neben allgemeinen Angaben zum Gesundheitszustand auch strukturierte Fragebögen, die gezielt klinische und wissenschaftliche Fragestellungen unterstützen. Wir setzen verstärkt auf die elektronische Erfassung dieser Daten in Form elektronischer PROMs!
Veranstaltung

Rückblick: Urologisches Controlling 2026

Wir blicken zurück auf den 05. März und bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten der Veranstaltung „Urologisches Controlling 2026“!

Wir hoffen sehr, dass Sie interessante Einblicke gewinnen konnten und der fachliche Austausch für Sie bereichernd war.

Aufgrund der großen Resonanz freuen wir uns, heute die kommende Veranstaltung im nächsten Jahr anzukündigen: *Save the Date: 11. März 2027 – Urologisches Controlling 2027*

Herzliche Grüße,
Ihr Team der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg
Veranstaltung

Rückblick: NIERE IM FOKUS: Optimales Management von Nierentumoren im Team (04. Juni 2025, 17:30-20:00 Uhr)

Rückblick auf den gemeinsamen Abend der Klinik für Nephrologie und Klinik für Urologie (05.06.2025)!

Inhaltlich präsentierten wir Ihnen ein vielfältiges Programm zum Management von Nierentumoren im Team. Zu Beginn referierte Prof. Kauczor, Ärztlicher Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, über die Bildgebung der Niere. Im Anschluss gab Prof. Huber, Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie, Kinderurologie und Poliklinik, einen Einblick über Operative Therapien von Nierentumoren – von der robotischen Nierenteilresektion bis zum Cava-Zapfen. Danach erläuterte Prof. Zeier, Ärztlicher Direktor der Klinik für Nephrologie, wie die Nierenfunktion durch Prävention und optimales Management im Krankheitsverlauf geschützt werden kann. Wir haben uns außerdem gefreut, dass wir PD Dr. Stefanie Zschäbitz, Oberärztin der Sektion Translationale Uro-Onkologie, der Klinik für Medizinische Onkologie begrüßen konnten. Sie gab einen Überblick im Hinblick auf Standards und individuelle Lösungen bei der systemischen Therapie des Nierenzellkarzinoms. Begleitend und danach bestand bei einem gemeinsamen Imbiss die Gelegenheit, die Eindrücke zu vertiefen und die interaktive Diskussion fortzuführen.
Pressemitteilung

Professor Johannes Huber ist Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg

Professor Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber, 44, hat zum 1. Januar 2025 sein Amt als Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Heidelberg angetreten. Gleichzeitig hat er die W3-Professur für Urologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg inne. Johannes Huber kommt vom Universitätsklinikum Marburg, wo er bereits in gleicher Funktion tätig war. Seine Schwerpunkte sind die urologischen Krebserkrankungen, minimal-invasive roboterassistierte Verfahren und rekonstruktive operative Techniken. Huber folgt auf Professor Markus Hohenfellner, der nach 21 Jahren in den Ruhestand geht.
Pressemitteilung

„Es war die beste Zeit meines Lebens!“

Professor Dr. Markus Hohenfellner geht nach 21 Jahren als Ärztlicher Direktor der Urologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg in den Ruhestand. Seine Nachfolge übernimmt Professor Dr. Dr. Johannes Huber.
Pressemitteilung

OP 4.1

Dr. Magdalena Görtz, Oberärztin Urologische Universitätsklinik Heidelberg, unterstützt im Rahmen des Konsortialprojektes „OP 4.1“ die Entwicklung einer benutzerzentrierten, offenen und erweiterbaren Software-Plattform zur intelligenten Unterstützung von Prozessen im Operationssaal.
PROSTATAKREBS

Prostatabiopsie in Heidelberg

Ein erhöhter PSA-Wert bzw. der Verdacht auf ein Prostatakarzinom kann mit großer Angst und Unsicherheit verbunden sein. Unsere Experten setzen modernste Technologien ein, um Ihnen eine möglichst präzise, schonende und schnelle Abklärung zu ermöglichen. Als eines der ersten Zentren in Deutschland begannen wir bereits 2010 mit der MRT-Fusionsbiopsie und haben dadurch eine enorme Expertise in modernen Biopsietechnken, mit mehr als 10.000 durchgeführten Fusionsbiopsien über die letzten Jahre. Gemeinsam mit unseren Partnern aus dem größten Universitäsklinikum Europas und state-of-the-art Forschungsinstituten in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Raum wollen wir erreichen, dass Sie sich bei Ihren nächsten Schritten sicher fühlen: sei es eine Fortführung der PSA-Kontrollen, weitere Bildgebung oder eine Biopsie. Unser interdisziplinäres Team aus Urologen, Strahlentherapeuten, dezidierten Uro-Radiologen vom Deutschen Krebsforschungszentrum und Onkologen aus dem Nationalen Centrum für Tumorerkankungen entwickeln eine personalisierte Therapieempfehlung für Sie, die am besten zu Ihrer Erkrankung aber auch ihren Bedürfnissen passt.
Eine kompetente Anlaufstelle

Prostatazentrum

Erkrankungen der Prostata sind einer der häufigsten Gründe für den Arztbesuch eines Mannes. Dies schließt insbesondere auch die Vorsorgeuntersuchung ein.

Um eine kompetente Anlaufstelle, sowohl für Patienten, Angehörige und Ärzte zu schaffen, ist das Prostatazentrum an der Universität Heidelberg gegründet worden.

Entscheidungshilfe Prostatakrebs

Unterstützung von Patienten mit Prostatakrebs bei der individuellen Therapieentscheidung

Update: Nachsorgemodul

Mit Förderung der Wolfgang Dieckmann Stiftung erweitern wir ab Frühjahr 2027 die Entscheidungshilfe Prostatakrebs um ein Nachsorgemodul. Dieses Update erlaubt eine strukturierte Nachverfolgung des Krankheits- und Behandlungsverlaufs entsprechend den Leitlinien für bis zu 10 Jahre. Testzugänge für Urologinnen und Urologen können per Mail angefordert werden (info@entscheidungshilfe-prostatakrebs.de).

Prostatakrebs

Prostatakrebs

Operation nach Bestrahlung (Salvage radikale Prostatektomie)

Patienten, bei denen ein Prostatakrebs (Prostatakarzinom) durch eine Bestrahlung nicht vollständig geheilt ist, befinden sich unter Umständen in einer schwierigen Situation. Hierbei ist ihnen und u.U. den behandelnden Ärzten nicht bekannt, dass auch nach einer nicht erfolgreichen Strahlentherapie die Prostata noch radikal entfernt werden kann. Diese komplexen Operationen können an Zentren, die - wie die Urologische Universitätsklinik Heidelberg - auf Prostatachirurgie spezialisiert sind, erfolgreich durchgeführt werden.
Therapie
Therapie mit Protonen und Schwerionen bei Prostatatumor

Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) ist weltweit eines der modernsten seiner Art und europaweit einzigartig. Mit enormem finanziellem Aufwand wurden völlig neue – gleichzeitig effektive...

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