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Geschichte

Highlights der letzten Jahre

2019

Mai

  • Start der systematischen Erfassung klinisch relevanter Daten von am LCCH behandelten Patienten im LCCH-Register.

März

  • 4. Heidelberger Lebertumor-Symposium zum Thema: Lebertumoren – Therapie im Umbruch
    Wie schon in den vergangenen Jahren fand im März 2019 das 4 Heidelberger Lebertumor-Symposium am Universitätsklinikum Heidelberg statt. Der Themenschwerpunkt war dieses Mal: Lebertumoren – Therapie im Umbruch. Neue diagnostische Verfahren, innovative chirurgische Techniken, verbesserte lokoregionäre Behandlungsmöglichkeiten und Ansätze zur personalisierten Systemtherapie wurden in den letzten Jahren etabliert. Diverse Studien adressieren neue Therapieformen bei Patienten mit Leberkrebs und erfordern immer mehr die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit aller im LCCH beteiligten Fachgebiete. Zur Darstellung der Entwicklung von interdisziplinären Behandlungsmöglichkeiten durch die Experten des LCCH fand das diesjährige Lebertumorsymposium statt. Zahlreiche Zuhörer hatten den Weg nach Heidelberg gefunden, und wir können erneut auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurückblicken. Das nächste Heidelberger Lebertumor-Symposium ist für das Frühjahr 2020 geplant, und wir freuen uns bereits jetzt auf eine erfolgreiche Veranstaltung und interessante Diskussionen.

2018

März

  • 3. Heidelberger Lebertumor-Symposium zum Thema: Unklare Leberraumforderungen
    Wie schon in den vergangenen Jahren fand im März 2018 das 3. Heidelberger Lebertumor-Symposium am Universitätsklinikum Heidelberg statt. Im Focus standen dieses Mal unklare Leberraumforderungen. Meist harmlose Leberbefunde wie z. B. Regeneratknoten oder Hämangiome stellen eine häufige Zufallsdiagnose im Ultraschall dar, die diagnostische Einordnung ist aber vor allem bei Patienten mit kleinen Läsionen schwierig. Dies stellt den Arzt auch beim Monitoring chronisch leberkranker Patienten, z. B. mit viraler Hepatitis B oder C oft vor Herausforderungen. Durch die Verfügbarkeit effektiverer Therapien zur Hepatitisbehandlung und Prävention der Leberfibrose und der damit verbundenen Notwendigkeit einer kontinuierlichen Überwachung ist die sichere Einschätzung auffälliger Bildgebungsbefunde bedeutsam. Neben dem diagnostischen Pfad und aktuellen Verfahren wurden von den Experten des LCCH auch therapeutische Optionen benigner Lebertumore vorgestellt und mit den zahlreichen Besuchern diskutiert.
    Gastreferent Prof. A. Teufel vom Universitätsklinikum Mannheim hielt einen Vortrag zum Thema: Leberbiopsie zur Diagnostik primärer Lebertumoren – warum eigentlich nicht?“ Das nächste Heidelberger Lebertumor-Symposium ist für das Frühjahr 2019 geplant, und wir freuen uns bereits jetzt auf eine schöne Veranstaltung und interessante Diskussionen.

November

  • Drittes LCCH-Retreat
    Nachdem sich die Veranstaltung im vergangenen Jahr bewährt hat, trifft sich das LCCH zum dritten Retreat und führt die Zusammenarbeit der vielen Fachgebiete bei dieser internen Besprechung in eine richtungsweisende Zukunft.

2017

Oktober

  • Zweites LCCH-Retreat zur Vertiefung der Zusammenarbeit der einzelnen Fachgebiete. Neben dem nun schon zur Tradition gewordenen Frühjahrssymposium treffen sich die LCCH-Mitglieder im Herbst zum Retreat, um außerhalb der täglichen Routine in einer internen und intensiven Veranstaltung die Zusammenarbeit der einzelnen Fachgebiete zu vertiefen und voranzutreiben.

Juli

  • Prof. Dr. Schirmacher, Ärztlicher Direktor des Pathologischen Instituts, ist Sprecher des neuen transregionalen Sonderforschungsbereichs SFB/TR 209. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den neuen Transregio-Sonderforschungsbereich 209 "Leberkrebs - neue mechanistische und therapeutische Konzepte in einem soliden Tumormodell" mit rund 11 Millionen Euro für zunächst vier Jahre.
    Wissenschaftler des SFB verfolgen in insgesamt 18 Projekten an drei Standorten im transregionalen SFB drei Themenbereiche. Der erste Forschungsbereich untersucht die Mechanismen von chronischen Entzündungsreaktionen in Folge einer Infektion mit Hepatitis C oder in Verbindung mit einer nicht-alkoholischen Fettleber (Steatohepatitis). Der zweite Schwerpunkt beschäftigt sich mit den molekularen Grundlagen der Wechselwirkung zwischen der Tumorzelle und ihrer Umgebung. Der dritte Forschungsbereich verfolgt "bench to bedside"-Ansätze - zu Deutsch "vom Labortisch ans Patientenbett", um vielversprechende Therapieansätze schneller zur klinischen Anwendung zu bringen. Forschungsdaten, Gewebeproben sowie Zell- und Mausmodelle werden innerhalb des SFB/TR 209 in einem zentralen Teilprojekt“ Informationsinfrastruktur" zusammengefasst und stehen dem Verbund für weitere wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung.

2016

Die Heidelberger Chirurgie wird zertifiziertes Leberzentrum.

2. Heidelberger Lebertumor-Symposium 12. März 2016

Neue Behandlungsmöglichkeiten von Gallenwegstumoren

  • Die Experten des LCCH diskutierten beim 2. Heidelberger Lebertumor-Symposium, das am 12. März 2016 am Universitätsklinikum Heidelberg stattfand, mit den Behandlern aus der Region zahlreiche neue diagnostische Ansätze, Therapien und Studienkonzepte von Gallenwegstumoren.
    Dieses Mal wurde ein besonderer Akzent auf die Tumoren der intra- und extrahepatischen Gallenwege und der Gallenblase gesetzt, da diese Tumoren an Häufigkeit zunehmen und eine schlechte Prognose aufweisen. Auch ihre Frühdetektion stellt nach wie vor ein ungelöstes Problem dar. Die Immuntherapie zeigt jedoch erste vielversprechende Ergebnisse und eine Zukunft ist in der individualisierten Therapie anhand molekularer und morphologischer Marker zu sehen.

März 2016

2015

1. Heidelberger Lebertumor-Symposium 14. März 2015
Neueste Erkenntnisse in der Therapie des hepatozellulären Karzinoms

  • Die Experten des LCCH diskutierten beim 1. Heidelberger Lebertumor-Symposium, das am 14. März 2015 am Universitätsklinikum Heidelberg stattfand, neue Therapiestrategien gemeinsam mit Lebertumor-Behandlern aus der Region. Im Fokus standen die neuesten Erkenntnisse in der Therapie des hepatozellulären Karzinoms.

Rudolf-Virchow-Preis der DGP für PD Dr. med. Beate Straub

  • Frau PD Dr. med. B. Straub vom Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Heidelberg erhielt für eine herausragende Forschungsarbeit mit wissenschaftlicher Veröffentlichung auf dem Gebiet der Pathologie im Rahmen der 99. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie für ihre Arbeit: "Bedeutung Lipidtropfen-assoziierter Proteine für Steatose, Steatohepatitis und Hepatokarzinogenese" den Rudolf-Virchow-Preis 2015.

Neue klinische Studien HCC im Umbrella-Konzept

Einführung/Erweiterung des Umbrella-Konzeptes für das Cholangiokarzinom 

2014

Erweiterung des Studienportfolios (Umbrella-Konzept) HCC

Gründung der German Alliance for Liver Cancer (GALC) mit Förderung der  Deutschen Leberstiftung

  • Die Allianz besteht derzeit aus sechs Zentren, die in innovativer Therapie und translationaler Forschung beim Leberkrebs ausgewiesen sind. Ziel ist es, durch Abstimmung und Zusammenarbeit der Zentren die translationale Leberkrebsforschung, insbesondere klinische Studien und gemeinsame Forschungsvorhaben zu fördern, die neuesten Entwicklungen im Kreis der Hepatologen zu verbreiten und zu verankern, sowie die Wahrnehmung in der fachlichen und allgemeinen Öffentlichkeit zu verbessern. Die GALC arbeitet intensiv an der Einführung und Umsetzung klinisch und diagnostisch relevanter Studien, an der Einbindung in klinische Versorgungsstrukturen und einer koordinierten Datenplattform für alle beteiligten Standorte, um gemeinsame Untersuchungen, die Diagnose und personalisierte Therapie von Leberzellkrebs zu stützen.

Rudolf-Virchow-Preis der DGP für PD Dr. med. Thomas Longerich

  • Herr PD Dr. med. T. Longerich vom Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Heidelberg erhielt für seine exzellente Forschungsarbeit im Bereich der Pathologie im Rahmen der 98. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie für seine Arbeit zum hepatozellulären Karzinom (Titel: EEF1A2 Inactivates p53 by Way of PI3K/AKT/mTOR-Dependent Stabilization of MDM4 in Hepatocellular Carcinoma) den Rudolf-Virchow-Preis 2014.

2013

Umfassendes Studienprogramm („Umbrella“-Programm)

  • Vorabregistrierung von Patienten, die im Verlauf ihrer Erkrankung ggf. von neuen Therapien profitieren können.
  • Prospektive Testung von Biomarkern (Pathologie)
  • systematische Studienzuweisung

2012

Gründung des Liver Cancer Center Heidelberg (LCCH)
Engagiertes und interdisziplinäres Leberkrebs-Zentrum mit Beteiligung aller relevanten Fachdisziplinen (Chirurgie, Onkologie, Gastroenterologie, Pathologie, Diagnostische und interventionelle Radiologie, Radiotherapie, Nuklearmedizin) mit täglichen Sprechstunden und zweimal wöchentlich stattfindenden Tumorboards.

Universitätsklinikum Heidelberg ist führendes europäisches Leberpathologie-Zentrum

  • Am Universitätsklinikum Heidelberg werden mehr als 4000 Leberpathologie-Fälle pro Jahr behandelt.

Hepatobiliäres Chirurgisches und Transplantationszentrum

  • Im Jahr 2012 werden am Universitätsklinikum Heidelberg 19 HCC entfernt und 29 Lebertransplantationen bei HCC-Patienten durchgeführt.

Umfassende innovative und interdisziplinäre klinische Leistungen

  • zweimal wöchentlich stattfindende Tumorboards, fachärztliche und feststehende Leistungen
  • innovative Behandlungsansätze (z.B. SIRT, Schwerionenbehandlung (Phase-I-Studie)
  • perkutane hepatische Perfusion/Chemosaturation, Behandlung mit onkolytischen Viren (Phase-II-Studie)

2010

Gründung des größten europäischen Forschungsverbundes für HCC
„SFB/TRR 77 Heidelberg/Hannover“
Sprecher: Prof. Dr. Peter Schirmacher


Der Verbund hat das Ziel molekulare Mechanismen, die Leberkrebs hervorrufen und fördern, zu erkennen und deren Potenzial für die klinische Anwendung (mehr als zehn in Heidelberg angesiedelte Teilprojekte, verschiedene „high-impact“ Veröffentlichungen) zu nutzen.

Dieser Verbund hat bereits entscheidende Erkenntnisse über die genetischen, molekularen und zellulären Mechanismen der Hepatokarzinogenese gewinnen können.

Beispiele:

  • on the first feasible high-throughput in vivo screening model in cancer research (Wuestefeld et al., Cell 2013)
  • the definition of senescence surveillance (Kang et al., Nature 2011)
  • novel concepts how hepatitis C viruses induce persistence (Ruggieri et al. Cell Host Microbe 2012)
  • mechanisms of hepatic metabolic dysfunction as part of the cancer cachectic phenotype (Jones et al. EMBO Mol Med 2013)
  • description of novel oncogenic mechanisms and pathway interactions (e.g., Singer et al. Mol Cell 2012; Tschaharganeh et al. Gastroenterology 2013, Pusterla et al. Hepatology 2013, Hämmerle et al. Hepatology 2013, Bauhofer et al. Gastroenterology 2012, Buitrago-Molina et al. Hepatology 2013, Buurman et al. Gastroenterology 2012, Neumann et al. Hepatology 2012, Woller et al. J Clin Invest 2011, Urbanik et al. J Hepatol 2012, among others)