Anästhesie

- Legen einer Infusion

- Patient in Allgemeinanästhesie

- Anlage eines Periduralkatheters
Allgemeiner Überblick
Die Klinik für Anaesthesiologie versorgt an den Standorten
- Chirurgische Klinik
- Frauenklinik und Hautklinik
- Kopfklinik
- Orthopädische Klinik
die folgenden Fachabteilungen mit Anästhesieleistungen:
- Allgemeinchirurgie
- Augenklinik
- Frauenklinik mit Geburtshilfe
- Gefäßchirurgie
- Hals- Nasen- Ohrenklinik
- Hautklinik
- Herzchirurgie
- Innere Medizin
- Kinderchirurgie
- Kinderklinik
- Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie
- Neurochirurgie
- Orthopädie und Unfallchirurgie
- Psychiatrie
- Radiologie
- Urologie
Verantwortliche Oberärzte
PD Dr. med. S. Hofer
Stv. Ärztlicher Direktor und Leitender Oberarzt
OP-Bereich Chirurgische Klinik
Email: Stefan.Hofer@med.uni-heidelberg.de
PD Dr. med. C. Busch, DESA
Geschäftsführender Oberarzt
OP-Bereich Kopfklinik
Email: cornelius.busch@med.uni-heidelberg.de
Fr. Dr. med. R. Schreckenberger
OP-Bereich Frauenklinik und Hautklinik
Dr. med. E. Heupel / Dr. med. K. Wirth
OP-Bereich Orthopädische Klinik
Leistungszahlen
Im Jahr 2008 wurden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie insgesamt 29428 Patienten intraoperativ betreut. Die Zahlen wurden damit im Vergleich zu 2007 mit 30045 Patienten in etwa gehalten. Die Verteilung der Leistungen bezüglich der absoluten und relativen Anzahl der Patienten sowie der Anteil an Regionalanästhesien und die Anzahl der Aufwachraumpatienten (AWR) sind in der nachfolgenden Tabelle 1 für das Jahr 2008 dargestellt.
Der Trend in der Altersentwicklung der behandelten Patienten mit einem großen Anteil der über 60-jährigen hat sich in den letzten Jahren wiederum bestätigt. So stellt die Gruppe der 61-80-Jährigen die prozentual größte Gruppe dar (Tabelle 2), was die allgemeine epidemiologische Entwicklung widerspiegelt.
Die Entwicklung des Risikoprofils (ASA-Klassifikation) der anästhesiologisch betreuten Patienten ist in Tabelle 3 dargestellt. Es wird deutlich, dass die ASA2- und ASA3-Einteilungen am häufigsten auftreten.

- Tabelle 3: ASA-Klassifikation der im Jahr 2008 betreuten anästhesiologischen Patienten
Bei Betrachtung der im Jahr 2008 eingesetzten Anästhesieverfahren stellen die Intubationsnarkosen (ITN) mit balancierter Anästhesie wie auch in den letzten Jahren den größten Anteil dar, gefolgt von Intubationsnarkosen in total intravenöser Anästhesie (ITN TIVA, Tabelle 4). Die Anzahl der durchgeführten Regionalanästhesieverfahren blieb weitestgehend konstant, diese Techniken wurden bevorzugt in den Bereichen Allgemeinchirurgie, Gynäkologie, Gefäßchirurgie, Kinderchirurgie und Urologie angewandt.
Geburtshilfliche Anästhesie
Die Klinik für Anaesthesiologie stellt 24 Stunden einen Anästhesisten/eine Anästhesistin in der Universitätsfrauenklinik für geburtshilfliche Regionalanästhesien und Narkosen zur Verfügung.
Zur Erleichterung des Wehenschmerzes über viele Stunden bieten wir auf Wunsch die Katheter-Periduralanästhesie an. Diese Schmerzausschaltung kann auch für einen eventuell notwendigen Kaiserschnitt weitergeführt werden.
Für einen geplanten Kaiserschnitt empfehlen wir die Spinalanästhesie (Regionalanästhesie) mit den Vorteilen des schnellen Wirkungseintrittes und der guten Verträglichkeit für Mutter und Kind; die Geburt kann bewußt miterlebt werden. Nur in seltenen Fällen ist eine Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) notwendig oder von der Mutter gewünscht.
Im Jahr 2008 wurden an der Universitätsfrauenklinik Heidelberg 1459 Geburten durchgeführt, davon waren 809 Sectiones. Anästhesiologisch wurden von den Geburten ca. 77% durch die Klinik für Anaesthesiologie begleitet.
Die nachfolgende Tabelle 5 verdeutlicht, dass die meisten Geburten (86%) in Regionalanästhesie durchgeführt wurden. Die angewendeten Anästhesieverfahren sind in Tab. 5 aufgeführt.
Die Angaben und Tabellen wurden dem Jahresbericht der Klinik für Anaesthesiologie entnommen.









