Endometriumkarzinom

Zentrum für gynäkologische Krebserkrankungen Zentrum für gynäkologische Malignome

Definition der Erkrankung

Etwa 25 von 100.000 Frauen erkranken jedes Jahr an einem Karzinom der Gebärmutterschleimhaut. Die meisten Patientinnen sind älter als 40 Jahre, nur etwa 5% der Patientinnen sind jünger als 40 Jahre.

Weitere Informationen

Symptome

Meistens fallen diese Tumoren über Blutungsunregelmäßigkeiten auf (z.B. Zyklusstörungen oder Postmenopausenblutung).

Ursachen

Man vermutet, dass eine erhöhte Östrogen-Konzentration (z.B. durch Zyklusstörungen, Hormonersatztherapie oder bei starkem Übergewicht) über einen längeren Zeitraum die Tumorentstehung begünstigt.

Diagnose

Bestehen Blutungsunregelmäßigkeiten wird eine komplette gynäkologische Untersuchung inklusive einem vaginalen Ultraschall durchgeführt. Eine endgültige Klärung kann nur im Rahmen einer Gebärmutterspiegelung mit Gewinnung von Gewebeproben im Rahmen einer kleinen, meist ambulant durchgeführten Operation erfolgen. Zusätzlich können weitere Untersuchungen sinnvoll sein (z.B. Computer- oder Magnetresonanzsonographie, Blasen-/ Darmspiegelung).

Ablauf der Behandlung

Je nach Stadium der Erkrankung kommen Operation, Strahlen- und Chemotherapie zum Einsatz. Das Therapiekonzept wird ganz individuell in unserer interdisziplinären Fallkonferenz („Tumorboard“) festgelegt.

Nachsorge

Es sollten regelmäßig gynäkologische Untersuchungen erfolgen, in den ersten 5 Jahren nach Erkrankung alle drei Monate, inklusive vaginaler Ultraschalluntersuchung.

Klinische Studien

Wir nehmen an einer multizentrischen Studie zu Evaluation der Bedeutung der Sentinel-Lymphonodektomie beim Endometriumkarzinom teil.

Ambulanzen

Sprechstunden

Spezialisten

  • Prof. Dr. med. Prof. h. c. Christof Sohn


  • Prof. Dr. med. Florian Schütz


  • Prof. Dr. med. Markus Wallwiener

    MHBA, MIC III

    Schwerpunkt

    Spezielle Gynäkologische Onkologie, Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin


  • Prof. Dr. med. Andreas Schneeweiss


    06221 56-36051