Teilchenbestrahlung gegen Prostatakrebs

HIT: Tumortherapie mit Protonen und Schwerionen


Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) ist weltweit eines der modernsten seiner Art und europaweit einzigartig. Mit enormem finanziellem Aufwand wurden völlig neue – gleichzeitig effektive und schonende – Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten verwirklicht. Dazu gehören auch Männer mit Prostatakarzinom. In enger Zusammenarbeit zwischen Radioonkologie und Urologie werden die Voraussetzungen für eine Protonentherapie während der ambulanten Vorstellung in einem persönlichen Gespräch geprüft. Mehr lesen ...

 

 

Prof. Dr. med. Stefan Duensing

Individualisierte Tumortherapie

Molekulare und Translationale Uroonkologie

Die translationale und klinische Uroonkologie erarbeitet grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse zur Entstehung und Progression urologischer Tumoren und setzt diese in innovative Ansätze zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Prognoseabschätzung und Therapie uroonkologischer Erkrankungen um.

 

Hierzu arbeitet ein interdisziplinäres Team von molekularbiologisch und klinisch orientierten Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Stefan Duensing mit den entsprechenden Arbeitsgruppen im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und nationalen Zentrum für Tumorerkrankungen (NCT) zusammen.

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Prostatakarzinom

Wie kann man das Risiko vermindern?

Bemühen Sie sich um eine ausgewogene Ernährung: Ein hoher Anteil von frischem Obst und Gemüse ist erstrebenswert, auf tierische Fette sowie rotes Fleisch sollten Sie eher verzichten. Achten Sie insbesondere darauf, frische Tomaten und Tomatenprodukte wie Saucen oder auch Ketchup in Ihre tägliche Ernährung mit aufzunehmen, da hier ein nachweislicher Effekt in der Vorbeugung des Prostatakarzinoms besteht. Mehr lesen ...

 

 

Prostatavorsorge

Der PSA Test: aktuelle Erkenntnisse

Mit über 58000 Neuerkrankungen pro Jahr ist der Prostatakrebs der häufigste bösartige Tumor beim Mann in Deutschland. Jedes Jahr sterben in Deutschland über 15000 Patienten an diesem Tumor. Seit der Einführung des PSA Tests (Prostata spezifisches Antigen) hat sich die Diagnostik des Prostatakarzinoms grundlegend geändert. Im Rahmen der Vorsorge werden heute sehr viel mehr Prostatakarzinome in einem frühen und nicht metastasierten Stadien gefunden. Da das Prostatakarzinom oft ein sehr langsam wachsender Tumor ist, war lange umstritten, ob die Bestimmung des PSA Werts und die ggf. weiterführende Diagnostik wirklich zu einer Senkung der Sterblichkeit am Prostatakrebs führt. Mehr lesen ...

 

 

BiopSee® MRT-navigierte stereotaktische Prostatastanzbiopsie

Punktgenaue Prostatadiagnostik

BiopSee® MRT-navigierte stereotaktische Prostatastanzbiopsie

Der Verdacht auf Prostatakrebs ergibt sich meist durch einen erhöhten PSA-Wert, einen auffälligen Ultraschallbefund und/oder eine Verhärtung beim Abtasten. Gewissheit ist aber erst durch eine Gewebeprobe (Prostatabiopsie) zu erreichen. Die Gewebeprobe bestätigt hierbei nicht nur die Verdachtsdiagnose Prostatakrebs. Sie ist auch Grundlage für die weitere Planung der Behandlung, die z.B. aus aktiver Überwachung (Active Surveillance), externer Bestrahlung, Brachytherapie, HIFU oder einer Operation bestehen kann. Entscheidend ist, dass durch die Prostatastanzbiopsie eine optimale Information über den Zustand der Prostata gewonnen wird. Als eine der ersten Kliniken weltweit führt die Urologische Universitätsklinik Heidelberg ultrapräzise, sogenannte MRT-navigierte stereotaktische Prostatabiopsien durch. Zur Risikominimierung (postoperatives Fieber, Nachblutung) und für verbesserte Behandlungsbedingungen im Falle eines Tumornachweises werden diese Biopsien nicht wie meist üblich durch den Enddarm, sondern in einem kurzen Schlaf durch die Haut des Damms (perineal) entnommen. Mehr lesen ...

 

Prostatakarzinom

Behandlungsverfahren

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Tumorerkrankung beim Mann. Da es erst im Stadium der fortgeschrittenen Erkrankung zu Beschwerden kommt, kann der Krebs nur durch eine regelmässige Früherkennungsuntersuchung (Tastbefund und PSA-Wert im Blut) im Frühstadium diagnostiziert werden. Zur Sicherung der Verdachtsdiagnose wird mittels Feinnadelbiopsie eine Gewebsprobe aus der Prostata entnommen. Für die Therapie stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die sich nach der Art und dem Stadium des Tumors sowie nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten richten. Mehr lesen ...

 

 

Chirurgie der neuen Generation

Da Vinci Operationstechnik

"DaVinci" steht für die modernste Entwicklung auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie. Damit können schonende Bauchspiegelungsoperationen (Laparoskopie) mit hochauflösender 3-dimensionaler Präzision vorgenommen werden. Die Urologische Universitätsklinik Heidelberg hat die DaVinci Operationstechnik bereits im Jahr 2004 erfolgreich eingeführt und verfügt damit auf diesem Gebiet über die längste Erfahrung in Deutschland. Seither ist die radikale Entfernung der Prostata mittels DaVinci als Standardtherapie in der täglichen klinischen Anwendung etabliert. Weitere Krankheitsbilder, die mittlerweile an unserer Klinik minimal-invasiv mit dem Da Vinci System behandelt werden, sind bösartige Blasen- und Nierentumore, die Blasensenkung der Frau sowie die Nierenbeckenabgangsenge. Entsprechend ihrem medizinischen Versorgungsauftrag sind an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg auch bei Anwendung des Da Vinci Systems alle Behandlungskosten sowohl durch die gesetzlichen als auch die privaten Krankenkassen vollständig gedeckt; eine weitere Zuzahlung durch die Patienten selbst ist damit nicht notwendig.  Mehr lesen ...

 

Gebündelter Ultraschall trifft auf Tumor

Schonende Therapie des Prostatakarzinoms

HIFU – mit Ultraschall gegen Prostatakrebs

HIFU steht für hochintensiv fokussierten Ultraschall. Dieses innovative und schonende Verfahren wird an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg unter bestimmten Voraussetzungen zur Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt. Prinzipiell kann es sich dabei um einen bisher noch unbehandelten Tumor (Primärtherapie) oder um einen wiederaufgetretenen Tumor (Rezidiv) nach Operation, Bestrahlung oder Hormontherapie handeln (sog. Salvage Therapie). Ob im individuellen Fall eine HIFU Therapie in Frage kommt, wird in einem persönlichen Gespräch gemeinsam mit dem Patienten geklärt. Mehr lesen ...

 

 

Brachytherapie

Brachytherapie/Seed-Implantation der Prostata bei Prostatakarzinom

Universitätsklinik Heidelberg

 

Das Prostatakarzinom stellt mittlerweile den häufigsten soliden Tumor in der männlichen Bevölkerung Deutschlands dar. Vielfältige Therapiealternativen stehen derzeit zur Verfügung. Da nicht alle Patienten für eine Operation oder eine externe Strahlentherapie in Frage kommen, stellt die Brachytherapie/Seed-Implantation ein alternatives Behandlungsverfahren des Prostatakarzinoms mit einer kurativen (heilenden) Intention dar. Mehr lesen ...

 

 

Prostatakrebs

Operation nach Bestrahlung (Salvage radikale Prostatektomie)

Patienten, bei denen ein Prostatakrebs (Prostatakarzinom) durch eine Bestrahlung nicht vollständig geheilt ist, befinden sich unter Umständen in einer schwierigen Situation. Hierbei ist ihnen und u.U. den behandelnden Ärzten nicht bekannt, dass auch nach einer nicht erfolgreichen Strahlentherapie die Prostata noch radikal entfernt werden kann. Diese komplexen Operationen können an Zentren, die - wie die Urologische Universitätsklinik Heidelberg - auf Prostatachirurgie spezialisiert sind, erfolgreich durchgeführt werden. mehr...

 

Benigne Prostatahyperplasie = BPH

Die gutartige Prostatavergrößerung

Die benige Prostatahyperplasie (BPH) bzw. die gutartige Prostatavergrößerung stellt die häufigste gutartige Erkrankung des Mannes dar. Prävalenz- und Autopsie-Studien zeigen, daß mit dem 30. Lebensjahr ein altersabhängiger, exponentieller Anstieg der Häufigkeit etwa auf 50% in der 5. Lebensdekade einsetzt. Im 8. Lebensjahrzehnt läßt sich schließlich bei nahezu allen Männern eine BPH nachweisen. Die Entwicklung der Beschwerden (Symptomatologie) geht jedoch mit den histomorphologischen Veränderungen der Prostata nicht parallel, so daß nur ca. 10%-20% aller Männer im Verlauf ihres Lebens wegen einer BPH behandelt werden müssen, womit von einem Verhältnis von 4:1 zwischen asymptomatischer ("Adenomträger") und therapiebedürftiger BPH ("Adenomkranker") auszugehen ist. Mehr lesen ...

 

 

Gutartige Prostata-Vergrößerung I

Greenlight-Laser

Seit Januar 2005 steht verfügt die Urologische Universitätsklinik Heidelberg über einen sog. Greenlight Laser zur Behandlung der gutartigen Prostata-Vergrößerung. Der Klinikaufenthalt kann damit auf einen Tag verkürzt werden, eine Zuzahlung durch die Patienten ist nicht notwendig. Mehr lesen ...

 

 

Gutartige Prostata-Vergrößerung II

CoCut/DryCut Hochfrequenzgenerator

Unter bestimmten Voraussetzungen kommt auch heute noch die hochfrequente elektrische "Hobelung" der gutartigen Prostata-Vergrößerung (transurethrale Resektion der Prostata, TUR-P) zum Einsatz. Hierfür steht an der Urologischen Uniklinik Heidelberg ein speziell für die Urologie entwickelter Hochfrequenzgenerator zur Verfügung. Durch eine angepasste Lichtbogenregelung kann gleichzeitig während dem Schnitt die Blutstillung durchgeführt werden. Ergebnis ist eine verkürzte Operationszeit und minimaler Blutverlust. Mehr lesen...