Parasitologie

Abt. Parasitologie am Zentrum für Infektiologie

Welt-Malariabericht 2025 (auf Englisch)

Maßnahmen zur Eindämmung der Entwicklung von Resistenzen gegen Malariamedikamente

Welt-Moskito-Tag: 20. Aug.

Willkommen auf der Homepage der Abt. Parasitologie

(am Zentrum für Infektiologie)

Schön, dass Sie den Weg auf unsere Internetseite gefunden haben. 

Unsere Abteilung beschäftigt sich, wie der Name bereits verrät, mit parasitologischen Fragestellungen, aber was heißt das genau? Zunächst: die Parasitologie vereint viele unterschiedliche Fächer in sich wie z.B. klinische Medizin, Epidemiologie, Immunologie, Molekularbiologie und Biochemie. Die Parasitologie an sich befasst sich mit einigen der wichtigsten Infektionskrankheiten der Menschheit und geht Fragen zur Komplexität des Lebens bzw. den raffinierten Interaktionen zwischen verschiedenen Spezies nach. 

Um unsere Abteilung und unsere Arbeit im Speziellen kennenzulernen, lade ich Sie ein, durch unser Informationsangebot zu stöbern. Seien Sie auf den folgenden Seiten unser Gast und folgen Sie uns in die spannende Welt der Parasitologie. 

Prof. Dr. Michael Lanzer

Aktuelle Highlights (weitere Infos in unserem Nachrichtenbereich)

Welt-Moskito-Tag

(20. August)

Der Welt-Moskito-Tag erinnert an die Entdeckung des britischen Arztes Sir Ronald Ross im Jahr 1897, der entdeckte, dass weibliche Moskitos Malaria auf den Menschen übertragen können. Kurz nach seiner Entdeckung legte Ross selbst fest, dass der 20. August in Zukunft als Welt-Moskito-Tag begangen werden sollte. So wird uns jedes Jahr die Gelegenheit gegeben, das Bewusstsein für die Gefahren durch von Mücken übertragene Krankheiten und die laufenden Bemühungen zur Bekämpfung der tödlichsten Kreatur der Welt zu schärfen.

Neues aus der Malariaforschung

(31. Juli 2026)

Zwei neue Publikationen von Wissenschaftlers aus unserer Abteilung sowie der Harvard Medical School und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) befassen sich mit der Entschlüsselung zentraler Mechanismen in der Vermehrung des Malariaparasiten Plasmodium. Die molekularen Abläufe zur Bildung infektiöser Tochterparasiten und neuer Zellkerne sind für die Malariaerreger essenziell und könnten damit einen relevanten Angriffspunkt für zukünftige Therapien darstellen. Die spannenden Ergebnisse können in den Fachzeitschriften EMBO Journal und Nature Communications nachgelesen werden.

3D-Parasitenmodelle

(6. Juli 2026)

Parasiten besitzen zahlreiche spannende, dreidimensionale Merkmale, welche mit ihrer speziellen Lebensweise zusammenhängen. Um diese besser in der Lehre und der Öffentlichkeitsarbeit darstellen zu können, wurden von der AG Ganter (Jan Sütterlin) diverse Parasitenmodelle für den 3D-Druck entwickelt. Wenn ihr euch für Hintergrundinfos hierzu interessiert, dann werft einen Blick in das aktuelle Paper der AG. Die 3D-Druckvorlagen sind im Übrigen frei verfügbar (siehe Link weiter unten).