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Melderegelung

Durchführung des §10 Strahlenschutzanweisung

Die Melderegelung legt die Vorgehensweise zur Unterrichtung der Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde über besondere Vorkommnisse fest. Diese umfasst folgende Ereignisse:

  • Mitteilung von Unfällen, Störfällen oder sicherheitstechnisch bedeutsamen Ereignissen an das Regierungspräsidium Karlsruhe Mitteilung von besonderen Vorkommnissen nach den verschiedenen Vorschriften der Strahlenschutzverordnung (z. B.. §§ 42, 89 StrlSchV) (Kategorie I und Kategorie II).
  • Information von besonderen Vorkommnissen ohne akute sicherheitstechnische Bedeutung (Kategorie INFO).

Andere Vorschriften nach denen Vorkommnisse an die Aufsichtsbehörde anzuzeigen sind, bleiben von diesen Bestimmungen unberührt.

Meldeverfahren

Anhand der in dieser Melderegelung definierten Kriterien wird geprüft, ob ein Vorkommnis gemeldet werden muss.
Dazu werden die Ereignisse in drei verschieden Dringlichkeitsstufen unterteilt (siehe Menüpunkte rechts):

Die Anzeigen von Kategorie I und II sind in der Strahlenschutzverordnung vorgeschrieben und über die Kategorie INFO ist nur zu informieren. Treffen bei einem Vorkommnis mehrere Kategorien gleichzeitig zu, so ist grundsätzlich das Meldeverfahren mit der dringlicheren Kategorie anzuwenden.Unabhängig von der Kategorie des Vorkommnisses ist bei Anwesenheit der Medien das Regierungspräsidium Karlsruhe grundsätzlich zu benachrichtigen.