Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen

Corona-Pandemie: ambulante Operationen und Kinderwunschbehandlungen sind wieder in vollem Umfang möglich

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

die Corona-Virus-Pandemie macht auch vor unserem Bereich nicht halt. Deshalb möchte ich Ihnen heute eine Aktualisierung der zuletzt von uns ergriffenen Maßnahmen geben.

Die Einschränkungen bei ambulanten Operationen sind aufgehoben, sodass wir in enger und guter Abstimmung mit unseren Anästhesisten wieder alle unsere operativen Eingriffe beginnen können. Dazu zählen auch die Follikelpunktionen für die Maßnahmen der künstlichen Befruchtung.

Da der Verlauf der Pandemie aber weiterhin schwer vorhersehbar ist, kann es je nach Entwicklung im Mai sein, dass wir doch auf Embryotransfers verzichten und die befruchteten Eizellen für einen späteren Embryotransfer einfrieren müssen. Derzeit sieht es aber nicht so aus.

Die Auswirkungen einer Neuinfektion in einer möglichen frühen Schwangerschaft sind nach wie vor nicht genau bekannt. Es gibt aber keine Daten, die Anlass zur Sorge geben. Die Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin DGRM und jetzt auch die europäische Fachgesellschaft ESHRE raten nicht mehr zu einem völligen Aussetzen der Kinderwunschbehandlungen. Aktuell liegt eine Studie aus Wuhan mit mehr als 100 Schwangeren zum späten Schwangerschaftsverlauf bis zur Geburt vor, in der 92% der Schwangeren einen milden Infektionsverlauf hatten und die geborenen Kinder keine überhäufigen Auffälligkeiten zeigten. Unsere Ärztinnen und Ärzte werden Sie zum Kenntnisstand der Auswirkungen einer Infektion auf eine frühe Schwangerschaft individuell beraten und über kurzfristige Änderungen auf dem Laufenden halten.

Was heißt das für Sie und für uns? Elektiv-operative Eingriffe können wir jetzt wieder in vollem Umfang durchführen. Notwendige und nicht aufschiebbare Operationen waren ja schon immer möglich. Unsere Abteilung mit all unseren Ambulanzen, wie z.B. die Kinderwunschambulanz, die Hormonambulanz, die Ambulanz für Frauen mit Abortneigung, die operative Sprechstunde, unser Endometriosezentrum und die Privatsprechstunde arbeiten wie bisher weiter. Für Alle gelten die vom Klinikumsvorstand festgelegten Hygieneregeln. Dazu zählen Maskenpflicht, Abstand von mindestens 2 m und bis auf wenige Ausnahmen das Begleitverbot.  Wir haben in diesen Krisenzeiten weitgehend auf Telefon-, sowie Videosprechstunde umgestellt. Dieses System hat sich bislang schon sehr bewährt, sodass wir wann immer möglich auch weiterhin Termine als Videosprechstunde oder auch telefonisch anbieten an Stelle eines direkten Gespräches in unseren Ambulanzen. Termine können Sie wie üblich vereinbaren unter Christine.Mahrla(at)med.uni-heidelberg.de (Privatsprechstunde), kinderwunsch.frau(at)med.uni-heidelberg.de (Kinderwunschsprechstunde), sowie Hormonsprechstunde.Frau(at)med.uni-heidelberg.de (Abort-, Hormon- und Endometriosesprechstunde).

Die Kinderwunschbehandlung haben wir wieder in vollem Umfang aufgenommen, auch  hormonelle Stimulationen, Inseminationen und Embryotransfers im Kryozyklus. Bitte sprechen Sie sich mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten ab, wann immer Sie einen Behandlungsbeginn planen.

Wir bitten Sie für diese Maßnahmen um Verständnis.

Unser erstes Ziel ist Ihre Gesundheit und auch die Vermeidung von denkbaren Risiken für die frühe Schwangerschaft.

Bleiben Sie weiterhin gesund!

Ihr Thomas Strowitzki und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung

(Stand 25.4.2020)

Ärztlicher Direktor

So erreichen Sie uns
Im Neuenheimer Feld 440
69120 Heidelberg

06221 56-7856

Kinderwunschambulanz
Hormonambulanz
Privatsprechstunde

 

Sehr geehrte Patient(inn)en, verehrte Kolleg(inn)en und Studierende,

herzlich willkommen auf der Homepage der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen.

Unsere langjährigen Erfahrungen und die Möglichkeiten unserer neuen Frauenklinik garantieren eine Versorgung auf Topniveau. Wir freuen uns insbesondere, in der Kinderwunschambulanz eine Versorgung unter einem Dach gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Andrologie und der Humangenetik anbieten zu können.

In unserer Abteilung befassen wir uns sowohl mit allen Fragen zur gynäkologischen Endokrinologie (Hormonambulanz) als auch zu Kinderwunsch (Kinderwunschambulanz). Wir führen als eines der wenigen universitären Zentren in Deutschland alle modernen Methoden der künstlichen Befruchtung durch, z.B. die Blastozystenkultur, die Polkörper- und Präimplantationsdiagnostik und die in vitro-Maturation. Einen besonderen Schwerpunkt nimmt bei uns die Beratung und Behandlung von Frauen mit Endometriose in unserem Endometriosezentrum ein (Endometriosezentrum). Je nach Fragestellung kann die Behandlung medikamentös oder operativ erfolgen. Bei Endometriosepatientinnen erfordert insbesondere unerfüllter Kinderwunsch ein individuell geplantes Vorgehen.

In unserer operativen Patientenversorgung liegt der Schwerpunkt auf endoskopischen Eingriffen zur Behandlung von Fertilitätsstörungen (siehe auch Therapien). Bei Frauen mit Myomen und aktuell bestehendem oder prospektivem Kinderwunsch unterscheidet sich das Vorgehen oft von der Standardbehandlung von Myomen und muss viele Faktoren berücksichtigen. Deshalb haben wir gezielt für Frauen mit Myomen, bei denen noch Kinderwunsch besteht, eine eigene Myomambulanz eingerichtet, in der wir sorgfältig individuell beraten und das geeignetste Behandlungskonzept besprechen.

Dazu kommen Spezialsprechstunden für Frauen mit wiederholten Fehlgeburten und zum Fertilitätserhalt bei Chemo- und Strahlentherapien.

Die Sektion für Reproduktionsgenetik widmet sich der Grundlagenforschung zur männlichen und weiblichen Keimzellbiologie.

Für Informationen zu unseren einzelnen Bereichen können Sie einfach die angegebenen Links nutzen. Bitte zögern Sie nicht, uns bei Fragen direkt zu kontaktieren.

Kinderwunschinformations- abend

Wir laden Sie herzlich zu unseren Kinderwunschinformationsabenden ein, die in regelmäßigen Abständen stattfinden.

Nächster Termin: 29.Juni 2020 ab 18:00 Uhr im Hörsaaltrakt der Frauenklinik, Im Neuenheimer Feld 440 (Seiteneingang nutzen).

Referenten: Dr. Sabine Rösner, Prof. Thomas Strowitzki, Prof. Tewes Wischmann, Dr. Jens Dietrich

Schwangerschafts-rate

Die aktuellen Schwangerschaftsraten pro Transfer:
ET 2019 (2. Halbjahr)

ICSI 49,4%
IVF 51,6%

Unsere Kompetenz

Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin

Mitglied

QM-System VQZ Bonn

VQZ zertifiziert

Netzwerk Fertiprotekt

Mitglied


Anfahrt

Besuchen Sie unsere Klinik

Anfahrt