Einrichtungen

Akutschmerzdienst

Gehört zu Chirurgische Klinik (Zentrum)
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie

Medizinische Versorgung

Kontakt
Im Neuenheimer Feld 110
69120 Heidelberg
Anfahrt

06221 56-39444

Sprechzeiten

Keine Sprechzeiten

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Leitung

Alexander Forster

Stationsleitung
Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie


Personen

Klaus Zürmer

Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie


Allgemeine Informationen

Wirksame Schmerztherapie nach Operationen

Nach großen Operationen betreut Sie das Team vom Akutschmerzdienst einige Tage, um die Schmerztherapie optimal durchführen zu können. Das Repertoire reicht von der medikamentösen Behandlung über die Gabe von Schmerzmitteln aus rückenmarksnahen Kathetern bis zur Anlage von Schmerzpumpen.

Die Auswahl des Schmerzverfahrens besprechen die Anästhesisten mit Ihnen in der Regel schon bei der Operationsvorbereitung. Ein Team aus einem speziell ausgebildeten Mitarbeiter der Pflege und einem Anästhesisten besucht Sie und fragt nach Ihren Schmerzen, justiert die Schmerztherapie gegebenenfalls nach und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen. Sobald Sie sich von Ihrer Operation etwas erholt haben und keine akuten Schmerzen mehr haben, verlegen wir Sie zur weiteren Behandlung auf die Allgemeinpflegestation.

Karriere

Das Pflegeteam Akutschmerzdienst (ASD) der Klinik für Anästhesiologie ist verantwortlich für die postoperative Betreuung der Patienten aller chirurgischen Disziplinen. Alle Patienten, die mit invasiven Schmerztherapien versorgt sind (bspw. PCA und PDK) und die einer erweiterten Schmerztherapie bedürfen, werden an 7 Tagen die Woche mindestens 1 Mal täglich von einer speziell ausgebildeten Pflegefachkraft (Algesiologische Fachassistenz) und einem Anästhesisten besucht. Dabei findet ein Schmerzanamnesegespräch und die  Anpassung der Schmerztherapie in Zusammenarbeit mit dem Patienten und dem Stationspflegepersonal.

Folgende Schmerztherapien werden überwiegend durchgeführt:

  • Leitlinienbasierte orale oder parenterale Schmerztherapie
  • PDK (Periduralanästhesie)
  • PCA (Patienten-Kontrollierte-Analgesie intra-venös)
  • TENS (Transcutane elektrische Nervenstimulation)
  • Spiegeltherapie
  • Massagen und Einreibungen

Besonderheiten des Akutschmerzdienstes sind die ständige Erreichbarkeit (24 Stunden/7 Tage die Woche), sodass starke Schmerzen jederzeit gut behandelt werden können. Dabei spielt auch die besonders gute Zusammenarbeit mit den behandelnden chirurgischen Kollegen eine Rolle. Außerdem wird die hausinterne 1-tägige Fortbildung „Schmerzworkshop“ von den Pflegenden des Akutschmerzdienstes organisiert und durchgeführt. Dabei werden Pflegefachkräfte in das Basiswissen der Schmerztherapie, die hauseigene Schmerz-SOP und in die notwendigen Geräte eingearbeitet.

Dokumentiert wird ausschließlich elektronisch mit einem speziellen Schmerzerfassungssystem, auf das alle Kolleginnen und Kollegen der Stationen Zugriff haben.