Pflegedienst, Qualität ist uns Verpflichtung, Menschlichkeit oberstes Prinzip


Sozialmedizinische Nachsorge

Psychosoziale Nachsorge

aus dem Krankenhaus nach Hause 

Wir schaffen die Rahmenbedingungen, dass chronisch schwerstkranke Kinder und deren Familien eine ganzheitliche Betreuung erfahren und so lange als möglich zu Hause, in ihrer vertrauten Umgebung sein können. Die Eigenständigkeit soll dabei erhalten und gefördert werden. Durch Begleitung und Überleitung aus der stationären in die ambulante Versorgung, sowie der Vernetzung aller notwendigen Einrichtungen und Dienste.

Behutsam führen wir sie dazu, Ängste abzubauen, indem wir die Familie mit der neuen Situation vertraut machen, sie anleiten, sie beraten und zur Sicherheit im Hintergrund erreichbar sind.

Diese Sicherheit zu Hause intensivieren wir - als Nachsorge schon im Krankenhaus. Dazu gehören:

  • Kontaktaufnahme mit der Familie des schwerkranken Kindes während des Klinikaufenthaltes
  • Vorbereitung der Entlassung, Überleitung an weitere betreuende Einrichtungen
  • Organisation von Familienhilfe und Beratung bei der Finanzierung
  • Aufbau eines Netzes aller lokalen medizinischen, sozialen und Hilfe organisierenden Einrichtungen und Istitutionen
  • Pflegerische Nachsorge im häuslichen Umfeld

Wir übernehmen und ersetzen nicht die Aufgaben anderer Fachbereiche, sondern organisieren, koordinieren und begleiten sie. Wir ermitteln den Hilfebedarf der Familie, beraten sie, leiten Maßnahmen ein und führen die bereits während des stationären Aufenthaltes begonnene Hilfemaßnahmen weiter bzw. vernetzen sie. Sehr wichtig ist hierbei die enge Zusammenarbeit zwischen der pflegerischen Case-Managerin, der Psychologin und der Sozialarbieterin, die sich mit ihren jeweiligen Schwerpunkten ergänzen und unterstützen. In enger Kooperation mit den Pflegekräften und Ärzten auf den Stationen bereiten wir die Überleitung nach Hause vor und stehen bei Bedarf darüber hinaus mit den behandelnden Ärzten im Austausch. Die Möglichkeiten von Hausbesuchen nach der Klinikentlassung sichern die eingeleiteten Maßnahmen ab oder werden bei Bedarf angepasst.

Wichtige Informationen

 

Telefonnummern 

+49 (0) 6221 - 56 4859 

 

Nachsorgeteam:

Leitung: Doris Verveur, stellvertretende Pflegedienstleitung

 

Fickartz, Sonja            Mobil: 0173 – 342 33 22

Kinderkrankenschwester, palliative Care

Sonja.Fickartz@med.uni-heidelberg.de

Marion Laumann        Mobil: 0152 - 545 822 63

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin für Onkologie 

und Paliative Care

Marion.Laumann@med.uni-heidelberg.de

 

Fischer, Regina           Mobil: 0152 – 545 822 50

Kinderkrankenschwester, Case-Managerin

Regina.Fischer@med.uni-heidelberg.de

Frey, Sophia                Mobil: 0152 – 545 822 49

Kinderkrankenschwester, NIDCAP-Professional

Sophia.Frey@med.uni-heidelberg.de

 

Henn, Cosima               

Diplom Sozialpädagogin

Cosima.Henn@med.uni-heidelberg.de

 

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Sozialmedizinische Nachsorge

Die sozialmedizinische Nachsorge ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

 

Das Gesetz im Wortlaut:

Sozialgesetzbuch SGB V Gesetzliche Krankenversicherung

§ 43, Abs. 2:

Ergänzende Leistungen zur Rehabilitation:

Die Krankenkasse kann aus medizinischen Gründen in unmittelbarem Anschluss an eine Krankenausbehandlung oder stationäre Rehabiliation erforderliche sozial-medizinische Nachsorgemaßnahmen für chronisch Kranke oder schwerstkranke Kinder, die das vierzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erbringen oder fördern, wenn die Nachsorge wegen der Art, Schwere und Dauer der Erkrankung notwendig ist, um den stationären Aufenthalt zu verkürzen oder die anschließende ambulante ärztliche Behandlung zu sichern. 

 

Die Nachsorgemaßnahmen umfassen die im Einzelfall erforderliche Koordinierung der verordneten Leistungen sowie Anleitung und Motivation zu deren Inanspruchnahme.


Angehörige und ständige Betreuungspersonen sind einzubeziehen, wenn dies aus medizinischen Gründen erforderlich ist.

 

 

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