Urologie

Prostatakrebs

Prostatakrebszentrum am Universitätsklinikum Heidelberg mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.

Prostatakarzinom

Wie kann man das Risiko vermindern?

Bemühen Sie sich um eine ausgewogene Ernährung: Ein hoher Anteil von frischem Obst und Gemüse ist erstrebenswert, auf tierische Fette sowie rotes Fleisch sollten Sie eher verzichten. Achten Sie insbesondere darauf, frische Tomaten und Tomatenprodukte wie Saucen oder auch Ketchup in Ihre tägliche Ernährung mit aufzunehmen, da hier ein nachweislicher Effekt in der Vorbeugung des Prostatakarzinoms besteht.
Kastrationsresistentes Prostatakarzinom (Studieneinschluss abgeschlossen)

SYNERGY

Eine multinationale, randomisierte Phase 3 Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit einer Kombinationstherapie mit Docetaxel und Custirsen als Erstlinien-Chemotherapie bei Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakrebs
Im Dezember 2010 hat eine Phase 3 Studie begonnen, in der die Standardtherapie mit Docetaxel gegen eine Kombination aus Docetaxel und Custirsen bei Männern mit hormonrefraktärem, metastasiertem Prostatakarzinom verglichen wird.
--- Studieneinschluss abgeschlossen ---
Prostata
Prostatakarzinom

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Tumorerkrankung beim Mann. Da es erst im Stadium der fortgeschrittenen Erkrankung zu Beschwerden kommt, kann der Krebs nur durch eine regelmässige...

Verfahren
BiopSee® MRT-navigierte stereotaktische Prostatastanzbiopsie

Der Verdacht auf Prostatakrebs ergibt sich meist durch einen erhöhten PSA-Wert, einen auffälligen Ultraschallbefund und/oder eine Verhärtung beim Abtasten. Gewissheit ist aber erst durch eine...

Verfahren
DaVinci®-Operationstechnik

"DaVinci" steht für die modernste Entwicklung auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie. Damit können schonende Bauchspiegelungsoperationen (Laparoskopie) mit hochauflösender 3-dimensionaler...

Therapie
Brachytherapie

Das Prostatakarzinom stellt mittlerweile den häufigsten soliden Tumor in der männlichen Bevölkerung Deutschlands dar. Vielfältige Therapiealternativen stehen derzeit zur Verfügung. Da nicht alle...

Prostatakrebs

Operation nach Bestrahlung (Salvage radikale Prostatektomie)

Patienten, bei denen ein Prostatakrebs (Prostatakarzinom) durch eine Bestrahlung nicht vollständig geheilt ist, befinden sich unter Umständen in einer schwierigen Situation. Hierbei ist ihnen und u.U. den behandelnden Ärzten nicht bekannt, dass auch nach einer nicht erfolgreichen Strahlentherapie die Prostata noch radikal entfernt werden kann. Diese komplexen Operationen können an Zentren, die - wie die Urologische Universitätsklinik Heidelberg - auf Prostatachirurgie spezialisiert sind, erfolgreich durchgeführt werden.
Mehr Sicherheit

Das "Heidelberger Tumornachsorgeprogramm"

Für den einzelnen Patienten ist nach der erfolgreichen Behandlung einer Krebserkrankung die konsequente Nachsorge mittels regelmäßiger Kontrolluntersuchungen sehr wichtig. Einerseits kann so ein Rückfall möglichst früh erkannt und therapiert werden. Andererseits können die behandelnden Ärzte aus einer großen Anzahl solcher Verlaufskontrollen neue Erkenntnisse über die Krankheit und die Effektivität der Behandlung gewinnen.
Prostatakrebs

Berechnungen zum Krankheitsverlauf (Nomogramme)

Die sorgfältige Nachverfolgung von Patienten mit Prostatakrebs über viele Jahre erlaubt mittlerweile sehr genaue Voraussagen zu der Aggressivität der Erkrankung und der Wahrscheinlichkeit einer Heilung bei unterschiedlichen Behandlungsmethoden. Über eine der größten Datenbanken zu diesem Thema verfügt das Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York.

Klinische Studien

AFFIRM - Eine multinationale, randomisierte, doppelblinde, placebo kontrollierte Phase 3-Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit von oralem MDV 3100 bei Patienten mit progressivem kastrations resistenten Prostatakrebs, die zuvor mit einer Docetaxel-basierte
Kastrationsresistentes Prostatakarzinom (Studie abgeschlossen, Medikament ist zugelassen)

Ziel der Studie:

MDV3100 ist ein neuartiges Antiandrogen, welches die Bindung von Androgenen an den Androgenrezeptor blockiert. Dieses Medikament ist noch nicht zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom zugelassen. Mehr lesen ...

-> Studie abgeschlossen, Medikament ist zugelassen

PLATIN- Studie – bei Prostata-Ca mit entweder hohem Lymphknotenbefallrisiko oder nachgewiesenem pelvinem Lymphknotenbefall Titel der Studie
Kastrationsresistentes Prostatakarzinom

Pelvine Lymphabflussbestrahlung mittels integrierter boost IMRT beim Prostata-Ca. Mehrarmige multizentrische Phase-2-Studie. Mehr lesen…

-> Follow-Up

CA184095 (Ipilimumab-Studie) – bei kastrationsresistentem, chemotherapienaivem Prostatakarzinom 
Kastrationsresistentes Prostatakarzinom

Prinzip

Ipilimumab ist ein humaner IgG-Antikörper, der an den Rezeptor CTLA-4 (zytotoxisches T-Lymphozyten-assoziiertes Antigen 4) bindet. Der Rezeptor wird an Oberflächen von T-Lymphozyten exprimiert und hemmt normalerweise die Aktivierung der T-Zellen. Ipilimumab hebt diese Blockade auf und verstärkt dadurch die gegen die Krebszellen gerichtete Immunantwort. Mehr lesen…

-> Follow-Up

SPARTAN - Eine multizentrische, randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Phase III Studie mit einem Prüfmedikament bei Männern mit nicht metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs
Kastrationsresistentes Prostatakarzinom

Ziel der Studie:
Das Prüfmedikament ist ein neuartiges Antiandrogen, welches die Bindung von Androgenen an den Androgenrezeptor blockiert. Dieses Medikament ist noch nicht zur Behandlung von Patienten mit Prostatakarzinom zugelassen.
Als Ziel der SPARTAN-Studie soll überprüft werden, ob mit Hilfe einer oralen Medikation der Prüfmedikation das Tumorwachstum eingedämmt und eine Verlängerung des Metastasen-freien Überlebens erreicht werden kann. Mehr lesen…

-- Studie geschlossen --