Anästhesiologie

Heidelberger Seminar Invasive Notfalltechniken

(INTECH)

INTECH 2026

Samstag 10.10.2026

 

 

Invasive Notfalltechniken wie die Anlage einer Thoraxdrainage, die Durchführung einer intraossären Punktion und die notfallmäßige Koniotomie sind zwar selten notwendige, aber in bestimmten Situationen lebensrettende Sofortmaßnahmen zur Sicherung der Vitalfunktionen. Die Durchführung entsprechender invasiver Notfalltechniken wird von nationalen wie internationalen Leitlinien gefordert. Praxisorientierte Ausbildungskonzepte können eine sinnvolle Ergänzung zur innerklinischen Ausbildung und formalen Notarztqualifikation darstellen.

Publikation zum Seminar Invasive Notfalltechniken Bernhard M et al., Notfall Rettungsmed 13:399–414

Kurskonzept

Nach einem 4-stündigen theoretischen Teil mit Vorträgen zur Anatomie, Thoraxdrainage, intraossären Punktion und Notfallkoniotomie und werden am Nachmittag die entsprechenden Techniken in Kleingruppen (4 Teilnehmer : 1 Tutor) am Leichenpräparat trainiert. Zusätzlich findet eine Live-Demonstration der Blutungskontrolle ("Stop the Bleeding") mittels Hämostyptika und Tourniquets am Schweinemodell statt.

Termin

Das 26. Heidelberger Seminar Invasive Notfalltechniken (INTECH) findet am Samstag, 10. Oktober 2026 statt. Den Zeitplan finden Sie im Flyer.

Anmeldung

Die Anmeldung ist ab sofort online möglich. Personen der Wartliste werden in chronologischer Reihenfolge bevorzugt.

Kursgebühr

Die Kursgebühr beträgt 320 € und enthält das Kursmaterial, die Verpflegung während des Kurses und die Parkgebühren.

Zertifizierung

Die Veranstaltung wird in der Regel von der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit 10 CME-Fortbildungspunkten zertifiziert.

Veranstaltungsort
Theorie

Großer Hörsaal

Im Neuenheimer Feld 420
69120 Heidelberg

Praxis

Präpariersaal
Institut für Anatomie und Zellbiologie
Im Neuenheimer Feld 307
69120 Heidelberg

Heidelberger Seminar „Invasive Notfalltechniken“

Kooperationen

In Zusammenarbeit der Klinik für Anästhesiologie mit dem Anatomischen Institut (Dr. S. Doll, Fr. B. Ihle, Prof. Dr. med. A. Völkl) der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg wurde im Jahr 2001 ein praxisorientiertes Ausbildungskonzept entworfen, um seither einmal jährlich aktiven und zukünftigen Notfallmedizinern eine Möglichkeit zu geben, diese invasiven Notfalltechniken unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu erlernen und zu trainieren. Die Veranstaltung findet in enger Kooperation mit Prof. Dr. med. M. Bernhard (Universitätsklinikum Düsseldorf), Prof. Dr. med. B. Hossfeld (Bundeswehrkrankenhaus Ulm), Priv.-Doz. Dr. Dr. med. T.S. Mutzbauer (Zürich) und zahlreichen Kolleginnen und Kollegen der Klinik für Anästhesiologie als Tutoren statt.

Organisation
Portrait von Prof. Dr. med. Erik Popp
Prof. Dr. med. Erik Popp

Schwerpunkt

Leitung Sektion Notfallmedizin
Medizinischer Leiter der Stabsstelle Krisen- und Katastrophenmanagement

Portrait von Dr. med. univ. Martha Dudek
Dr. med. univ. Martha Berg
Portrait von Dr. med. Frank Weilbacher, DESA
Dr. med. Frank Weilbacher, DESA